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 41 
 am: Juli 01, 2008, 08:18:10  
Begonnen von deep7 - Letzter Beitrag von australianpenguin
Mein erster Gedanke war Drogenkonsum.
Gut und hilfreich am Anfang.
Womöglich tödlich am Ende.


Im Bus beschreibt die alltägliche Erfahrung, sobald man älter wird. (Anpassung an die "gesellschaftlichen Zwänge")
Was man früher lächerlich fand, tut man jetzt selbst. Kein Augenkontakt, keine Nähe zu Fremden ...
Die Einsamkeit in der Masse. Die NIchtbeachtung, das Zurückziehen auf sich selbst.
Großstadtleben ...

 42 
 am: Juli 01, 2008, 07:25:57  
Begonnen von deep7 - Letzter Beitrag von E.T.
Seit es uns Menschen gibt, greifen wir in die Natur ein ... Teil derer wir natürlich auch sind. Heute geschieht das mit etwas anderen Mitteln als noch vor wenigen Dekaden. Zweifel zu haben ist ganz in Ordnung, aber ich denke, die Vorteile der Gentechnik überwiegen bei weitem die (irrationalen) Nachteile, die aus Ängsten vorm Unbekannten resultieren. Man denke nur an die vielen Millionen Menschen, die man mit Hilfe widerstandsfähiger Pflanzenarten ernähren könnte, die resistent gegen Insekten, Pilzbefall und Trockenheit sind. Bei so einem rasanten Bevölkerungswachstum heutzutage ist die Gentechnik anabdingbar ... auch wenn hungernde Menschen natürlich davon als letzte profitieren werden. Leider.

 43 
 am: Juli 01, 2008, 07:14:44  
Begonnen von deep7 - Letzter Beitrag von E.T.
Ich bin vorsichtig mit der Interpretation künstlerischer Werke in Gegenwart des Schöpfers selbst. So äußerten sich einige Maler in Bezug auf die Interpretation ihrer eigenen Werke: "Ach ja?! So habe ich es gar nicht gesehen!"  Zwinkernd

Ich denke aber, du wolltest in diesem Gedicht den Kreislauf in der Natur ansprechen, die Endlichkeit des menschlichen Seins und die Geburt neues Lebens (Sexualität). Dass das eine zum anderen gehört, ist uns im Alltag nicht bewußt, wird bzw. verdrängt. Ich weißt nicht... Entstand das Gedicht als Folge einer unglücklichen, aber inzwischen verarbeiteten Liebe?

Das Gedicht stellt letztenendlich die Frage nach dem Sinn des Lebens. Ist der Sinn dieser scheinbar unendliche Kreislauf, der sich immer und immer wiederholt und dem es kein Entrinnen gibt? So oder so ähnlich empfand ich es beim Lesen ...

 44 
 am: Juli 01, 2008, 03:28:55  
Begonnen von deep7 - Letzter Beitrag von deep7
Ich würde gern wissen, wie du es verstanden hast, E.T.

 45 
 am: Juli 01, 2008, 11:24:50  
Begonnen von deep7 - Letzter Beitrag von australianpenguin
Gerade aus diesem Grund: Weil es eben nicht Jahrtausende dauert.
Die Natur ist ein hochkomplexes System und wir können uns nicht anmaßen zu wissen, was unsere gentechnischen Veränderungen bewirken werden.
Findet eine langsame Anpassung statt verläuft diese parallel zu anderen Anpassungen. Das ist hier nicht der Fall. Daher die "Verteufelung".

Nebenbei, ich gehöre nicht unbedingt zu den Gentechnik-Gegnern. Nur zu den Zweiflern ...

 46 
 am: Juli 01, 2008, 10:35:43  
Begonnen von deep7 - Letzter Beitrag von E.T.
Es gibt viele Studien, die eine negative Energiebillanz von Biokraftstoffen belegen [1].

Aber mal eine andere Frage: Warum wird die Gentechnik so verteufelt? Und was unterscheidet die "industrielle Gentechnik" von dem, was man im Laufe von Jahrtausenden mit Hilfe der Zucht erreicht hat?

 47 
 am: Juli 01, 2008, 08:55:27  
Begonnen von deep7 - Letzter Beitrag von E.T.
"Bis dass der Tod uns scheidet" finde ich richtig gut! Ironisch, aber tiefsinnig!  Zwinkernd

 48 
 am: Juni 27, 2008, 09:48:59  
Begonnen von SnakeKaplan - Letzter Beitrag von australianpenguin
Ich glaube tatsächlich, dass die Zeit in beide Richtungen "fließt". Das Problem ist meiner Meinung nach die nicht vorhandene Gleichzeitigkeit der Wahrnehmung. Wir können einfach nur eine Richtung von Zeit gleichzeitig wahrnehmen. Und die verläuft für sich gesehen immer vorwärts ...
Mir persönlich gefällt die Vorstellung von Zeit als vierter Dimension. Sie verdeutllich unheimlich einfach das Wahrnehmungsproblem, wenn wir uns bewusst machen, dass wir Wesen sind, die lediglich dreidimensional sind. Überlegen wir doch einfach mal, wie ein zweidimensionales Wesen unsere Welt wahrnehmen würde. (Stephen Hawking hat das in seiner kurzen Geschichte der Zeit angerissen). Dieses Wesen könnte natürlich Auswirkungen der dritten Dimension auf "seine Welt" wahrnehmen, aber niemals richtig verstehen. Dennoch könnte es auf seine Art und Weise lernen, einen Interpretation der dritten Dimension zu finden, die empirisch korrekte Ergebnisse liefert aber mit unserer Realität kaum etwas gemein hat.
Ich denke das veranschaulicht nicht schlecht, wie wir uns durch die "vierte Dimension" bewegen. Wir wissen dass sie da ist. Wir haben eine "Interpretation" gefunden, die uns ermöglicht mit ihr umzugehen und uns empirisch zuverlässige Ergebnisse liefert. Aber mehr haben wir nicht, weil wir keinerlei dafür konstruierte Wahrnehmungsmöglichkeiten haben.
Letzendlich denke ich, die Zeit fließt für uns nur in eine Richtung, weil wir Wesen sind, die ein Anfang und ein Ende haben. Unser Lebensende legt fest, dass die Zeit "abläuft". Wären wir Wesen die lediglich geboren werden (oder allgemein nur einen Anfang hätten) gäbe es so etwas wie Zeit nicht. Das ist allerdings eine Behauptung die ich in keinster Weise beweisen kann und die schwer zu falsifizieren ist. Es ist also eher eine Spekulation, denn eine wissenschaftliche Theorie.

 49 
 am: Juni 26, 2008, 06:15:19  
Begonnen von australianpenguin - Letzter Beitrag von deep7
Danke. Ich war auch schon einmal kurz davor, die Art und Weise, wie der Autor des Artikels an die Thematik rangeht, zu kritisieren. Ansonsten haben wir ziemlich ähnliche Ansichten.

 50 
 am: Juni 26, 2008, 02:22:25  
Begonnen von petra - Letzter Beitrag von australianpenguin
Und wer ist in deiner schönen Analogie, die nette Person, die immer das eine Steinchen austauscht? ;-)

Darauf wolltest du aber glaub ich nicht hinaus :-)

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