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Autor Thema: Flor Essence Kräuter-Tee - Eure Meinungen und Erfahrungen ?!?!  (Gelesen 78453 mal)
Thomapyrien
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« am: April 09, 2004, 01:55:51 »

Hallo zusammen,

aus gegebenem Anlaß würde ich gerne eure Meinungen und Erfahrungen zu dem Flor Essence Kräuter-Tee lesen.

Rückblick: Meine Mum kämpft nun schon seit über 2 Jahren gegen ihren Krebs, hat nun schon ettliche Chemos hinter sich gebracht und vor einer Woche meinten die Ärzte, das sie nichts mehr tun können und sie noch max. 2-3 Monate zu leben hätte  Verlegen
Unsere letzte Hoffnung stützt sich nun auf eine Sendung, die vor ca. 2 Wochen im TV kam: "Fliege". Dort behandelte man das Thema Krebs und ein angebliches Wunderheilmittel indianischer Art: Einen Kräuter-Tee namens Flor Essence !!

Wer hat mit diesem Tee schon Erfahrungen sammeln können ?? Eher positive oder negative ??  Augen rollen

Danke, Gruß & schöne Osterfeiertage
Thomapyrien

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E.T.
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« Antworten #1 am: April 13, 2004, 03:11:46 »

Hallo Thomapyrien,

tut mir leid um die Krankheit deiner Mutter. Nachfolgend einige Infos, was ich über das Produkt in Erfahrung bringen konnte:

Das aus 8 Pflanzen bestehendes Produkt „Flor-Essence®“ wird in British Columbia hergestellt und als Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Der Tee wird auf das ursprüngliche Rezept aus vier kanadischen Pflanzen zurückgeführt „zum Zwecke der Reinigung von Körper und Geist“.

„In den 1920iger Jahren wurde Essiac von Rene Caisse bekannt gemacht, einer Krankenschwester aus Bracebridge/Ontario. Sie behauptete, man könne damit Brustkrebs erfolgreich behandeln. Caisse gab der Arznei ihren Namen, denn Essiac ist lediglich ihr eigener, rückwärts gesprochener Name. … Im Jahre 1938 kam es zu einer Untersuchung durch die kanadische Cancer Commission. Mitglieder der Kommission besuchten Caisse's Klinik und stellten fest, dass sie nicht bereit war, ihre Zubereitungen zu Analysezwecken zur Verfügung zu stellen. Ohne behördliche Zulassung vertrieb sie ihr Mittel weiter. … 1977 übergab Cassie die Rezeptur der Firma Resperin in Toronto/Kanada, um sie testen und zu einem günstigen Preis anbieten zu lassen. 1978 erlaubte das Department of National Health and Welfare der Firma, klinische Studien damit durchzuführen, zog diese Zusage aber 1982 zurück als offensichtlich wurde, dass die Studien nicht wie geplant durchgeführt wurden.“

Der Tee wird als gesundheitsfördernder Trank angepriesen. Wegen verbotenes Inverkehr-bringens nicht als Medikament zugelassener Mittel wird mehr oder weniger streng drauf geachtet, „keine gesundheitsbezogenen Aussagen zu treffen bzw. nicht den Eindruck zu erwecken, das Mittel helfe gegen Krebs.“

„Nebenwirkungen unter Konsum von Essiac sind [zwar] bisher nicht bekannt geworden, [aber es] gibt [auch] keine klinischen Studien, die eine Wirksamkeit von Essiac bei irgendeiner Krebsform gezeigt hätte. … Fazit: nutzlose pflanzliche Zubereitung.“


Quelle: PARA L E XX Files
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Thomapyrien
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« Antworten #2 am: April 27, 2004, 03:20:40 »

Hi E.T.,

danke, man muß natürlich schon dran glauben und ich denke die meisten alternativen Heilmittelchen zielen darauf ab, einem wieder ein wenig Mut zu machen und einem ein besseres Wohlbefinden zu verschaffen. Es wird ja im Internet bekanntlich viel geschrieben.
Bei meiner Mum wirkt dies zumindest seit 2 Wochen recht gut, nachdem die umliegenden 3 Unikliniken gesagt haben, daß die Schulmedizin bei ihr am Ende sei und man momentan nur noch auf ein Wunder hoffen könnte und eventuell auf die alternative "Medizin" umsteigen könnte, war ihr Glaube natürlich erstmal ziehmlich zerstört.
Deswegen hoffen wir weiter auf solche alternativen Kräuterrezepte, da es halt die einzigste Chance ist (auch wenn sie noch so klein ist).
Aktuell nimmt sie den Flor Essence Kräuter Tee morgens, mittags und abends. Zusätzlich bekommt sie noch warme Zinnkraut Umschläge.
Obs was hilft wissen wir natürlich nicht, aber hauptsache sie glaubt fest dran und es geht ihr ein wenigstens etwas besser dadurch.
Es soll ja schon vorgekommen sein, das der Glaube Berge versetzt hat  Cool

Schade das hier nicht noch mehr Meinungen und Erfahrungen dazu geschrieben werden  Augen rollen

Grüße
Thomapyrien

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E.T.
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« Antworten #3 am: April 27, 2004, 09:01:04 »

Zitat
Es soll ja schon vorgekommen sein, das der Glaube Berge versetzt hat
Das stimmt allerdings. Ich drücke euch beiden die Daumen!

Gruss

E.T.
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thor
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« Antworten #4 am: April 28, 2004, 10:39:15 »

Hallo und Guten Abend. War selbst grad nach Studien oder Meinungen über Flor Essence "unterwegs". Auch meine Mama ist schwer an Krebs erkrankt, allerdings konnte sie nicht operiert werden und eine Chemo hat sie abgelehnt, ist bei Magenkarzinom mit Metastasenbildung (inoperabel) auch so eine Sache, sogenannte mediane Überlebenszeit mit Chemo, so heißt es, ca. 12 Monate...... Meine Mama ist bei einer guten Ärztin, die auch bzw. vorwiegend homoöphatisch und naturheilkundlich arbeitet, in Behandlung. Es ist kaum zu glauben, aber es geht ihr  besser! Mam hat sich einen eigenen "Mix" zusammengestellt aus dem, was sie meint, was ihr gut tut: Von der Ärztin erhält sie Mistel und Thymustherapie, Vitaminpräparate für das Immunsystem und hochwertige Enzyme. "Eigenmächtig" dazu noch die "verteufelten Rath Vitamine in einer Dosis die ihr gut erscheinen bzw. gut tun, und den Flor Essence Tee. Neuerdings ist sie noch bei einer Reiki Heilbehandlung, die ihr sehr viel Ruhe und Ausgeglichenheit schenkt.
Was davon wird ist natürlich nicht klar. Fest steht aber, dass Mam eine bessere Lebensqualität hat, als jeder Arzt ihr vorhergesagt, ja sogar "angedroht" hat, wenn sie keine Chemo macht. Sie kann vieles wieder essen, Schwarzbrot, Müsli, so etwas einfaches wie Bratkartoffeln, hat 2 Kilo an Gewicht zugenommen, hat ihre Wohnung farbig bemalt und ja, sieht einfach umwerfend gut wieder aus.
Ich kann also nur empfehlen, nach allen Alternativen zu schauen, halte es aber auch für wichtig, dass deine Mama selbst schaut, was es gibt. 
Es ist sicher schwer zu unterscheiden zwischen Scharlatanen, die sich herumtreiben und Wundermittel anbieten, aber Recht hat, was heilt. Und ich glaube, dass es für jeden Menschen Möglichkeiten gibt, die er nur finden muss. Aber auch denn, wenn der Lebensweg zu Ende ist, bietet die Alternativ Medizin gute Möglichkeiten, die letzten Wochen, Monate lebenswert zu gestalten. Ich würde mich in jedem Fall mit Mama auf den Weg zu einem Arzt/ Ärztin machen, die Erfahrung mit Krebserkrankungen haben und alternativ behandeln. Eine bittere Frage der Kostenübernahme kommt natürlich auf, wir sammeln in der Familie, die Krankenkassen finanzieren die oft nutzlosen teuren Chemos, nicht aber alternative Heilmethoden.
Gruß Thor
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Thomapyrien
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« Antworten #5 am: April 30, 2004, 10:57:25 »

Hallo Thor,
schön auch andere positive Meinungen zu dem Thema alternative Heilmethoden zu lesen !! Das macht wirklich Mut damit weiterzumachen  Cool !!

Wenn man sich mal die Views dieses Themas anschaut, dann scheint die Nachfrage nach Infos zu diesem Flor-Essence Kräuter-Tee doch sehr hoch zu sein, denn seit 9.April wurde dieses Thema 430x angeguckt !!

Ich hoffe mal noch weitere Meinungen und Erfahrungen darüber hier lesen zu können !!

Danke & Gruß
Thomapyrien
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amoena82
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« Antworten #6 am: Mai 23, 2004, 12:40:36 »

Hallo!

In meiner Familie gab es bereits mehrere Fälle von Krebs. Ich habe im Internet auch von diesem Flor-Essence-Tee gelesen und dachte probieren kann man es ja mal.

Mich würde sehr interessieren wie es Euren Angehörigen heute geht und ob sie Flor-Essence gut vertragen und weiterhin zu sich nehmen.

Ich wünsche Euch und Euren Angehörigen von Herzen alles Gute!

Danke & viele Grüße

amoena
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Thomapyrien
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« Antworten #7 am: Mai 23, 2004, 04:32:15 »

Hallo amoena82,

also meine Mum nimmt diesen Tee nun schon 1,5 Monate (anfangs noch regelmäßig, mittlerweile leider nicht mehr regelmäßig) und was ich mit sicherheit sagen kann ist, das es ihr nicht geschadet hat und sie sich dadurch ein wenig besser gefühlt hat. Aber bei ihr reicht es leider bei weitem nicht aus, nur diesen Tee zu trinken !
Ich glaube man müßte schon viel früher damit anfangen, damit es etwas mehr bewirken kann. Mittlerweile ist der Krebs bei meiner Mum schon soweit fortgeschritten, daß der Tee eher nicht mehr so viel bewirkt.
Zusätzlich bekommt sie dann ab und an noch Zinnkräuterumschläge, aber auch damit müßte man wohl viel früher anfangen.
Dies führt momentan, wie der Tee, eben nur noch zu einem leicht besseren Wohlbefinden.

Mein Fazit: Schaden kann es nicht und wenn wir davon früher gewußt hätten, hätte es eventuell mehr gebracht. Wir haben leider zu spät von diesem Tee erfahren....

Ebenfalls alles Gute an alle Betroffenen und Angehörigen
Internette Grüße
Thomapyrien
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Paraguay
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« Antworten #8 am: Juni 01, 2004, 08:11:34 »

Hallo.

"Zufaellig"  Cool  bin ich auf diese Seite gestossen.
Kraeuter sind gut, reichen allein aber nicht.
Kauft euch das Buch: Heilung aller fortgeschrittenen Krebsarten von Hulda Regehr Clark.
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1890035246/qid=1086115441/sr=1-2/ref=sr_1_11_2/302-5666829-7516817
Und dann behandelt hiermit 3 Wochen lang.
http://www.drclark.de/pictures/21t.jpg
Kostet 1850 US$.
https://drclark.ebsolut.com/?IDLanguage=2

Gruesse aus Paraguay
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« Antworten #9 am: Juni 01, 2004, 08:59:06 »

Der Fall Hulda Regehr Clark
FDA verklagt Clark und Schweizer Firma
[/size][/b]



30.1.2003
Die amerikanische FDA verklagt Hulda Regehr Clark. Bemerkenswert ist hierbei, daß auch die Schweizer Firma betroffen ist.

Der Fall ist auch für Deutschland wichtig, weil auch hier skrupellose Geschäftemacher Material von Clark verkaufen und an Kranken anwenden.

Besonders in Web-Foren, Mailing-Listen und natürlich bei Verkaufsszenen wird mit unglaublicher Dreistigkeit der Clark'sche Irrsinn propagiert.

URL: http://www.ariplex.com/ama/ama_clar.htm
Presseerklärung in Englisch: http://www.ftc.gov/opa/2003/01/drclark.htm

Das so mal zur Information!!!
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amoena82
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« Antworten #10 am: Juni 02, 2004, 08:55:31 »

Hallo Thomapyrien!

Danke für Deine Antwort. Es wurde mittlerweile festgestellt, daß sich die Metastasen schon stark ausgebreitet haben (Galle, Leber, Lunge, Magen und Darm). Ob es noch Chancen gibt, mit Chemo zu behandeln, haben uns die Ärzte nicht gesagt.

Ich würde so gerne helfen, habe auch schon sehr viel im Internet gesucht, ob ich nicht noch irgendwas finde, was helfen könnte. Leider ohne Erfolg. Weinen

Es macht mich wahnsinnig, einfach nur zuschauen zu können, aber das muß ich Dir ja nicht sagen. Ich denke das geht allen so.

Vielen Dank & liebe Grüße

amoena

PS: Ich sage mir immer, daß allein der Glaube Berge versetzen kann, das gibt mir einen Funken Hoffnung
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piaf
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« Antworten #11 am: Juni 18, 2004, 10:01:30 »

Hallo an alle,
ich nehme seit Februar die Floressence 2x täglich, es geht mir gut damit, allerdings glaube ich auch an die Wirkung von Kräutern. Ich bin 1994 (mit 36 Jahren) das erste mal wegen Brustkrebs operiert worden, habe Chemo gemacht, und habe 2003 Metastasen bekommen (Lymphknoten und Leber), welche mit Capecitabin/Paclitaxel und Bestrahlung (Lymphknoten) remissiert, bzw Lebermetastase stark verkleinert wurden. Nebenbei bin ich Guolin Qigong gelaufen, allein schon wegen der Psyche und körperlichen Fitness empfehlenswert, habe Reiki erlernt um  mich mehr zu verstehen und Energien für mich zu nutzen. Zur Zeit bin ich leider nicht so konsequent im Guolin Qigong Gehen, da ich wieder arbeite. Aber wenn's mir absolut reicht, bringt mich das wieder ins Gleichgewicht. Es ist eine natürliche Sauerstofftherapie mit Bewegung und Meditation. Bislang ist meine Krankheit 'stabil'. Ich habe auch keine Grippe o.ä. während oder nach der Chemo/Bestrahlung erwischt, obwohl meine Familie genügend Bakterien und Viren aufsammelt.
Soweit - viele Grüße
Piaf
P.S. nach Auskunft meines Internisten von heute hat sich die Lebermetastase abgekapselt und ist weiter zurückgegangen. Vielleicht wirkt die Floressence ja doch ein bißchen.
« Letzte Änderung: Juni 21, 2004, 12:49:02 von piaf » Gespeichert
Vitamin B17
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« Antworten #12 am: Juli 15, 2004, 02:59:32 »

So nachdem ich erstmal schnell den Betroffenen eine Mail geschickt habe , hier nun auch für die noch dazukommen.
Habe  grade ein Buch gelesen  von Phillip Day    heißt   Krebs   Stahl, Strahl, Chemo und Co

hier gibts jede Menge Infos.  ein Auszug gibts auf der Seite www.credence.org

hier wird auch gesagt das  man mit Aprikosenkerne  Vitamin B17 Vorsorge  machen kann oder auch den Krebs eindämmen kann und einige diesen sogar eliminiert haben.
Einfach auch mal im Internet unter B17 oder Aprikosenkerne nachsehen.
Gibts in der Apotheke  oder auch bei dem Vetreiber des obengenannten Buches  Tel: 089 17095483
das Buch hat die ISBN Nr:1-904015-01-8  kostet 27.-

Von der genannten Firma gibts auch noch ne andere interessante Seite:  bodyconservation@aol.com

Aber diese Aprikosenkerngeschichte ist schon interessant. Hat dieser Dr. Krebs schon vor 50 Jahren herausgefunden, das damit Krebszellen gezielt behandelt werden können.

Steht aber alles in dem Buch oder auf der Seite.

Nur die PharmaIndustrie kann sich das natürlich nicht patentieren lassen!!



Dann schaut mal noch   auf die Seite von       www.Vitamehr.com

hier gibts tolle preiswerte Vitamine   Dr.Rath  mäßig aber auch noch mit höheren Dosen

Zum Beispiel das neue Graviola    eine Sensation in der Krebstherapie   soll auch bei chemotherapieresistenten Tumoren helfen.

100 Kapseln  56.-   , na etwas teuer  leider wirds die Krankenkasse nicht zahlen.

Aber das wär mir damals als mein Vater verstarb auch egal gewesen. Leider gabs diese Mittel vor 10 Jahren noch nicht oder sie wurden nicht verkauft, oder durften nicht verkauft werden!!!!!!!

Also ich denke ich hab euch mal ein paar Tipps gegeben damit ihr neue Hoffnung schöpft.
Schreibt einfach mal wenn euch geholfen hat.

Alle Gute für euch und die Betroffenen.


wünscht euch   Vitamin B17

Helmut


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« Antworten #13 am: Juli 16, 2004, 10:10:39 »

Folgendes dazu aus Wikipedia:

B17-Therapie
"Vitamin B17 ist kein allgemein anerkanntes Vitamin, es handelt sich viel mehr um einen paramedizinischen Begriff.
Die sog. Vitamin B17 Therapie besteht aus der Zufuhr von Amygdalin. Amygdalin ist ein so genanntes cyanogenes Glykosid, das in Gegenwart von Wasser Blausäure abspaltet. Drei Möglichkeiten der Amygdalin-Zufuhr werden in dieser Therapie angewendet:
1.   ) gründliches Zerkauen von (bitteren) Aprikosenkernen,
2.   ) Einnahme von B17-Tabletten, (Einfuhr nach Deutschland nicht erlaubt!)
3.   ) als (i.v.) Injektion.
Es besteht die Gefahr der tödlichen Vergiftung durch Blausäure. Tödliche Vergiftungsfälle durch Aprikosenkerne sind in der toxikologischen Literatur gut belegt. In Regionen wo Aprikosenkernzubereitungen regulär gegessen werden, wird durch die Zubereitungstechnik der Amygdalingehalt gesenkt. Werden diese Zubereitungstechniken nicht genau eingehalten, kann es zu tödlichen Vergiftungsfällen kommen.
Es handelt sich bei der Vitamin B17-Therapie in den Augen der Schulmedizin um ein gefährliches, eventuell tödliches Verfahren. Die Befürworter der Therapie sehen das natürlich anders. In der toxikologischen Literatur sind Vergiftungsfälle auch bei dieser Therapieform belegt. Besonders tückisch dabei ist, dass bei der Rückfrage des Arztes oder der Giftzentrale angegeben wurde, man habe nur Vitaminpillen geschluckt."


(http://de.wikipedia.org/wiki/B17-Therapie)


Selber muss ich dazu anmerken, dass es im alten Ägypten, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, eine Todesstrafenart gab, bei der nach dem Verzehr von etwa 60 Aprikosenkernen bei dem Verurteilten unweigerlich der Tod eintrat. Therapie mit Blausäure halte ich für ziemlich fragwürdig.

Menschen, die krank sind oder kranke Angehörige haben, verlieren ihr Urteilsvermögen. Und das nutzen dreiste Geschäftsmacher aus. Aus diesem Anlass sehe ich mich leider gezwungen, diesen Beitrag zu schließen.
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