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2817 Beiträge in 621 Themen von 1349 Mitglieder
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Autor Thema: News zur "Demokratischen Linken"  (Gelesen 15505 mal)
deep7
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News zur "Demokratischen Linken"
« am: Juni 19, 2005, 10:09:24 »

Ich habe mir gedacht, ein Thread zur neu gegründeten Partei wäre ganz gut, damit man nicht immer ein neues Thema eröffnen muss, um über aktuelle Meldungen bez. "Demokratische Linke" zu diskutieren, und davon gibt es zur Zeit zweifelsohne reichlich. Zwinkernd

Lafontaine reißt die WASG auf seine Seite


Am Anfang wurde er ausgebuht, am Ende mit einem grandiosen Ergebnis zum vorläufigen Spitzenkandidaten der Wahlalternative in NRW gewählt: Für den Ex-SPD-Chef Oskar Lafontaine hat heute auf dem Landesparteitag der WASG der Wahlkampf begonnen. Die Chancen des Linksbündnisses hält er für historisch.

(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,361160,00.html)

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich in Deutschland in der Politik nun endlich einmal wieder was rührt, haben zwar lange gebraucht, um zu begreifen, aber immerhin!

Ich meine, allein die Geschehnisse in kürzerer Vergangenheit:
  • NPD gewinnt an Wählern (wir erinnern uns an gewisse Äußerungen deren Mitglieder)
  • Schröder will Neuwahlen (CDU stellt sich stets gegen ihre Politik)
  • Grüne differnenzieren sich von der SPD
  • Neus Wahlbündnis PDS+WASG kommt in Umfrage auf 9%
Verlierer ist natürlich ganz klar die SPD, wobei man erstmal abwarten muss, ob die anderen Parteien besser agieren.
« Letzte Änderung: Juni 27, 2005, 09:18:36 von deep7 » Gespeichert

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WASG droht Unterwanderung durch Rechtsextreme
« Antworten #1 am: Juni 23, 2005, 05:02:37 »

Rechtsextremisten versuchen, die zum Linksbündnis gehörende WASG zu infiltrieren. Auf einer Internetseite wird dazu aufgerufen, beim Partner der PDS Fuß zu fassen.

(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,361913,00.html)
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RECHTSPROBLEME BEIM LINKSBÜNDNIS
« Antworten #2 am: Juni 25, 2005, 11:33:48 »

Gemeinsame Liste gefährdet Gültigkeit der Bundestagswahl

Das gemeinsame Auftreten von PDS und WASG wirft Rechtsprobleme auf, die sogar zur Ungültigkeit der Bundestagswahl führen könnten. Dabei geht es darum, ob die Landeslisten der SED-Nachfolgepartei überhaupt zur Bundestagswahl zugelassen werden dürfen, wenn dort weitgehend gleichberechtigt auch WASG-Mitglieder kandidieren.

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Ulrich Maurer verlässt SPD, wechselt zur WASG
« Antworten #3 am: Juni 27, 2005, 09:18:14 »

Mit dem früheren baden-württembergischen SPD-Chef Ulrich Maurer verlieren die Sozialdemokraten nach Oskar Lafontaine ein weiteres prominentes Parteimitglied. Auch Maurer will sich nach Informationen des SPIEGEL der Wahlalternative WASG anschließen. Die hätte dann den ersten Abgeordneten in einem Landtag.
(SPIEGEL-online)
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Sodann zur WASG
« Antworten #4 am: Juli 04, 2005, 01:15:26 »

Die Linkspartei gewinnt immer mehr prominente Unterstützer: "Tatort"-Schauspieler Peter Sodann soll als Spitzenkandidat in Sachsen in den Wahlkampf ziehen. Musiker Konstantin Wecker singt die Wahlhymne. Das wurde auf dem Parteitag der WASG in Kassel verkündet.
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Im Osten 30% für Linksbündnis!
« Antworten #5 am: Juli 05, 2005, 02:46:02 »

Schon wahnsinn, welche Zustimmung das frisch geborene Bündnis vom/im Volk erlangt:

Nach einer aktuellen Emnid-Umfrage ist das Linksbündnis aus PDS und WASG auf dem Weg zur stärksten politischen Kraft in den neuen Bundesländern, währdend die SPD bundesweit bei 27 Prozent verharrt.
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Sodann zieht PDS-Kandidatur zurück
« Antworten #6 am: Juli 06, 2005, 05:37:25 »

Erst am Montag hatte er seine Kandidatur erklärt, jetzt zieht "Tatort"-Kommissar Peter Sodann sie schon wieder zurück: Der 69-jährige Schauspieler will nicht als PDS-Spitzenkandidat bei der geplanten Bundestagswahl antreten.

"Ich bleibe lieber ein politisch denkender Schauspieler, als ein schauspielernder Politiker", heißt es in einer Erklärung von Sodann auf der Homepage des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Er wolle seiner künstlerischen Laufbahn den Vorzug geben. Darüber habe er heute die PDS informiert. Sodann ließ erklären, seine Zusage habe er gegeben, ohne über die damit verbundenen Belastungen für Familie und Beruf nachzudenken.
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Schröder attackiert Linksbündnis
« Antworten #7 am: Juli 06, 2005, 05:42:49 »

"Unseriös, populistisch, demagogisch": Bundeskanzler Schröder hat scharfe Kritik an dem Linksbündnis aus PDS und WASG geübt und SPD-Mitglieder zum Widerstand gegen die Gruppierung aufgefordert. Der ehemalige SPD-Chef und WASG-Spitzenkandidat Lafontaine schüre Fremdenfeindlichkeit, sagte Schröder in einem Interview der parteieigenen Zeitung "Vorwärts".

was sich dort "aus ehemaliger SED, kommunistischen Sekten und linken Sektierern zusammenfindet, wird dauerhaft keinen Erfolg haben"

Ein interessanter Artikel über die Debatte über Lafontaine's "Fremdarbeiter"-Äußerungen findet sich übrigens unter folgendem Link:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,363781,00.html
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WASG-Anhänger: 58 Prozent haben Studium oder Abitur
« Antworten #8 am: Juli 07, 2005, 08:04:15 »

Das Institut Forsa hat ermittelt, dass sich WASG und PDS sehr unterschiedlich zusammensetzen was ihre Anhängerschaft betrifft.
So sind etwa 70 Prozent der WASG-Anhänger Männer, in der PDS sind es 48 Prozent.
Ein Abitur oder Studium haben knapp 58 Prozent der WASG bzw. 43 Prozent der PDS-Anhänger.

Den mittleren Abschluss können etwa 43 Prozent der PDS und 18 Prozent der WASG-Anhänger vorweisen.

Quelle: sternshortnews
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Weiter auf dem VormPo
« Antworten #9 am: Juli 16, 2005, 12:42:37 »

Das Bündnis aus PDS und WASG ist weiter auf dem VormPo. Bei einer Umfrage lag die Linkspartei mit ihren Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine und Gregor Gysi bereits bei zwölf Prozent.

Die anderen Parteien haben größtenteils einen unveränderten Stimmenanteil (CDU/CSU unverändert bei 43 Prozent, SPD verlor einen Punkt und kommt auf 27 Prozent, Grünen und die FDP acht bzw. sieben Prozent).

Die Bild-Zeitung hat will durch eine TMS-Emnid-Studie herausgefunden haben, dass jeder zehnte Sympathisant der Linkspartei rechtsextrem denke.

Interessant ist, dass das neue Linksbündnis im Osten die STÄRKSTE PARTEI darstellt, im Westen ist man da eher zurückhaltender.
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Re: News zur "Demokratischen Linken"
« Antworten #10 am: Juli 17, 2005, 10:25:06 »

Die Umbenennung der Partei des demokratischen Sozialismus in "Die Linkspartei" ist erfolgt. Damit erfüllt die PDS-Führung ihren Teil des Deals, den sie mit der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) ausgehandelt hat. Die WASG-Leute verzichten auf eine eigene Liste bei der geplanten Bundestagswahl und treten stattdessen auf der PDS-Liste an. Dafür muss die PDS ihren Namen opfern.

Richtig glücklich sind allerdings nur wenige über das Bündnis. So wertet es Horst Brandner, ein 53-jähriger Mathematiker, z.B. als "eine wahltaktische Notwendigkeit". [...]

(Quelle: SPIEGEL-Online)
______________________

Naja, wenigsten steht dem Bündnis jetzt endlich nichts mehr im Wege.
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Parteien nehmen Linksbündnis ins Visier
« Antworten #11 am: Juli 19, 2005, 07:11:30 »

Die etablierten Parteien schießen sich verschärft auf die aus PDS und WASG hervorgegangene Linkspartei ein. Von Betrug und Standortschädigung ist die Rede. Um die neue Verbindung im Osten zurückzudrängen, fordern die Ost-Landesverbände CDU-Chefin Merkel auf, dort stärker um Wähler zu werben.
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SPD-Linke wollen Koalition mit Linkspartei nicht ausschließen
« Antworten #12 am: Juli 23, 2005, 01:02:30 »

Die Zeit der Treueschwüre scheint vorbei: Die SPD-Linke begibt sich wieder auf Konfrontationskurs zum Kanzler. Prominente linke Abgeordnete fordern, eine Koalition mit der Linkspartei dürfe nicht kategorisch abgelehnt werden.

(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,366578,00.html)
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Thierse schließt Koalition mit Linkspartei aus
« Antworten #13 am: Juli 25, 2005, 02:15:50 »

Thierse betonte am Sonntagabend in der ARD-Sendung «Sabine Christiansen», er sehe auf Bundesebene inhaltlich keine Möglichkeit der Zusammenarbeit mit der aus der PDS hervorgegangenen Linkspartei. "Das, was die PDS vorschlägt, ist ja in finanzieller Hinsicht, in wirtschaftspolitischer Hinsicht, in strukturpolitischer Hinsicht überhaupt nicht realisierbar." Der stellvertretende SPD-Vorsitzende fügte hinzu: "Ich versichere Ihnen, es wird nicht passieren." »mehr
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Linksbündnis in Gefahr
« Antworten #14 am: Juli 25, 2005, 03:39:34 »

Viele zweifeln an der verfassungsrechtlichen Korrektheit des Wahlbündnisses von WASG und PDS

Die Linkspartei ist eigentlich nur der neue Name der PDS, und offiziell soll auch nur die Linkspartei (d.h. PDS) zur Bundestagswahl antreten.
Das deutsche Wahlrecht erlaubt es aber nicht, dass zwei Parteien gemeinsame Wahllisten einreichen.
Einzelne WASG-Kandidaten müssen sich daher auf den normalen Listenparteitagen der Linkspartei zur Wahl stellen, um einen Listenplatz zu ergattern.

Um das Wahlrecht nicht zu verletzen, dürfen auf den offenen Listen der Linkspartei nicht zu viele WASG-Kandidaten auftauchen. Denn das sähe in den Augen der Landeswahlleiter nach einem unzulässigen Wahlbündnis aus.
Die Landeswahlausschüsse unter dem Vorsitz der Landeswahlleiter müssten somit bei jeder einzelnen Liste den "juristischen Tatbestand prüfen", ob sich darauf eine oder mehrere Parteien verbergen, so Hahlen zum "Handelsblatt".

(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,366654,00.html)
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