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Autor Thema: Erosion des demokratischen Gemeinwesens  (Gelesen 2689 mal)
maywald
Newbie
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Beiträge: 16


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Erosion des demokratischen Gemeinwesens
« am: August 10, 2011, 07:00:55 »

Es ist müßig zu erwähnen, dass es keine Rechtfertigung für Gewalt geben darf. Dennoch muss es erlaubt sein, auf das eine oder andere hinzuweisen, ohne gleich gesperrt zu werden.
Es ist der Staat, der sich immer mehr zu Gunsten einiger weniger priviligierter Gruppen seiner  Verantwortung für das Gemeinwesen entzogen hat. Der Staat versteht sich nicht mehr als Vertretung und freiwillig auferlegte Einheit seiner Bürger, sondern legitimiert sich nur noch durch seine neoliberale Politik, die das Agieren von Marktteilnehmern fördert.  Die Distanz zum Bürger stellt den Staat und die Demokratie im weiteren Sinne in Frage.  Es geht nur noch um die etablierte Ordnung zum Wohle sozial und wirtschaftlich privilegierter Gruppen und die muss aufrecht erhalten werden.
Jegliche moralische Empörung über die derzeitigen Ereignisse in Großbritannien läuft ins Leere, da sich  auch keine hinreichend moralische Begründung mehr unter den politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen findet für die Erhaltung des demokratischen Gemeinwesens. Rücksichtslos werden menschliche Bindungen und   Zugehörigkeitsgefüge dem radikalen Marktgeschehen geopfert.
Der liberaldemokratische Staat entlarvt sich als ein anarchisches System, das die organisierte Verantwortungslosigkeit einer Wirtschaftselite billigt und von ihr zu profitieren glaubt.  Die Epoche   stetiger Kulturzuwächse wird abgelöst  durch  eine parasitäre Beziehung der politischen und wirtschaftlichen Akteure untereinander zum Wohle ihrer materiellen Bereicherung.  Das geordnete Funktionieren einer demokratischen Gesellschaft wird dabei aufs Spiel gesetzt.  Ja es wird von den Eliten nicht einmal mehr gewollt.
Den Preis, welchen wir Bürger dafür bezahlen müssen liegt zwischenzeitlich auf der Hand.

Maywald   Zwinkernd
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