Home
Willkommen Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren.
Januar 17, 2018, 04:11:28

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Sie sind hier: Startseite >> Forum
Suche:     Erweiterte Suche
2790 Beiträge in 613 Themen von 1349 Mitglieder
Neuestes Mitglied: KristenFinland69
Übersicht Hilfe Suche Kalender Einloggen Registrieren
+  Science@home.de
|-+  Allgemeines
| |-+  Aktuelles Zeitgeschehen (Moderator: deep7)
| | |-+  Vom Proletenkind Gerhard zum Kanzler Schröder
« vorheriges nächstes »
Seiten: [1] Drucken
Autor Thema: Vom Proletenkind Gerhard zum Kanzler Schröder  (Gelesen 3789 mal)
maywald
Newbie
*
Offline Offline

Beiträge: 16


Profil anzeigen E-Mail
Vom Proletenkind Gerhard zum Kanzler Schröder
« am: Oktober 24, 2006, 08:11:00 »


Die literarisch oft geschilderte Legende vom Underdog, der gegen den Rest der Welt kämpft ist in der Tat nur Mythenbildung im Interesse
der Herrschenden aus der Oberschicht.

Gerhard Schröder war nun wahrlich ein Kind seiner Zeit.

Vordergründig koketierte er mit den Phrasen der "Achtundsechziger" ,
hintergrundig war es seine eigentliche Bauernschläue, die ihn vorwärts brachte.

Er war ein Ziehkind dieser verlogenen Ideenverbreiter, brav, wie es sich gehört, eignete er sich in einer Art Selbsterfüllungsprophezeihung all das an, was ihn, ganz im Sinne des Kleine-Leute- Mythos, vom Proleten zum Kanzler werden ließ.


Er festigte im idealtypischen Sinne jenen Verblendungszusammenhang,
den die 68er-Generation herstellte, um jene glauben machen zu wollen, das es einen Zugang zu Bildung und Wohlstand auch für sozial unterprivilegierten Schichten gibt.

Er benannte in seinen politischen Reden denn auch oft diese o.g. Grundkonstellation.

Es ist in der Tat eine beeindruckende Aufstiegslegende, welche aber das dahinterliegende "Leben mit Widersprüchen" nicht allzu oft erwähnt.

Es sinbd dann eher die Neider und Streiter aus der "Noblesse de Robe",
die gerade seine Legende zu entarnen suchen.

Dem "Kleinen Mann" auf der Strasse hat er durch sein politisches Wirken
zu verstehen gegeben, das er, der " Aufsteiger des Zweiten Bildungsweges" nicht viel gemein haben will mit dessen Wünsche und Nöte.

Er zelebrierte jene inhaltsleeren Rituale von der sozialen Chancengleichheit, wo er doch genau wusste, das dies für sein Aufstieg wohl nicht maßgebend sein würde.

Der Günstling des Zweiten Bildungsweges lernte wohl mehr über die Eigenlogik des Systems, mehr im Sinne einer Selbsterfüllungsprophezeihung, die codiert das widerspiegelt, was das System an Erwartungen herausbildet, um sich selbst immer wieder aufs neue zu bestätigen.

Er mutierte gemäß seiner Ego-Taktik wohl mehr zum Systemintriganten, weniger zum Systemkritiker.


Maywald  Zunge
Gespeichert
Seiten: [1] Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  


Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC | Impressum Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.097 Sekunden mit 16 Zugriffen.