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Autor Thema: Glaube  (Gelesen 36244 mal)
MurphysLaw
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« Antworten #15 am: Mai 10, 2005, 08:42:47 »

Zitat
Der eine weiß jetzt, der andere weiß ohne zu wissen!

Starker Satz, aber nur unter der Prämisse, dass der eine es wirklich weiß. Vielleicht stimmt das, und er lässt sich zusammen mit Arafat von den Jungfrauen verwöhnen, vielleicht erleiden die beiden gerade Höhlenqualen im Fegefeuer, vielleicht machen die beiden ihre Bekanntschaft mit der ersten Urzelle, die ja natürlich einen Ehrenplatz im Jenseits einnehmen sollte... Allesamt ziemlich ordinäre und extrem banale irdische Vorstellungen. Aber vielleicht ist er einfach nicht mehr im Sinne von cogito, ergo sum?

Gruss

E.T.

Heidernei, E.T. Auf die Gefahr hin rausgeschmissen zu werden:
1.) Du bist hier der Admin?  "ordinär und extrem banal"? Und Du willst uns was von kritischem Denken erzählen? Bist aber ganz schön unflexibel! (Oder heißt es inflexibel?)
Huch
2.) Von "Cogito, ergo sum" auf "Non cogito, ergo summ ich nicht mehr" zu schließen ist auch nicht logisch korrekt, woll? 
Zwinkernd
3.) Du hast die Wiedergeburt zu erwähnen vergessen... Lächelnd
4.) Bist Du Nihilist?
5.) Leidet die Menschheit an Kollektivwahn? Falls ja: stehst Du dann außerhalb des "Systems"? Cool
6.) Falls ja: Wozu dann kritisches Denken? Würde doch im besten Falle dann zur Zerstörung des Systems führen - und das kannst Du doch nicht wirklich wollen, oder?

7.) Trotz allem: Danke für den "starken Satz" und bin trotzdem gerne hier Grinsend
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« Antworten #16 am: Mai 10, 2005, 09:11:37 »

E.T. ich hoffe du läßt die freie Meinungsäußerung zu, denn sonst kannst du "Kritisches Denken" usw. vom Board nehmen. Da gibt es viele Themen, wo die Leute unterschiedliche Meinungen haben und sie auch vertreten. Es wäre schade um dieses Forum, was in allen Beziehungen sehr interessant ist und ein großes Gebiet rund um Science abdeckt. Die User müssen sich hier wohlfühlen und wir erreichen dadurch ein aktives Board, was dann auch unser Cruncher Team zu gute kommen kann. Ich will dir nichts vorschreiben, wie du dein Board führen sollst. Sind nur mal meine Gedanken.
Entschuldige das es hier gerade Off Topic ist.  Smiley

Indy
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« Antworten #17 am: Mai 10, 2005, 10:27:16 »

"Ordinär und extrem banal" hatte und hat keinen Bezug zu deiner Meinung, sondern spiegelt die mangelnde Vorstellungskraft der Gesellschaft wider, was das Jenseits angeht.

Ich wollte hier ganz sicher niemanden beleidigen. Entschuldigung, wenn es sich so angehört hat.

Zu der Frage, ob ich Nihilist bin, muss ich nein sagen; ich bin Agnostiker und Bright.

@Independence
Natürlich lasse ich freie Meinungsäußerung zu, besonders in Sachen Glauben!
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« Antworten #18 am: Mai 10, 2005, 11:08:06 »

"Ordinär und extrem banal" hatte und hat keinen Bezug zu deiner Meinung, sondern spiegelt die mangelnde Vorstellungskraft der Gesellschaft wider, was das Jenseits angeht.

Ich wollte hier ganz sicher niemanden beleidigen. Entschuldigung, wenn es sich so angehört hat.

Zu der Frage, ob ich Nihilist bin, muss ich nein sagen; ich bin Agnostiker und Bright.

@Independence
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Oki  Smiley
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MurphysLaw
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« Antworten #19 am: Mai 10, 2005, 11:49:03 »

Zitat
"Ordinär und extrem banal" hatte und hat keinen Bezug zu deiner Meinung, sondern spiegelt die mangelnde Vorstellungskraft der Gesellschaft wider, was das Jenseits angeht.
Na denn...  Smiley
P.S: Dieter Nuhr meinte mal, das mit den 72 Jungfrauen wär ein Übersetzungsfehler - stell Dir mal das Gesicht von so nem Islamisten vor, wenn's da oben statt Jungrau-Orgie genauso ne öde Männergesellschaft wie zuhause is.. ROFL Lächelnd

Zitat
Ich wollte hier ganz sicher niemanden beleidigen. Entschuldigung, wenn es sich so angehört hat.
Bin hart im Nehmen... Cool

Zitat
Zu der Frage, ob ich Nihilist bin, muss ich nein sagen; ich bin Agnostiker und Bright.

Also das erstere war mir ja ein Begriff, aber "Bright" musste ich erst mal in Wikipedia nachschlagen. Schockiert
Zitat
Geisert und Futrell definieren das neu geschaffene Substantiv so:
Ein "Bright" ist eine Person mit naturwissenschaftlicher Weltanschauung – frei von übernatürlichen und mystischen Elementen. Ethik und Handeln eines "Bright" gründen sich auf eine naturwissenschaftliche Weltanschauung.
Sie stellen sich damit in eine auch wörtlich nahe Tradition der abendländischen Aufklärung des 18. Jahrhunderts (engl.: enlightenment).

Klingt interessant. Problem ist dabei ja nur, dass auch naturwissenschaft oft nicht mehr als "gut geraten" ist, und ein gutes Stück "Glauben" voraussetzt.
Oder wie soll man die Quantentheorie sonst akzeptieren?
Da kommt man ruckzuck in eine Grauzone... Zwinkernd

P.S: Ich glaube übrigens auch nicht an so was irdisches wie Elysische Felder oder ein substantielles Paradies - insofern gebe ich dir natürlich Recht, dass die Vorstellungen über das Jenseits ziemlich phantasiearm sind...

Andreas
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« Antworten #20 am: Mai 10, 2005, 06:07:38 »

Zitat
... das mit den 72 Jungfrauen wär ein Übersetzungsfehler ...
Ich bin mit Koran nicht besonders vertraut, aber in der Bibel wimmelt es nur vor Übersetzungsfehlern. Die berühmtesten, dogmatisierten Fehlübersetzungen sind die von der Dreifaltigkeit und der unbefleckten Empfängnis.

Zitat
Problem ist dabei ja nur, dass auch naturwissenschaft oft nicht mehr als "gut geraten" ist, und ein gutes Stück "Glauben" voraussetzt.
Ein wichtiger Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion ist der, dass die Wissenschaft sich laufend korrigiert. Ein Satz gilt solange als wahr, bis jemand kommt und das Gegenteil beweist.

In der Religion gilt das als wahr, was ein autoritärer Oberhaupt für wahr erklärt hat. Der Papst ist schließlich unfehlbar. Heute ist zwar nicht jeder gleich Häretiker, der etwas anderes behauptet, aber das war bekanntlich nicht immer so.
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« Antworten #21 am: Mai 11, 2005, 10:53:53 »

Ein wichtiger Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion ist der, dass die Wissenschaft sich laufend korrigiert. Ein Satz gilt solange als wahr, bis jemand kommt und das Gegenteil beweist.

In der Religion gilt das als wahr, was ein autoritärer Oberhaupt für wahr erklärt hat. Der Papst ist schließlich unfehlbar. Heute ist zwar nicht jeder gleich Häretiker, der etwas anderes behauptet, aber das war bekanntlich nicht immer so.

Wohl wahr. Aber da gibt's ein Problemchen:
Religion kann nicht mit wissenschaftlichen Methoden auseinandergenommen werden. Da kann man nix beweisen - man kann auch nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt. Nicht einmal, dass Jesus nicht auf dem Wasser gelaufen ist.
Die Tatsache, dass ein Mensch zu schwer ist, um die Oberflächenspannung des Wassers zu nutzen, greift hier nicht, weil laut Religion Jesus kein normaler Mensch war!
Du kannst also glauben, dass Religion Quatsch ist, aber beweisen kannst Du es nicht!

Was das hier angeht:
Zitat
Ein Satz gilt solange als wahr, bis jemand kommt und das Gegenteil beweist.

So werden heutzutage auch schon mal ganz gerne Werte auf Null gesetzt, "Anomalien" oder zusätzliche Dimensionen eingebaut, um eine Theorie am Leben zu halten, obwohl bereits widersprüchliche Beobachtungen gemacht wurden.
Und zwar nur, weil keiner eine bessere Theorie hat.
Ich weiß nicht wieDu das nennst - aber ich nenn das "glauben"
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Auch Wissenschaft kann eine Religion sein...
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« Antworten #22 am: Mai 16, 2005, 11:20:36 »

Zitat
Auch Wissenschaft kann eine Religion sein...
So gesehen muss man dir da Recht geben wobei du aber den Glauben der Religion noch lange nicht mit den Vermutungen der Wissenschaft gleichsetzen kannst.
Ich persönlich hätte eine Frage an Christen die an das Paradies
glauben. Das klingt jetzt ein wenig abwegig aber wieso hat sich z.B beim Tod des Papstes kaum einer gefreut?
Nach dem Bild der Christen ist er doch nun in das Jenseits eingezogen und ..naja banal ausgedrückt..hat alles was er braucht...
ich wäre froh wenn mir jemand diese Frage beantworten könnte Zwinkernd weil ich nicht glaube dass nach seinem Tod nur Freudenstränen geflossen sind
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« Antworten #23 am: Mai 17, 2005, 10:51:51 »

"Glaubt ihr denn, daß der liebe Gott katholisch ist?" Georg Christoph Lichtenberg

Zitat
wieso hat sich z.B beim Tod des Papstes kaum einer gefreut?
Teilweise deshalb, weil die Medien das Leiden und Sterben dieses alten Mannes so geschicktvoll inszeniert haben, dass sogar die Papstgegner Mitleid mit ihm hatten. Aber du hast recht; eigendtilch hätten sich die Gläubigen freuen müssen ... wie bei jedem Todesfall.
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« Antworten #24 am: Mai 17, 2005, 12:10:26 »

"Glaubt ihr denn, daß der liebe Gott katholisch ist?" Georg Christoph Lichtenberg

Zitat
wieso hat sich z.B beim Tod des Papstes kaum einer gefreut?
Teilweise deshalb, weil die Medien das Leiden und Sterben dieses alten Mannes so geschicktvoll inszeniert haben, dass sogar die Papstgegner Mitleid mit ihm hatten. Aber du hast recht; eigendtilch hätten sich die Gläubigen freuen müssen ... wie bei jedem Todesfall.

Das sehe ich ein bisschen anders, nämlich gemischt:
1. Es war für jeden ein Teil Freude dabei, weil der Tod letztendlich eine Erlösung war. Ich dachte bei seiner letzten Weihnachtsansprache, dass er eigentlich jeden Augenblick vom Stuhl fallen müsste...

2. Gleichzeitig wird jeder, der stirbt, zwar nach christlichem Glauben - sofern er nicht schmort - ins Himmelreich eingehen, aber damit auch gleichzeitig der Chance beraubt, weiterhin aktiv Gutes zu tun.

Der Papst ist also "heimgegangen", aber eben auch von den Lebenden weg, der Chance weiterer Aktivität beraubt. Deshalb: Trauer, wie bei jedem anderen Verlust.

3. Du hast natürlich Recht. man kann den Glauben nicht mit einer wissenschaftlichen These gleichsetzen. Eigentlich ist das auch genau die Antwort, die ich mir erhofft habe, denn sie beinhaltet, dass man ebensowenig wissenschaftliche Methoden anwenden kann, um Glauben zu "zerpflücken", zu analysieren.

Es handelt sich da schlicht um zwei Paar Schuhe. Smiley
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« Antworten #25 am: Mai 17, 2005, 12:22:50 »

P.S:
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Guter Spruch, E.T.!  Lächelnd

Nee, ich glaub' auch nicht, dass "der liebe Gott" irgendein Vorstandsvorsitzender eines elitären Clubs ist. Weder katholisch, noch mormonisch, noch muslimisch...
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« Antworten #26 am: Mai 18, 2005, 07:34:59 »

Zitat
1. Es war für jeden ein Teil Freude dabei, weil der Tod letztendlich eine Erlösung war. Ich dachte bei seiner letzten Weihnachtsansprache, dass er eigentlich jeden Augenblick vom Stuhl fallen müsste...

2. Gleichzeitig wird jeder, der stirbt, zwar nach christlichem Glauben - sofern er nicht schmort - ins Himmelreich eingehen, aber damit auch gleichzeitig der Chance beraubt, weiterhin aktiv Gutes zu tun.

Der Papst ist also "heimgegangen", aber eben auch von den Lebenden weg, der Chance weiterer Aktivität beraubt. Deshalb: Trauer, wie bei jedem anderen Verlust.

Aber das wäre christlicher Ansicht doch Gottes Wille und würde man diesen durch Trauern nicht irgendwie in Frage stellen?
Genauso wird den Katholiken doch nun ein neuer "von Gott" gewählter Papst gegeben der ebenso Gutes tut. So wirklich kann ich die Trauer ehrlicherweise noch nicht nachvollziehen. helft mir da mal bitte;).
Das mit dem Leiden des Papstes sehe ich übrigens auch so.
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« Antworten #27 am: Mai 19, 2005, 09:12:23 »

Aber das wäre christlicher Ansicht doch Gottes Wille und würde man diesen durch Trauern nicht irgendwie in Frage stellen?
Genauso wird den Katholiken doch nun ein neuer "von Gott" gewählter Papst gegeben der ebenso Gutes tut. So wirklich kann ich die Trauer ehrlicherweise noch nicht nachvollziehen. helft mir da mal bitte;).
Das mit dem Leiden des Papstes sehe ich übrigens auch so.

Da passt glaube ich am Besten die Gegenüberstellung, die mein Reli-Lehrer mal vorgeschlagen hat:
Zitat
1. Der Mensch denkt, Gott lenkt.
2. Der Mensch denkt: "Gott lenkt".

Inwiefern das erste zutrifft, da mag man sich streiten.
Das zweite allerdings ist mit Sicherheit falsch.
Würden wir glauben, Gott würde ständig die Entwicklung der Welt aktiv beinflussen, hätten wir ihn schon längst im wahrsten Sinne des Wortes "zum Teufel gejagt" - allerallerspätestens seit Hitler.
Gott mag hier und da eingreifen, aber im Allgemeinen lässt Er uns die Wahl.
Der Papst ist nicht unfehlbar, und er ist ein Mensch. Jeder von uns hat tagtäglich die Wahl, ob er Gutest tut, oder Böses. Immer wieder irrt er sich, was denn die richtige Entscheidung war, und bereut sie später. Nichtsdestotrotz ist diese Entscheidung Geschichte - und zwar menschliche.
Wir haben in der Geschichte gute und böse Päpste gesehen. Wir wussten, zu welchen der letzte gehörte. Darum Trauer. Das hat nix mit dem neuen zu tun.

Denk ich mal.  Zwinkernd
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« Antworten #28 am: Mai 19, 2005, 10:53:22 »

Zitat
"Der Mensch denkt, Gott lenkt."
Demnach ist nach dieser Formel alles Unglück, was einem wiederfährt, ein Denkfehler?!

Totalitäre Systeme und ideologische Seifenblasen bedienen sich oft der Rhetorik von sog. "falschen denken".

Zitat
Wir wussten, zu welchen der letzte gehörte.
Er mag vielleicht nicht böse im konventionellen Sinne gewesen sein, aber er hat das Leid in dieser Welt nicht gemildert, wenn er sich öffentlich gegen Abtreibungen und Verhütungsmittel aussprach - dort, wo diese Maßnahmen am deutlichsten gebraucht werden.
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« Antworten #29 am: Mai 19, 2005, 02:04:53 »

Zitat
Er mag vielleicht nicht böse im konventionellen Sinne gewesen sein, aber er hat das Leid in dieser Welt nicht gemildert, wenn er sich öffentlich gegen Abtreibungen und Verhütungsmittel aussprach - dort, wo diese Maßnahmen am deutlichsten gebraucht werden.
In einzelnen Fällen hat er sogar (glaube ich) geholfen aber insgesamt betrachtet hast du auf jeden Fall recht.Außerdem hat er durch seine konservative Haltung und "Moral" die Wissenschaft "blockiert"wenn ich da an die Gen-Forschung denke die durch diese "moralischen Fragen " immer wieder zurückgeworfen wurde und sowas ist einfach ärgerlich!
Zitat
1. Der Mensch denkt, Gott lenkt.
2. Der Mensch denkt: "Gott lenkt".
Ich weiß ja nicht aber irgendwie wird doch dieser Wille Gottes doch immerwieder so gedreht , dass er dem herrschenden System in die Arme spiel daher sehe ich diesen Willen eher als ein Machtinstrument an
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