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Saturn
 
Saturn

Saturn hebt sich deutlich von den anderen Planeten des Sonnensystems ab durch seine ausgeprägte Ringstruktur. Zwar weisen alle Gasplaneten des Sonnensystems Ringe auf, die teilweise erst vor kurzem entdeckt wurden, aber sie sind bei weitem nicht so ausgeprägt wie die von Saturn.



Saturnbahn

Saturns Monde Janus und Epimetheus haben eine Besonderheit, die im Sonnensystem einmalig ist: Sie sind koorbital, d.h. sie tauschen etwa alle vier Jahre ihre Umlaufbahn miteinander. Ihre Bahnhalbachsen sind nur 50 km voneinander entfernt. Bei ihrer mittleren Größe von 178 km (Janus) und 117 lm (Epimetheus) müssten sie eigentlich miteinander kollidieren. Wenn der innere Mond den äußeren einholt, geschieht jedoch folgendes: der innere Mond verliert etwas Drehimpuls, verlangsamt sich und wird auf eine höher gelegene Bahn geworfen; der äußere Mond gewinnt dagegen Drehimpuls, wird schneller und seine Umlaufbahn wird enger. So kommt es zum regelmäßigen Tausch der Bahnhalbachsen.



Saturns Mond Titan ist der einzige Mond im Sonnensystem mit einer ausgeprägten dichten Atmosphäre. Er ist geringfügig kleiner als Ganymed, wenn man jedoch seine Lufthülle, die 1,5 mal dichter als die der Erde ist, an den Durchmesser anrechnet, hält er seinem Namen die Ehre. Da Titan von einem orangefarbenen Wolkenschleier umhüllt ist, kennt man keine Oberflächendetails. Radarmessungen lassen jedoch auf riesige Methanseen schließen, die den größten Teil der Oberfläche bedecken könnten. Titan ist insofern interessant, weil seine Atmosphärenzusammensetzung der Uratmosphäre der Erde ähnelt. Trotz einer Temperatur von -165 °C können dort biochemische Prozesse ablaufen, die imstande sind, komplexe organische Verbindungen zu fabrizieren. Dafür sorgt das UV-Licht der Sonne. Mehr Aufschluss darüber soll die Cassini-Huygens-Mission bringen, die unter anderem Titans Oberfläche kartografieren soll. Das Highlight der Mission sollte das Absetzen der Huygens-Sonde auf dem Titan werden.



Die Ringe des Saturn bestehen größtenteils aus Felsbrocken aus Eis und Gestein, deren Größe von Staubkorn bis mehrere Meter im Durchmesser variiert. Die größten unter ihnen erreichen sogar eine Größe von einigen hundert Kilometern (z.B. die Monde Janus und Epimetheus). Es gibt mehrere Modelle zur Entstehung der Ringe, die ihre Stärken und Schwächen haben. Als sicher gilt jedoch, dass die Ringe astronomisch betrachtet recht kurzlebig sind. Wir können uns also glücklich schätzen, dass wir solch ein Naturschauspiel bewundern dürfen.


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