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"Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollen Mund zu sprechen; aber sie haben keine Bedenken, dies mit leeren Kopf zu tun." Orson Welles 
 :: Gesellschaft (Zahlen+Fakten) ::
Christlicher Vandalismus
 

Die Christen haben sich im Laufe der Jahrhunderte vehement bemüht, die Zeugnisse vergangener Kulturen auszulöschen. So zerstörten sie nicht nur bewusst heidnische Tempel und andere Bauwerke, sie betrieben auch eine Art Zensur der ägyptischen Reliefschnitzereien, die nicht selten relativ freizügig gekleidete Personen darzustellen pflegten. Die sündhaft zur Schau gestellten Körperteile wurden von den Christen anstößig empfunden und mit scharfen Gegenständen weggeritzt.



"Man schätzt, dass allein im 19. Jahrhundert in Deutschland zwischen fünf und sechstausend Hünengräber zerstört wurden. Im Kreise Uelzen [...] gab es um 1850 noch 219 Gräber, heute sind es genau 17! Und von diesen 17 weisen die meisten schwere Schäden auf. [...] Nicht verschwiegen werden soll die Schuld der Kirche am allgemeinen Zerstörungswerk: Dadurch, dass die Pfarrer die Steinbauten als 'Teufelskanzeln', 'Teufelsbetten', 'Teufelsküchen', 'Heidenküppel' und 'Heidenkammern' verfluchten, gab man sie zur Vernichtung frei." [57]



Weil viele von den Christen als Heiden abgestempelten Völker wie beispielsweise die Germanen imposante Bäume, meist Eichen, verehrten, haben die frommen Christenmenschen im Zuge der Christianisierung die entsprechenden Heiligenstätten gefällt. Noch im 11. Jahrhundert erließ Bischof Burkhard von Worms ein Dekret, in dem er befielt, die "den Dämonen geweihte Bäume" auszureißen und zu verbrennen.



Die berühmte Bibliothek von Alexandria, die die größte Sammlung von Schriften der antiken Welt beherbergte, wurde von Christen unter Theophilus im Auftrag von Theodosius dem Großen im Jahr 391 n. Chr. zerstört. [25] Jedoch gingen nicht nur Christen mit Schriften Andersgläubiger auf solch eine Weise umher umher: Als Alexandria 642 durch den Kalifen Omar für den Islam erobert wurde, befahl er, alle noch vorhandenen Bücher zu vernichten, die dem Koran widersprachen. Da die übrigen Werke notwendigerweise nur das wiederholten, was sowieso bereits im Koran stand, waren sie folglich ebenfalls überflüssig, und konnten deshalb ebenfalls guten Gewissens vernichtet werden. Die Handschriften wurden zur Beheizung der öffentlichen Bäder verbrannt. [25]

Siehe auch: >>> Bibel und christlicher Glaube, Hexenprozesse

 
 
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