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Künstliches Leben

nein

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Achtung: Bei diesem Text handelt es sich um eine freie Übersetzung aus dem Englischen. Irrtümer sind vorbehalten. Vorschläge und Fehlerkorrekturen, die die Übersetzung betreffen, nehme ich gern entgegen.


Evolution der Maschinen

Der Wissenschaftszweig Künstliche Intelligenz/Künstliches Lebens untersucht: "Leben, wie es hätte werden können", basierend auf unserem Kenntnisstand vom dem Prinzip und der Simulationen der Mechanismen echter biologischen Formen. Zum Beispiel Flugzeuge nutzen dasselbe Prinzip wie die Vögel, haben jedoch unbewegliche Flügel. Künstliche Lebensformen können dieselben Prinzipien benutzen, aber nicht dieselbe chemische Eigenschaften. Jeder Merkmal eines lebenden biologischen Systems erstaunt und scheint an Wunder zu grenzen, bis es verstanden wird: gespeicherte Energie, selbstständige Bewegungen, und sogar die Kommunikation im Tierreich sind keine Wunder mehr. Sie werden repliziert in Spielzeugen, die Batterien, Motoren und Computerchips benutzen.

Komplexe biologische Formen reproduzieren sich, indem sie den Vorteil zunutze machen, komplexe chemische Reaktionen willkürlich einzusetzen. Biologisches Leben ist unter Kontrolle ihrer eigenen Vermehrungsmechanismen, und diese Unabhängigkeit von Planung und Erzeugnis ist das Schlüsselelement, das noch nicht verstanden und umgesetzt worden ist. Bis heute werden Roboter - eine Form des Künstlichen Lebens - in Labors entwickelt und von Ingenieuren konstruiert - eine kostspielige Angelegenheit. Nur eine geringe Anzahl der Roboter "erblickt das Licht der Welt" und zwar diejenigen, die in Massenproduktion gehen: Spielzeuge, Waffen und Industriesysteme wie Bankautomaten.

Beim Golem-Projekt (Genetically Organized Lifelike Electro Mechanics - genetisch organisierte lebensähnliche Elektromechanik) wird ein Experimenten-Set durchgeführt, in dem sich simple elektromechanische Systeme aus dem Nichts zu funktionierenden Maschinen entwickeln. So wie biologische Lebensformen, wessen Struktur und Funktion abhängig von ihren eigenen chemischen und mechanischen Medien sind. Unsere, sich entwickelnden Kreaturen machen sich ihre eigenen Medien zunutze - Thermoplast, Motoren und künstlichen Nervenzellen. Wir erreichen deshalb eine Selbstständigkeit in Design und Konstruktion, indem wir die Evolution in einem limitierten physikalisch-simulierten Universum ablaufen lassen, gekoppelt an die Massenproduktionstechnologie. Das sind die ersten Roboter in der Geschichte, die ohne menschliches Eingreifen entwickelt und produziert werden.

Das Golem@home-Projekt

Das Golem@home-Projekt ist ein Bildschirmschoner, der die ungenutzte CPU-Leistung im gesamten Internet für ein massives verteiltes Rechnen einsetzt. Nach dem Installieren dieser Software werden Sie zum Anbieter Ihres Computers und können in diesem KI-Experiment teilnehmen. Während Ihrer Zeit als Teilnehmer, werden alle Kreaturen, die in ihrem Computer geboren (entwickelt) werden, rechtlich bei Ihnen geschützt. Sie können zu jedem beliebigen Zeitpunkt das Programm deinstallieren und Ihre Teilnahme bei dem Projekt beenden.

Das Golem-Programm ist ein Bildschirmschoner. Wenn Sie die Installation beendet haben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihr Desktop, um das Kontextmenü zu aktivieren, und wählen Sie "Golem" aus der Liste der installierten Bildschirmschoner. Danach, wann immer Golem aktiviert ist, wird es die Entwicklung der Körper und Gehirne der elektromechanischen Roboter fortsetzen und sie auf dem Bildschirm animieren. Manchmal (sagen wir - in einer oder zwei Wochen), wenn die Internetverbindung vorhanden ist, könnte eine oder einige entwickelten Kreaturen von ihrem Computer zu einem anderen Golem-ScreenSaver migrieren, und einige fremde könnten zu ihrem Golem-Programm auswandern. Aus Sicherheitsgründen tauscht Golem nur Daten mit anderen Programmen aus, und wird keine ausführbare Dateien senden und empfangen. Darüber hinaus wird Golem aus privaten Sicherheitsgründen nur jene Daten senden, die unmittelbar mit dem Projekt in Verbindung stehen. Zu jeder Zeit können Sie die Option deaktivieren, ankommende oder gänzlich alle Verbindungen abzuschalten.

Von Zeit zu Zeit wird Golem prüfen, ob ein Version-Update verfügbar ist. Wenn das der Fall ist, wird eine neue Version automatisch vom DEMO Lab at Brandeis University heruntergeladen. Aus Sicherheitsgründen wird kein anderer Quellcode benutzt. Noch mal: automatisches Version-Update kann auf den "Advance Settings" deaktiviert werden. Wenn Sie diese Option deaktivieren, rufen Sie gelegentlich die Golem@home-Seite auf, um zu prüfen, ob eine neue Version vorhanden ist. Oder schicken Sie eine E-Mail.

Kreaturen, die in Ihrem Rechner geboren werden, sind bei Ihnen rechtlich geschützt, nach den Angaben, die Sie bei der Installation eingegeben haben. Sie werden Ihr Besitzrecht während ganzen Lebensspanne der Kreatur bewahren, sogar wenn sie Ihren Computer verlassen. Wenn die Internetverbindung vorhanden ist, können ihre persönlichen Daten sichtbar für andere werden. Diese Informationen können jederzeit geändert werden.

Um die menschliche Einmischung in diesem Experiment einzugrenzen, haben Sie kaum Kontrolle über die Evolution Ihrer Kreaturen. Diese werden sich autonom entwickeln. Allenfalls können Sie die Populationszahl verändern, Sie können eine Population ausradieren oder neu anlegen oder die Landschaft ändern, in der sie sich entwickeln. Sie können versuchen, die Entwicklung Ihrer Geschöpfe so gut es geht zu kontrollieren, sie besser und robuster zu machen, so dass sie überleben, wenn sie zu anderen Rechnern migrieren. Das ist eine Form der Coevolution zwischen Mensch und Maschine.

LiveTruss

 
Das ist eine unabhängige Version des Evolutionsprogramms, das dazu benutzt wurde, Ergebnisse zu generieren. Die Betreiber des Projekts haben das Programm so entwickelt, dass Sie die Ergebnisse und Experimente mit diversen Parametern durchführen können. Die vorgegebenen Einstellungen sollten interessante Resultate generieren, probieren Sie diese zuerst aus: laden Sie das Programm herunter, starten Sie es und wählen Sie "Evolve!" (Entwickeln) aus dem Evolve-Menü. Lassen Sie das Programm auf einem schnellen Computer über Nacht oder auf einem langsamen für einen oder zwei Tage laufen, und Sie sollten interessante Kreaturen erblicken. Das Minimieren des Fensters hat Geschwindigkeitssteigerung zur Folge. Sie können Eigenschaften aus dem Evolve-Menü auswählen, um zu sehen, wie gut eine Population geworden ist.

Sie können jederzeit die Entwicklung unterbrechen, wenn Sie "stop evolving" und die Entwicklung fortsetzen, wenn Sie "continue evolving" auswählen. Wenn die Simulation abgeschlossen ist, blättern Sie durch die Population, indem Sie die Menüpunkte "Previous" und "Next" benutzen und beobachten Sie deren Performance, wenn Sie "Simulate" auswählen. Wenn etwas Verrücktes herauskommt, speichern Sie die Kreatur und mailen Sie sie uns zu! (oder machen Sie ein Video davon, wenn Sie die "Start Recording"-Option benutzen).

Printen Sie Ihre eigenen Modelle

Falls Sie Zugang zu einem 3D-Printer haben und die STL-Datei ausplotten möchten, um einen Roboter für sich selbst zu erzeugen, lassen Sie es uns wissen. Oder andersrum: wenn Sie einen Roboter entwickelt haben und eine STL-Datei für diesen Roboter generieren möchten, kontaktieren Sie die Projektbetreiber.

Automatisierte Herstellung

Ausgewählte Roboter mit der besten Performance werden dann automatisch in die Realität repliziert. Der Herstellungsprozess verwendet eine kommerzielle sog. rapid-prototyping technologie ("3D Printing"), die eine vollständige Struktur von Layer zu Layer erzeugt.

 
Die Körper, die vorher nur aus Linien und Punkten bestanden, werden in feste Modelle mit Kugelgelenken und Platz für Motor konvertiert, an das jeweilige Design angepasst. Diese Herstellungsstufe wird bei einem automatischen Programm durchgeführt, das die Pre-Design-Komponenten kombiniert, beschrieben durch Verbindungsstücke, Gelenke und Antrieb.

Die virtuellen festen Körper werden dann materialisiert bei der Verwendung kommerzieller rapid-prototyping technologie. Kunststoff-3D-Printing-Maschinen verwenden einen temperaturkontrollierten Kopf, um thermoplastischem Material Gestalt zu verleihen, so dass die willkürlich entwickelten Kreaturen als morphologische dreidimensionale Strukturen völlig ohne menschliches Einmischen entstehen.

Die vollständig zerlegte Maschine wurde geprintet als eine Einheit mit feinen plastischen Verbindungen zwischen den beweglichen Teilen. Diese Verbindungen brechen weg bei der ersten Berührung.
Die aus diesem Prozess resultierenden Strukturen enthalten komplexe Gelenke, die auf dem traditionellen Weg sehr schwer zu realisieren wären.
Die entwickelte Steuerung (neuronales Netz) wird in einen Mikrocontroller übertragen. Standardmotoren werden angeschlossen, und das entwickelte neuronale Netz ist auf dem Mikrocontroller platziert, um die Motoren zu aktivieren.
Nachdem der Roboter fertig ist, kann er zerschmolzen und recycelt werden, um wieder als Rohmaterial für die nächste Aufgabe bereitzustehen. In der Praxis wird das Material so nicht recycelt, um den Printer nicht zu beschädigen. Wenn Sie ein Video des Zerschmelzungsprozesses sehen wollen, klicken Sie hier [1.8 MB]

Was die Entwickler von Golem@home in der Zukunft vorhaben, ist, den Schmelzprozess umzukehren...

ScreenSaver

Hier ist ein Schnappschuss des Bildschirmschoners. Darauf krabbelt eine Kreatur mit der Nummer #192 und Fitness von 0,2.

In der Bildschirmschoner-Konfiguration gibt es mehrere Einstellmöglichkeiten. Reingucken und ausprobieren!


Letzte Forumbeiträge
xx Find-A-Drug - Projekt wird 16. Dez. beendet.
November 03, 2005, 08:45:14 von Pascal
Find-a-Drug to close

The Find-a-Drug project has now processed more queries than the original 250 we envisaged. We have also targetted most of the recognised protein targets for the major project areas. Where we have been able to obtain experimental data to confirm biological activity, the predictions have exceeded our expectations. Our experience suggests that it will be difficult to find collaborators who will be interested in the results of targetting proteins whose biological function is unknown or of little therapeutic interest.

We have concluded that there are insufficient worthwhile protein queries to continue the project into 2006 and have decided to close the project on 16 December 2005. We will continue to make some new queries available over the coming weeks but will not accept results after the close of the project.

We are obviously very grateful for the contributions of members and will continue to work with our collaborators.
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lamp Muon1 Projekt
März 26, 2005, 02:41:36 von Independence
Hi All,

ich teste gerade das Muon Projekt .

Die Installation ist einfach: Die RAR oder ZIP Datei entpacken und dann das Programm starten.

Als nächstes kommt die Userabfrage beim ersten Start: Da gebt ihr folgendes ein: [MWST]Euren Usernamen
So kann Stephen euch zu unser Team hinzufügen.

Mit der manualsend.bat werden fertig berechnete Aufgaben, zu den verschiedenen FTP Servern versendet.

Die manualsend.bat bitte nur nutzen, wenn der automatische Upload nicht funktioniert! Der automatische Upload
wird bei ca. 100kb Resultdatei ausgelöst.  Smiley

Ich unterstütze das Projekt sogar mit ein FTP Server, welcher zum Upload von fertig berechneten Aufgaben dient, welchen dann Stephen von mir per Script holt.

Ziel:

- - - [Science Aims] - - -
The experiment is called the Neutrino Factory, scheduled for construction some time from 2015.  Its primary aim is to fire beams of neutrinos (fundamental particles) through the Earth's interior to detector stations on different continents.  They're doing this to measure whether they change type en route (there are 3 types of neutrino) and data from this in turn will allow them to determine the neutrino's mass more accurately.

The reason they want to do this is that the neutrino is just about the most common particle in the universe (billions pass through your body every second) and its mass will influence such things as the evolution of the universe and the exact way matter was first formed in the 'big bang'.  In fact, neutrinos make up one quarter of the types of matter particles specified in the current 'standard model' of physics.  In order to progress to more advanced theories of physics, it is often crucial to know the properties of particles to high precision in order to distinguish between the slightly different predictions of alternative theories.

Actually the entire Neutrino Factory complex (estimated to cost at least $1.9bn) will have several scientific aims.  The neutrinos are used for fundamental physics experiments, but the proton beam that is produced at the start (this hits the target rod at the beginning of the simulation you download) is also going to be used in experiments such as neutralising radioactive waste by transmuting the radioactive elements into stable ones, and providing a high intensity source of neutrons for 3D atomic microscopy.  The muon beam that will be coming from the end of the section we are optimising can also be used as the basis for a 'muon collider', a machine that could produce the highest-energy collisions between fundamental particles ever made artificially.

You are simulating the part of the process where the proton beam hits the target rod and causes pions to be emitted, which decay into muons.  These would then proceed to a storage ring and decay into electrons and the neutrinos that are used for experiments.  This is a fairly critical part of the apparatus, which catches the pions and confines some of them into a beam while they decay.  The efficiency of this dictates that of the entire machine because it is built of a lot of acceleration stages 'in series' with each other.  Whether the project eventually gets funded to be built depends on what levels of performance can be achieved with the designs generated during the present R&D.  However, users of this program have already doubled the estimated efficiency of one stage and more are to be optimised in the future.

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xx Updaten des BOINC Clients
Oktober 25, 2004, 05:17:22 von SnakeKaplan
Sers

also ich nutze BOINC für Seti@home und ClimatePrediction. Nun dauert die Berechnung einer Wu bei CP verdammt lange. In der Zeit hat Seti schon auf eine andere vers umgestellt und ich kann an diesem Projekt nicht mehr teilnehmen. Nun würd ich gern meinen Client upgraden ohne die schon halb berechnete WU für CP zu verlieren. Wie geht das genau???

Und nen anderes prob hab ich noch: Bei Seti@home zieht mein Client jedesmal gleich 50 WUs runter, die ich unmöglich alle innerhalb der deadline abarbeiten kann. Auf der Accountpage von Seti@home Boinc vers konnte man früher mal einstellen, für wieviele Stunden genug Rechenvorrat den Speicher füllen soll. Dieses Feld gibts jetzt aber nicht mehr...... Traurig Unentschlossen Augen rollen
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xx GIMPS: Neue Mersenne-Primzahl (wahrscheinlich) gefunden !
Mai 21, 2004, 06:59:45 von Thomapyrien
Hallo zusammen,

hier eine Meldung von Heise online:

Neue Mersenne-Primzahl

Internette Grüße
Thomapyrien
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exclamation Find a Drug hat nun Aids noch im Programm!
Juli 02, 2003, 09:30:47 von Independence
FAD hat nun noch den Kampf gegen Aids aufgenommen! Seit gestern kann man sich die WU's ziehen, wenn man sie im Client eingestellt hat! Lächelnd

Tolles Projekt mit großen Angebot und man kann selbst auswählen für was man crunchen tut! Einziger Nachteil sind die heftigen Crunchzeiten, es komt aber auf die WU's an!

HIV bei FAD
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Zuletzt geändert: 17. February 2010

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