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2820 Beiträge in 621 Themen von 1349 Mitglieder
Neuestes Mitglied: KristenFinland69
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1  Wissenschaftliche Themen / Alternative Energien u. Umwelt / Re: Tarnfarbe Grün - Klimapolitik und ihre Profiteure am: Juli 02, 2008, 06:26:21
Was BIO und Nicht-BIO usw angeht, bin ich natürlich völlig deiner Meinung. Die Medien beeinflussen uns da schon ziemlich gezielt. Ist aber jetzt ein anderes Thema.

Ansonsten hab ich wie gesagt ja nichts dagegen, dass man die Leute ernährt. Nur die Verteilungsprobleme die wir haben, löst nicht die Gentechnik. Auch dann müssen die Lebensmittel erst mal hinkommen. Mehr wollte ich nicht sagen :-)

Und Birma hab ich nur angeführt um zu zeigen, dass selbst bei "gutem Willen" wie auch immer der aussieht, nicht alles einfach funktioniert, weil jemand was dagegen haben könnte.
Sind solche Probleme mal gelöst, kann man über Gentechnik nachdenken...
2  Wissenschaftliche Themen / Alternative Energien u. Umwelt / Re: Tarnfarbe Grün - Klimapolitik und ihre Profiteure am: Juli 02, 2008, 07:22:34
Seit es uns Menschen gibt, greifen wir in die Natur ein ... Teil derer wir natürlich auch sind. Heute geschieht das mit etwas anderen Mitteln als noch vor wenigen Dekaden. Zweifel zu haben ist ganz in Ordnung, aber ich denke, die Vorteile der Gentechnik überwiegen bei weitem die (irrationalen) Nachteile, die aus Ängsten vorm Unbekannten resultieren. Man denke nur an die vielen Millionen Menschen, die man mit Hilfe widerstandsfähiger Pflanzenarten ernähren könnte, die resistent gegen Insekten, Pilzbefall und Trockenheit sind. Bei so einem rasanten Bevölkerungswachstum heutzutage ist die Gentechnik anabdingbar ... auch wenn hungernde Menschen natürlich davon als letzte profitieren werden. Leider.
Angst vor Unbekanntem sollte natürlich niemals die einzige Triebfeder sein, etwas abzulehnen. Es ist natürlich auch immer leichter Ängste zu schüren, als die möglichen Vorteile einer Innovation herauszustellen. Aber genau da hakt es meiner Meinung nach. Die Geschichte zeigt, dass es möglich ist Ängste und Widerstände zu überwinden. Sonst würde wir heute nicht fliegen usw.
Doch nun stellt sich ja selbst dem aufgeschlossensten Menschen die Frage, warum man eine Innovation befürworten soll. Dann kommt die Frage nach den Risiken und schließlich eine mehr oder weniger einfache Abwägung ob potenzieller Nutzen und Risiken sich mindestens die Waage halten. Und genau das liegt der Hund begraben, das sagst du ja implizit selbst. Wenn ich als Argument höre, dass Gentechnik und helfen soll, die Ernährung der Menschen sicherzustellen, dann frage ich mich sofort, wer denn dafür sorgen will, dass die Lebensmittel auch dort ankommen? Wir haben schon heute genügend Lebensmittel auf der Welt. Trotzdem verhungern die Menschen. Es dauert Wochen bis man Menschen in einem Katastrophengebiet helfen darf (in Birma zb...). Aktuell Simbabwe: Einst die Kornkammer Afrikas und heute?
Sicher wird es Profiteure geben, wenn wir gentechnisch in die Natur eingreifen. Doch aller Voraussicht nach, wird das die Kluft zwischen Arm und Reich auf unserem Planeten kein bisschen verringern. Vielleicht werden wir in Europa oder sonstwo mehr und mehr auf Gentechnik setzen. Vielleicht werden dann die Erträge höher, der Anbau billiger, die Preise fallen. Mag sein, dass es uns besser gehen wird (wenn das keine gesundheitlichen Konsequenzen hat), aber die Entwicklung zeigt, dass wir (als wohlhabender Teil der Menschheit) nur weiter dafür sorgen werden, dass alles bleibt wie es ist. Wir haben doch genug damit zu kämpfen dass plötzlich Indien und China auf den Weltmarkt drängen. Afrika, Südamerika und riesige weitere Teile Asiens haben da noch lange keinen Platz ...
Wenn wir unsere menschlichen Probleme mal in den Griff bekommen werden, dann können wir darüber nachdenken, wie wir mit wissenschaftlichen Innovationen substanzielle Probleme wie Hunger und Armut angehen können. Sonst erreicht das alles nie diejenigen, die es wirklich bräuchten.

Andererseits möchte ich mir auch meinen kritischen Blick auf die wissenschaftlichen Leistungen bewahren. Die Wissenschaft hat schon andere Ideen hervorgebracht um Pflanzen vor Schädlingen zu schützen ... Nicht immer mit positivem Ergebnis. Vielleicht züchtet man sich mit gentechnischen Veränderungen (direkt oder indirekt) auch neue Formen von Schädlingen heran, die gegen vieles resistent sind, woran wir heute noch gar nicht denken?
Wie gesagt, die Natur ist ein äußerst komplexes System und je weniger der Mensch (weiter) darin herumpfuscht, desto besser ...
3  Community / Small Talk / Re: Eigene Gedichte am: Juli 01, 2008, 08:18:10
Mein erster Gedanke war Drogenkonsum.
Gut und hilfreich am Anfang.
Womöglich tödlich am Ende.


Im Bus beschreibt die alltägliche Erfahrung, sobald man älter wird. (Anpassung an die "gesellschaftlichen Zwänge")
Was man früher lächerlich fand, tut man jetzt selbst. Kein Augenkontakt, keine Nähe zu Fremden ...
Die Einsamkeit in der Masse. Die NIchtbeachtung, das Zurückziehen auf sich selbst.
Großstadtleben ...
4  Wissenschaftliche Themen / Alternative Energien u. Umwelt / Re: Tarnfarbe Grün - Klimapolitik und ihre Profiteure am: Juli 01, 2008, 11:24:50
Gerade aus diesem Grund: Weil es eben nicht Jahrtausende dauert.
Die Natur ist ein hochkomplexes System und wir können uns nicht anmaßen zu wissen, was unsere gentechnischen Veränderungen bewirken werden.
Findet eine langsame Anpassung statt verläuft diese parallel zu anderen Anpassungen. Das ist hier nicht der Fall. Daher die "Verteufelung".

Nebenbei, ich gehöre nicht unbedingt zu den Gentechnik-Gegnern. Nur zu den Zweiflern ...
5  Wissenschaftliche Themen / Astronomie und Raumfahrt / Re: Warum die Zeit nur in eine Richtung fließt...... am: Juni 27, 2008, 09:48:59
Ich glaube tatsächlich, dass die Zeit in beide Richtungen "fließt". Das Problem ist meiner Meinung nach die nicht vorhandene Gleichzeitigkeit der Wahrnehmung. Wir können einfach nur eine Richtung von Zeit gleichzeitig wahrnehmen. Und die verläuft für sich gesehen immer vorwärts ...
Mir persönlich gefällt die Vorstellung von Zeit als vierter Dimension. Sie verdeutllich unheimlich einfach das Wahrnehmungsproblem, wenn wir uns bewusst machen, dass wir Wesen sind, die lediglich dreidimensional sind. Überlegen wir doch einfach mal, wie ein zweidimensionales Wesen unsere Welt wahrnehmen würde. (Stephen Hawking hat das in seiner kurzen Geschichte der Zeit angerissen). Dieses Wesen könnte natürlich Auswirkungen der dritten Dimension auf "seine Welt" wahrnehmen, aber niemals richtig verstehen. Dennoch könnte es auf seine Art und Weise lernen, einen Interpretation der dritten Dimension zu finden, die empirisch korrekte Ergebnisse liefert aber mit unserer Realität kaum etwas gemein hat.
Ich denke das veranschaulicht nicht schlecht, wie wir uns durch die "vierte Dimension" bewegen. Wir wissen dass sie da ist. Wir haben eine "Interpretation" gefunden, die uns ermöglicht mit ihr umzugehen und uns empirisch zuverlässige Ergebnisse liefert. Aber mehr haben wir nicht, weil wir keinerlei dafür konstruierte Wahrnehmungsmöglichkeiten haben.
Letzendlich denke ich, die Zeit fließt für uns nur in eine Richtung, weil wir Wesen sind, die ein Anfang und ein Ende haben. Unser Lebensende legt fest, dass die Zeit "abläuft". Wären wir Wesen die lediglich geboren werden (oder allgemein nur einen Anfang hätten) gäbe es so etwas wie Zeit nicht. Das ist allerdings eine Behauptung die ich in keinster Weise beweisen kann und die schwer zu falsifizieren ist. Es ist also eher eine Spekulation, denn eine wissenschaftliche Theorie.
6  Wissenschaftliche Themen / Weitere wissenschaftliche Themen / Re: missing link am: Juni 26, 2008, 02:22:25
Und wer ist in deiner schönen Analogie, die nette Person, die immer das eine Steinchen austauscht? ;-)

Darauf wolltest du aber glaub ich nicht hinaus :-)
7  Wissenschaftliche Themen / kritisch hinterfragt / Kreationismus-Artikel: Kritisch hinterfragt am: Juni 26, 2008, 01:50:43
http://www.science-at-home.de/referate/guests/froemmelei.php
Leider konnte ich den Artikel nicht kommentieren. Daher stelle ich meinen Kommentar hier zur Diskussion. Mir geht es dabei ausschließlich um die Frage des Argumentationsstils ...

Die Kreationisten-Definition des Autors betrifft einen (zugegeben radikalen aber) kleinen Teil, der „schöpfungsgläubigen“ Menschen. „DIE Kreationisten“ gibt es nicht. Herr Goerke schafft hier mit stilistischen Mitteln ein abwertendes „Feindbild“. Das ist wissenschaftlich gesehen, zutiefst verwerflich.
Ebenso die Auseinandersetzung mit der NS-Ideologie. Meines Wissens nach war eine Begründung der Überlegenheit einer Rasse der sogenannte Sozialdarwinismus. Ebenso wie man Darwin nicht für den Rassenwahn der Nazis verantwortlich machen darf, ist es absolut indiskutabel diesen mit der Bibel zu begründen bzw einer Aussage zu einer Bibelpassage. Goerkes Argumentation zielt nur auf die Unglaubwürdigkeit der Bibel ab, anstatt sich konstruktiv mit den eigentlichen Ideen der Schöpfungslehre auseinanderzusetzen. Schon ab Absatz vier spring er in eine Diskussion über einen Messias und die Kirchenhistorie, die interessant ist, aber vom eigentlichen Thema wegführt.
Es ist vieles wahr, was Herr Goerke über die Bemühungen von Kreationisten in den USA schreibt. Ich selbst finde vieles davon ebenso falsch wie er, wenn auch aus einem völlig anderen Grund. Leider entwickelt sich der Beitrag mehr zu einer Art Privatkrieg gegen eine Gruppe die versucht ihren politischen Einfluss zu mehren.
Goerke begibt sich auf eine gefährliche Schiene und tut das, was er seinen Gegner vorwirft: Mit Halbwissen und Falsch-Zitaten um sich werfen. Die Bibel enthält z B entgegen Goerkes Aussagen, durchaus Stellen, die eine Kugelform nahelegen. Sie spricht ebenfalls davon, dass die Erde „an Nichts“ aufgehängt sei. Das entspricht dem heutigen Verständnis.
Insgesamt vermeidet es Herr Goerke  auf das äußerste, sich mit der eigentlichen Thematik auseinanderzusetzen. Stattdessen zementiert er das Bild des unglaubwürdigen, schöpfungsgläubigen „Spinners“. Das erinnert stark an Anwaltstricks.
Ich persönlich glaube durchaus daran, dass es einen Schöpfer gibt, der Mensch und Universum geschaffen hat. Ich bin einer der vielen „Spinner“ oder der „Idioten wie die Zeugen Jehovas“ die eine andere, als die dargestellte radikale Auffassung über den Schöpfungsvorgang haben. Ich habe weder meinen „gesamten Besitz dem Endzeitverkündiger überlassen“ noch mich wie der Autor abfällig über Andersdenkende geäußert. Ich schätze diese Menschen und nehme an jedem Meinungsaustausch gerne teil. Es ist schade, dass Berichte wie dieser das eigentlich neutrale und tolerante Bild der Wissenschaft schädigen. Wäre dies kein wissenschaftlicher Beitrag sondern ein religiös geprägter, würde man ihn sicher nicht positiv bewerten. Wie an andere Stelle auf dieser Seite dargestellt, erhebt die Wissenschaft keinen Anspruch auf die Wahrheit. Sie stellt Theorien auf, die sich als richtig oder falsch herausstellen können. Leider wurde in diesem Artikel von diesem Prinzip gravierend abgewichen, indem Schöpfungsgläubige als dumme, minderbemittelte und bemitleidenswerten Wesen dargestellt werden, die dringend bekehrt werden müssten.  War es nicht das, was den Autor so sehr störte?

Schönen Gruß,
AustralianPenguin
8  Community / Small Talk / Re: Wie kommt ihr zu eurem Nickname??? am: Juni 25, 2008, 08:41:03
Auch nach 120 Tagen gibts noch Nick-Erklärungen :-)
Also ich war letztes Jahr in Australien und davon ziemlich begeistert. Würd ja am liebsten dahin auswandern ...
Und nebenher nutze ich lieber Linux als Windows und hab daher eine kleine Affinität zu Piguinen.
Außerdem ist das natürlich ein interessanter Gegensatz :-)
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