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Autor Thema: Seti@Home: Der User als dummes Terminal (?)  (Gelesen 12781 mal)
E.T.
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Seti@Home: Der User als dummes Terminal (?)
« am: Oktober 23, 2002, 09:08:46 »

Was halten Sie von dem folgenden Artikel: http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/sa/11782/1.html? Speziell die Passage "...So sei ein Distributed Computing-System wie Seti@Home ein gutes Beispiel dafür, wie man Leute nicht in die Wissensproduktion einbinde. Zwar sei das Projekt auf das Mitwirken tausender Freiwilliger angewiesen, diese müssten jedoch nicht im geringsten verstehen, was ihre Computer da eigentlich errechneten. "Der Benutzer wird zum dummen Terminal degradiert", so Jeremijenko."

Ich denke, gerade SETI@home bindet seine User in die Wissenschaft rund um das Projekt ein, erläutert ausführlich die Physik, die hinter dem Empfang und der Auswertung der Signale steckt, und hält den User mit umfangreichen Statistiken ständig auf dem Laufenden. Nicht umsonst feiert das Projekt einen solch immensen Erfolg!
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Jürgen
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Re:Seti@Home: Der User als dummes Terminal (?)
« Antworten #1 am: Januar 01, 2004, 02:07:55 »

Hi  E T,

zwei Dinge sind hier wohl zu unterscheiden.

Zum einen sieht es so aus, das viele Mitglieder der Seti@Home Gemeinde nur stumme Helfer ohne Hintergrundwissen sind. Die an die Möglichkeit der Außerirdischen Intiligenz glauben. Sich aber mit der Berechnung und der Suche nur passiv als Terminal beteiligen.

Dann sind da noch die Fans, die alles genau Beleuchten wollen. Die auf jede neue Frage gleich noch eine Frage stellen. Und sich gut, dank der guten Infos im Web, auskennen.

Ich denke, das Jeremijenko die erste Gruppe meint.

Denn ich zähle mich genauso zu den erst genannten.
Der entscheid, mich am Seti Projekt zu beteiligen hat nur eine Begründung. Ich bin ein Teil einer Gemeinschaft, die an eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung glaubt.
Jedoch ist es interessant zu sehen, wie doch die Interessen innerhalb einer Gemeinschaft variiern.

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E.T.
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Re:Seti@Home: Der User als dummes Terminal (?)
« Antworten #2 am: Januar 01, 2004, 07:15:03 »

Ich finde persönlich, dass ein Projekt wie SETI@home die Stellung der oft als unseriös (wegen der Verwechslung mit der Ufologie) empfundenen Suche nach extraterrestrischen Zivilisationen weltweit für mehr Aufklärung in den breiten Massen gesorgt hat. Und dieser wichtige Aspekt sollte nicht, meiner Meinung nach, als Vergleich mit irgendwelchen Terminals herangezogen werden.
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BarneyGumble
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Re: Seti@Home: Der User als dummes Terminal (?)
« Antworten #3 am: April 29, 2004, 09:50:39 »

..., dass ein Projekt wie SETI@home die Stellung der oft als unseriös (wegen der Verwechslung mit der Ufologie) empfundenen Suche nach extraterrestrischen Zivilisationen weltweit für mehr Aufklärung in den breiten Massen gesorgt hat.

Das ist unbestritten! Das hat aber nichts mit dem Vorwurf der 'dummen Terminals' zu tun.

Kann Natalie Jeremijenko uns wirklich beleidigen? Nur durch 'dumme Terminals' sind Auswertungen solcher Forschungsprojekte überhaupt möglich, wenn die Menschheit nicht bereit ist auf Ergebnisse Tausende von Jahren zu warten.

Die 'dummen Terminals' sind die beteiligten Computer und NICHT(!) die User.
'Dumme' User würden ihre Computer an solchen Projekten wohl kaum mitrechnen lassen, da sie keinen praktischen Nutzen für sich selbst darin sehen würden. Was natürlich nicht heissen soll, das Computerbesitzer, die sich an solchen Projekten nicht beteiligen, automatisch dumm sind!!!

Natalie Jeremijenko setzt  Selbstlosigkeit mit Dummheit gleich. Und das ist in der Tat äusserst verwerflich!

Wir beteiligen uns an solchen Projekten ja nicht aus Dummheit sondern in der Hoffnung, dass sie in relativ absehbarer Zeit die ganze Menschheit weiterbringen.

Also lasst euch nicht von Natalie Jeremijenko provozieren; sie hat offenbar nicht wirklich verstanden, worum es geht!  Zwinkernd
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E.T.
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Re: Seti@Home: Der User als dummes Terminal (?)
« Antworten #4 am: April 29, 2004, 07:20:13 »

Zitat
Wir beteiligen uns an solchen Projekten ja nicht aus Dummheit sondern in der Hoffnung, dass sie in relativ absehbarer Zeit die ganze Menschheit weiterbringen.

Gebe ich dir völlig recht, aber Hoffnung, oder welch auch andere Motivation dahinter stecken mag, ist alles andere als Selbstlosigkeit. Solange wir an der Sache Gefallen finden, Befriedigung empfinden oder wie auch immer, und sei es nur auch eine Idee oder ein Gedanke, ziehen wir daraus für uns persönlich einen Nutzen.
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BarneyGumble
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Re: Seti@Home: Der User als dummes Terminal (?)
« Antworten #5 am: Mai 02, 2004, 11:23:32 »

Hallo E. T.,

was soll, deiner Ansicht nach, einen Menschen dann überhaupt zu einer 'selbstlosen' Handlung veranlassen, wenn er dabei nicht irgendein Gefühl von Befriedigung und/oder Hoffnung empfindet?

mfG Barney
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Re: Seti@Home: Der User als dummes Terminal (?)
« Antworten #6 am: Mai 03, 2004, 08:14:44 »

Wenn die Konsequenz einer Handlung keinen persönlich keinen Nutzen für die über die Handlung bestimmende Person zur Folge hat.

Für Spekulationen nach dem Beweggrund bleibt natürlich immer Spielraum offen.  Smiley
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Re: Seti@Home: Der User als dummes Terminal (?)
« Antworten #7 am: Mai 04, 2004, 03:42:39 »

Wenn die reine Befriedigung darüber, ohne dazu von jemaden gezwungen zu werden 'es getan' zu haben b.z.w. 'es zu tun' (z.B. einem Bettler etwas gegeben zu haben, damit er nicht verhungern, verdursten, erfrieren, u.s.w. muss...) ausreicht, um die Selbstlosigkeit einer Handlung auszuschliessen, dann gibt es soetwas wie selbstlose Handlungen fast nicht.
Ich betrachte eine Handlung z.B. dann als selbstlos, wenn keinerlei materieller oder physikalischer, eigener Nutzen dabei entsteht; wenn also das zwanglose Streben nach Geld, Macht, Eigentum, Besitz, Selbsterhaltung, u.s.w. nicht der Auslöser dieser Handlung waren.
Ohne die Hoffnung auf die zu erwartende Befriedigung (z.B. der Gedanke: Ich bin kein schlechter Mensch...) wird ein Mensch keinerlei freiwillige Handlung tätigen, da er dann ja keinerlei Veranlassung hätte, etwas zu tun.
Wenn als Beweggrund einer selbstlosen Handlung die Befriedigung des eigenen Geistes (was ja einen eigenen Nutzen darstellt) ausfällt, wird der Spielraum für Spekulationen über den Beweggrund sehr klein. Es können nur erzwungene Handlungen sein. Erzwungene Handlungen sind normalerweise selbstlos, aber nur solche als selbstlos zu bezeichnen erscheint mir persönlich als zu schäbig für Selbstlosigkeit.Oder gibt es soetwas wie 'freiwillige Selbstlosigkeit' nicht?  Die Konsequenz daraus wäre ja geradezu grauenhaft!
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Storm
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Re: Seti@Home: Der User als dummes Terminal (?)
« Antworten #8 am: Juli 22, 2005, 04:32:45 »

ich krieg noch einen vogel ..wo lade ich mir den die software hier runter für die seti@home suche ?
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Re: Seti@Home: Der User als dummes Terminal (?)
« Antworten #9 am: Juli 22, 2005, 06:11:23 »

ich krieg noch einen vogel ..wo lade ich mir den die software hier runter für die seti@home suche ?
Auf http://boinc.berkeley.edu/download.php, Infos rund um das Projekt gibt es unter http://www.boinc.de.
Viel Spaß und vielleicht schaust du ja auch ab und zu im sah-Forum vorbei Zwinkernd
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Re: Seti@Home: Der User als dummes Terminal (?)
« Antworten #10 am: Juli 22, 2005, 06:21:04 »

PS: Wenn du dann den Boinc-Client heruntergeladen und installliert hast, brauchst du natürlich noch das von dier gewünschte SETI@home.
Dazu gehst du am besten auf www.boinc.de unter den Menüpunkt "Projekte" und erstellst ein Teilnehmerkonto, der Rest erklärt sich denke ich von selbst.
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Re: Seti@Home: Der User als dummes Terminal (?)
« Antworten #11 am: Juli 22, 2005, 07:33:34 »

Alles wichtige zu Seti, anderen Boinc Projekten und unserem Team findest du im nachfolgenden Link.

Seti + andere Projekte und unser Team + Hilfe

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