Home
Willkommen Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren.
Januar 23, 2018, 02:55:05

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Sie sind hier: Startseite >> Forum
Suche:     Erweiterte Suche
2790 Beiträge in 613 Themen von 1349 Mitglieder
Neuestes Mitglied: KristenFinland69
Übersicht Hilfe Suche Kalender Einloggen Registrieren
+  Science@home.de
|-+  Allgemeines
| |-+  Aktuelles Zeitgeschehen (Moderator: deep7)
| | |-+  Utopie
« vorheriges nächstes »
Seiten: [1] Drucken
Autor Thema: Utopie  (Gelesen 3209 mal)
maywald
Newbie
*
Offline Offline

Beiträge: 16


Profil anzeigen E-Mail
Utopie
« am: August 11, 2006, 05:25:23 »

Bekanntlich ist eine Utopie ein Konstrukt menschlicher Phantasie und beschäftigt sich inhaltlich mit den Voraussetzungen einer "besseren" Welt, die es so nicht gibt und die mehr Gegenstand von Hoffnungen und Wünschen ist. Es ist der Ort (   topos ) den man gegenwärtig nicht (ou ) zu gestalten vermag. Ein Ort des Wünschbaren, der so eigntlich garnicht existiert.

„ Es handelt sich um eine Welt, die bisher keinen Ort hat und nur als Gedanke und Idee existiert.“   
ttp://de.wikipedia.org/wiki/Utopie

Was bleibt ist die stete Kritik an den bestehenden Verhältnissen.

Erweiternd zu Karl Poppers These "Lasst lieber Ideen sterben als Menschen" möchte ich nüchtern feststellen dürfen, dass wir beides, Ideen und Menschen, haben sterben lassen und auch heute nicht davon loskommen.

Ideologien sind auch heute noch en vogue und durch egozentrische Sichtweisen verzerrt. Es sind nicht die Ideen , vielmehr die Ideenträger , die uns den hiesigen Ort zur Hölle werden lassen.

Nein - es gibt nicht den Ort, nach dem sich angeblich so viele sehnen, nur den, der in uns ist. Der Hort vieler Ideen und Auswurf all derer Voraussetzungen, die unsere Welt so gemacht haben, wie sie nun einmal ist.

  Der Mensch schuf sich sein geistiges Produkt, eine Welt von "Gut" und "Böse".
Diese Grundunterscheidung trifft er in fast allen Anliegen, die seine Außengrenze berühren und diese Unterscheidung definiert sein Verhalten anderen Artgenossen gegenüber.

Das begründet eine ruhelose Betriebsamkeit, die den gegenwärtigen Ort zu einen Kampfplatz werden lassen und den Ort der Ruhe als Utopia.

Maywald     Weinen
Gespeichert
Seiten: [1] Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  


Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC | Impressum Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.151 Sekunden mit 16 Zugriffen.