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Autor Thema: Wirkt Homöopathie gegen Vogelgrippe?  (Gelesen 6218 mal)
E.T.
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« am: März 09, 2006, 03:48:59 »

Alternativmediziner empfehlen Homöopathie gegen Vogelgrippe und Impfgegner machen mobil. Während sich die Vogelgrippe in immer mehr Ländern ausbreitet und Tausende von Hühner gekeult werden müssen, werden unter Homöopathie-Anhängern die Stimmen lauter, die bei Ausbruch von Epidemien die Hahnemann'sche Lehre als geeignete Behandlungsmethode empfehlen. » mehr (GWUP)
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JR3
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« Antworten #1 am: März 14, 2006, 11:56:27 »

Falls es einmal zu einer Pandemie kommen sollte und wir zuwenig Impfstoff hätten, könnte es noch gut sein, wenn einige freiwillig auf eine Impfung verzichten.
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Leon
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« Antworten #2 am: April 12, 2006, 10:11:37 »

Rein von der Hahnemann'schen Logik kann die Homöopathie in diesem Fall nicht helfen.
Hahnemann unterstützt mit seiner Therapie die körpereigene Abwehrkräfte des Immunsystem.
Im Fall des H5N3 Virus hat der menschliche Organismus nicht die geringste Information über diesen Virus, also können auch keine Gegenkräfte mobilisiert werden.
Die besondere Gemeinheit dieses Virus ist seine schnelle Veränderung. Bei jedem Wechsel des Wirtsorganismus verändert er seine Gestalt. Das macht alles so schwierig.
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JR3
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« Antworten #3 am: April 12, 2006, 08:22:25 »

Mit der Hahnemannschen Logik kann man auch bei Husten nicht helfen. Aber es scheint doch widersprüchlich zu sein, dass die einen behaupten mit Zuckerpillen Viren zu beseitigen, während die anderen das für unmöglich halten. Wobei beide der gleichen Ideologie zugehörig sind. Mein Organismus hat schon Informationen über das Virus, ich konnte mich von den vielen Informationen aus den Medien nicht ganz fernhalten.
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Leon
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« Antworten #4 am: April 16, 2006, 09:42:23 »

Ich hatte vor 10 Jahren einen viel zu spät endeckten Sigma-Ca. Er war stenosierend, mit Serosadurchbruch und bereits in den Lymphen abgesiedelt.
Die Darmoperation war problemlos, allerdings benötigte in eine postoperative Chemotherapie und Bestrahlung, die in der Klinik für Tumorbiologie durchgeführt wurde.
Ein Homöopath sagte mir, er könne die Auswirkungen der Chemo-und Strahlentherapie mildern. Ich habe zugestimmt, denn groß verlieren konnte ich eh nicht, da ich schon bemerkt hatte, die Ärzte gaben mir keine sonderliche Überlebenschance.
Das Ergebnis sieht am heute, ich habe mehr als 5 Jahre überlebt und bin nach medizinischer Meinung geheilt. Die Auswirkungen wie Haarausfall usw. habe ich auch bekommen aber doch in Maßen, wenn ich mich mit meinen LeidensgenossenInnen in der Tumorklinik vergleiche.

Mir hat der Homöopath keine Heilung versprochen, sondern nur eine Minderung der Chemotherapienebenwirkung, mehr nicht und das ist eingetroffen.
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