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Autor Thema: Unser Sonnensystem, einmal anders betrachtet!  (Gelesen 8883 mal)
Elling
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Unser Sonnensystem, einmal anders betrachtet!
« am: Februar 26, 2006, 05:47:32 »

Unser Sonnensystem, einmal anders betrachtet!


Zu Beginn meiner Darstellung weise ich darauf hin, daß die Buchführung über unser Sonnensystem in der bisherigen Form nicht
weitergeführt werden sollte!
Wir sollten nicht länger nur die Anzahl der Planeten addieren, sondern die Forschungsergebnisse der Neuzeit besser herausstellen
und vor allem ganz anders bewerten!

Spätestens als wir verbindlich sagen konnten, daß die Himmelskörper Jupiter und Saturn pp selbst aus den gleichen Gasen
bestehen wie unsere Sonne auch, hätten wir sagen dürfen, daß dieses "Sonnen-Embryos" sind!

Wenn wir diesen Standpunkt einnehmen würden, könnten wir, ganz grob gesagt, diese Gas-Planeten als "Blindgänger"
in unserem Sonnensystem bezeichnen!

Dann aber sähe unser Wissen auch ganz anders aus und viele Rätsel wären auf einmal, ganz plötzlich gelöst!

Wir hätten ein "Jupiter-Sonnen-Embryo" mit über 60 Planeten vor uns und ein "Saturn-Sonnen-Embryo" mit etwa 40 Planeten! pp.

Entsetzt würden wir sehen, daß unsere Sonne nur vier eigene Planeten hat!  Was nun?
Gerade haben wir vom Jupiter-Embryo gelernt, daß die Sonnen etwa 60 Planeten oder noch mehr haben können und jetzt?
Wo sind die anderen geblieben?

Darüber gibt uns der Mars Auskunft mit seinen tiefen Gräben!  Zweifellos hat der sich, irgendwie festgeklemmt, über
Jahrmillionen mit eiinem weiteren Planeten gerieben! Und dabei sein Wasser und seine Lufthülle verloren!

Ziehen wir noch die Forschungsergebnisse über den schlingernden Uranus hinzu, können wir nur erahnen, welches aufregende
Leben unsere Sonne und damit auch unsere Mutter Erde hinter sich hat!  Aber keine Bange!
Unsere Sonne bleibt uns erhalten!

Bevor ich jetzt eine Pause in meiner Darstellung einlege, zitiere ich aus dem  Buch "Planetenwelten" wie folgt:

"Jede Theorie über die Entstehung der Planeten muß vereinbar sein mit dem einheitlichen Alter der Sonne, der Kometen und
Asteroiden sowie der Planeten selbst, die alle zusammen vor etwa 4,5 Milliarden Jahre entstanden.

Sie muß auch die Tatsache erklären, daß alle Planeten in derselben Richtung und in annähernd derselben Ebene kreisen und
daß diese Bewegungsrichtung mit der Rotationsrichtung der Sonne übereinstimmt.

Schließlich sollte sie auch die heute verfügbaren detaillierten Informationen über die chemische Zusammensetzung der
verschiedenen Mitgllieder des Sonnensystems mit berücksichtigen."

Zu dieser Verpflichtung sage ich JA!  Ich könnte es!

                                                                                        Elling
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Re: Unser Sonnensystem, einmal anders betrachtet!
« Antworten #1 am: März 08, 2006, 10:06:39 »

Du sprichst von "Forschungsergebnissen der Neuzeit". Kannst du das bitte präzisieren? Und dann verstehe ich nicht ganz, was du mit "Sonnen-Embryos", "Blindgängern", "vielen Rätseln ..., die plötzlich gelöst wären" und ähnlichem meinst? Kannst du vorher diese Begriffe näher erläutern, damit die jeder versteht?

Auch der Mars gibt uns mit seinen tiefen Schluchten über die sog. "Embryos" keine Auskunft. Und schon gar nicht hat er sich mit einem anderen Planeten festgeklemmt. Das sind bestimmt nicht die neusten Forschungsergebnisse. Du scheinst da was zu verwechseln.
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*MurphysLaw*
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Re: Unser Sonnensystem, einmal anders betrachtet!
« Antworten #2 am: März 08, 2006, 10:51:57 »

Zu Beginn meiner Darstellung weise ich darauf hin, daß die Buchführung über unser Sonnensystem in der bisherigen Form nicht weitergeführt werden sollte!
...
Spätestens als wir verbindlich sagen konnten, daß die Himmelskörper Jupiter und Saturn pp selbst aus den gleichen Gasen
bestehen wie unsere Sonne auch, hätten wir sagen dürfen, daß dieses "Sonnen-Embryos" sind!

Wenn wir diesen Standpunkt einnehmen würden, könnten wir, ganz grob gesagt, diese Gas-Planeten als "Blindgänger"
in unserem Sonnensystem bezeichnen!
Njjjaaaein! Wir bestehen ALLe aus dem gleichen Urmaterial. In der Tat sind die Gasriesen so etwas ähnliches wie zu klein geratene Sonnen, bei denen die Gasmasse und damit der innere Druck und die Temperatur nicht ausreichten, um ein Sonnenfeuer zu zünden. Na und? Dem Rest ging es nicht viel besser. Die ursprüngliche Scheibe, aus welcher sich SOWOHL Sonne, als auch Planeten formte, bestand aus einem Sammelsurium von Stoffen. Es gab Gase, und festere Materie. Als dann die Sonne zündete, "blies" ihre Eruption die leichteren Gase Wasserstoff und Helium quasi weg, sodass in einer Umgebung von ca. 3 Astronomischen Einheiten kaum noch was davon da war. (Siehe auf der Erde kaum verfügbare Mengen an Wasserstoff...), sodass die massig zu kurz gekommenen Gasplaneten sich weiter außen befinden und durchaus so etwas wie kleine Sonnensysteme für sich bilden. Nur dass sie halt keine Sonnen sind.
Interessanterweise hat ja auch JEDER der Gasriesen (nicht nur Saturn) ein Ringsystem, das wohl zumindest annähernd mit einer Protoplanetaren Scheibe vergleichbar sein dürfte.

Zitat
(1)Dann aber sähe unser Wissen auch ganz anders aus und viele Rätsel wären auf einmal, ganz plötzlich gelöst!

Wir hätten ein "Jupiter-Sonnen-Embryo" mit über 60 Planeten vor uns und ein "Saturn-Sonnen-Embryo" mit etwa 40 Planeten! pp.

(2) Entsetzt würden wir sehen, daß unsere Sonne nur vier eigene Planeten hat!  Was nun?
Einspruch, Euer Ehren!  Smiley
Zu (2) Wären die Gasriesen Sonnen, hättest Du Recht. Dann sähe aber sowieso alles ganz anders aus!
Man kann Jupiter & Co. durchaus als Kleinausgaben eines Sonnensystems betrachten, insbesondere, da Jupiter sogar tatsächlich mehr Energie abgibt, als er aufnimmt, also Energielieferant ist!
Nichtsdestotrotz sind alle diese Minisysteme nur sowas wie "Untergruppen" im Sonnensystem. Sie sind auf die gleiche Weise (nur in anderen Stoffverhältnissen) entstanden, wie Erde & Co.

Die Jupiter & Co. gehören also ganz normal zu den Planeten.

Zu (1) Welche denn?

Zitat
Gerade haben wir vom Jupiter-Embryo gelernt, daß die Sonnen etwa 60 Planeten oder noch mehr haben können und jetzt?
(1) Wo sind die anderen geblieben?

Darüber gibt uns der Mars Auskunft mit seinen tiefen Gräben!  (2) Zweifellos hat der sich, irgendwie festgeklemmt, über
Jahrmillionen mit eiinem weiteren Planeten gerieben! Und dabei sein Wasser und seine Lufthülle verloren!
(1) Haben könnte. Na und? Vielleicht gibt es noch mehr, vielleicht nicht. Es gibt Theorien, nach denen das Sonnensystem alles andere als abgeschlossen ist, sondern einfach ganz allmählich, aber unaufhörlich in den Interstellaren Raum übergeht. Sedna, Quaoar usw. können Planeten sein, oder auch Kuiper-Objekte oder was auch immer. Irgendwann wird sich eine Vermutung den anderen gegenüber durchsetzen.
Aber was heißt die anderen?
Nur weil Jupiter einen Haufen Minimonde hat und so auf 60 kommt?
Pah! Dann nehme ich den Asteroidengürtel dazu. Fang an zu zählen!  Grinsend

(2) Kapier ich nicht. Wie soll sowas denn gehen? Und mit welchem? Wo isser hin? Was soll den Mars "festklemmen" können und wo? Kannst Du dir Reibespielchen auf planetare Ebene vorstellen? Mars ist kein Riese. Wenn also (wie ich jetzt mal einfach so vermute) der zweite Planet sich in den Asteroidengürtel verwandelt, also "aufgerieben" hätte, wie groß hätte er dann sein müssen, und wieso hätte Mars das mit ein paar Kratzern, die WIR großspurig "Gräben" nennen davonkommen sollen?
Unlogisch.

Zitat
(1) Ziehen wir noch die Forschungsergebnisse über den schlingernden Uranus hinzu, können wir nur erahnen, welches aufregende
Leben unsere Sonne und damit auch unsere Mutter Erde hinter sich hat!  Aber keine Bange!
(2) Unsere Sonne bleibt uns erhalten!

(1) Jou! Eindeutig!  Smiley
(2) Ach! Interessant! Wie lange? Wie kommst Du darauf?

Freue mich auf Feedback!

Beste Grüße,
Murphy
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*Elling*
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Re: Unser Sonnensystem, einmal anders betrachtet!
« Antworten #3 am: März 08, 2006, 01:56:20 »

zu 1) Du sprichst von "Forschungsergebnissen der Neuzeit".
zu 2) Kannst du das bitte präzisieren? Und dann verstehe ich nicht ganz, was du mit "Sonnen-Embryos", "Blindgängern", "vielen Rätseln ..., die plötzlich gelöst wären" und ähnlichem meinst? Kannst du vorher diese Begriffe näher erläutern, damit die jeder versteht?

zu 3) Auch der Mars gibt uns mit seinen tiefen Schluchten über die sog. "Embryos" keine Auskunft. Und schon gar nicht hat er sich mit einem anderen Planeten festgeklemmt. Das sind bestimmt nicht die neusten Forschungsergebnisse. Du scheinst da was zu verwechseln.
Hallo ET!  Ich gehe gern auf Deine Punkte ein!
zu 1) Mit dem Begriff der Neuzeit bin ich ziemlich forsch umgegangen. Gemeint habe ich den enorm großen Zeitraum zwischen Galilei,
der aus der damaligen Unkenntnid heraus die Gestirne nur addieren konnte und dem Zeitpunkt, als die ersten Spektrometer eingesetzt
werden konnten.  Heute ist die Spektroskopie das Handwerkszeug der Astronomen!

zu 2) Die genannten Begriffe ergeben sich erst im Laufe meiner Darstellung. Um einen Wirrwar zu vermeiden will ich die zuvor nicht
erklären. Wohl aber kann jeder die Rückschlüsse selbst ziehen, wenn er den folgenden Beitrag zur Kenntnis genommen hat.
Dann erst dürfte der ganze Zusammenhang ersichtlich werden!

zu 3)  Da bin ich tatsächlich zu voreilig gewesen. Der genaue Zusammenhang ergibt sich im nächsten Beitrag!

Elling
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*Elling*
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Re: Unser Sonnensystem, einmal anders betrachtet!
« Antworten #4 am: März 08, 2006, 01:57:20 »

@ MurphysLaw
Ich sehe in ET's Beitrag und in Deinem, daß meine Darstellungen von zwei Astronomen mit fachlichen Erklärungen begleitet werden!

Du stimmst mir im Wesentlichen zu, daß man Jupiter & Co. durchaus als Kleinausgaben eines Sonnensystems betrachten kann. Danke!
Das  ermuntert mich, mit meinen Darstellungen unbeirrt fortzufahren! Den Nachsatz habe ich nicht übersehen!

Zum Kuiper-Gürtel und Oortsche Wolke komme ich auch in einem meiner nächsten Beiträge!

Elling
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Re: Unser Sonnensystem, einmal anders betrachtet!
« Antworten #5 am: Juni 07, 2006, 05:45:26 »

@Elling: zu deiner Idee, Jupiter als kleine Sonne zu betrachten... ich lese eben in einem SpOn-Artikel von sog. Planemos:

Planeten-Kinderstube ohne Sonne
Einge Hundert Mal kleiner als die Sonne, fünf Mal größer als Jupiter - Planemos sind exotische Einzelgänger. Jetzt haben Forscher festgestellt: Um einige Planemos dreht sich eine Staubscheibe, aus der neue Monde oder Planeten entstehen könnten - ganz ohne Sonne.
Viel größer als die meisten Planeten, aber noch viel zu klein, um ein Stern zu sein. Für diese kosmische Zwitterposition haben sich Astronomen die Bezeichnung "Planemo" - kurz für planetary mass object - ausgedacht, wenn sie außerhalb eines Sternsystems im All auf sich allein gestellt sind.

weiter

aber was würde uns diese neue betrachtung der dinge in der praxis nützen?
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