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Von Pseudowissenschaftlern, Quacksalbern und Betrügern  
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Wussten Sie schon,
dass der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten Ronald Reagan regelmäßig den Rat einer Astrologin aufsuchte, bevor er wichtige politische Entscheidungen traf? 
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Aphorismen
"Wissenschaftler sind die natürlichen Diplomaten. Nur die Wissenschaftler können die Menschen und Völker zusammenbringen. Sie haben unabhängig von Geschichte, Glauben, Vermögen, Geschlecht und Hautfarbe schon immer zusammen versucht ein großes, gemeinsames Ziel zu erreichen - ein tieferes Verständnis von Natur und Kultur." Ernst Pöppel 

Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern - Sie können an einem Druckfehler sterben.
Mark Twain
 
Inhaltsverzeichnis

Wie kann ich Sinn und Unsinn auseinanderhalten?

Bei den "klassischen" Pseudowissenschaften ist es noch vergleichsweise einfach: Wenn man's genau wissen will, findet man nach einem Besuch in der örtlichen Bibliothek schnell heraus, dass Alchimie, Astrologie und Psychokinese absolut nichts mit Wissenschaft zu tun haben. Bei Homöopathie und Akupunktur wird die Liste der Bücher, die sich von diesen Praktiken klar distanzieren, deutlich kürzer. Und bei Fußreflexzonenmassage, Magnetfeldtherapie und Zungendiagnostik versinkt jede kritische Stimme in der Flut der einschlägigen Literatur und unkritischen Medienberichtserstattungen. Wie steht es dann mit Modeprodukten wie Biodrinks, Mega-Vitamincoctails, Teezubereitungen und Pflanzensäften aus subtropischen Früchten, Wurzeln oder Blättern, die alle in der Regel recht einfallsreiche Namen tragen und dem Verbraucher Gesundheit, Glück und volkstümliche Weisheit suggerieren? Ich will versuchen, etwas Licht ins Dunkel bringen.

Die allerbesten Waffen, Betrug und Stumpfsinn zu erkennen, sind zweifellos Wissen, Kompetenz und Erfahrung. Nur kann man natürlich von niemandem erwarten, erst in Medizin promoviert zu haben, bevor man den Unterschied zwischen Arzt und Heilpraktiker begreift, zumal Scharlatane und ideologisierte Mitläufer breitgefächert agieren. Belebendes Wasser und Bach-Blütentherapie, Rutengehen und Traumdeutung, Anthroposophie und Anthroposkopie, Ayurveda und Frischzellentherapie. Wer blickt da noch durch? Für einige der Leser mag der eine oder der andere Begriff seriös klingen oder auf scheinbar uralten Erfahrungen aufbauen, die verborgene Kräfte des Körpers wieder mobilisieren sollen, aber hinter einer Fassade aus scheinbar wissenschaftlicher Terminologie und vorgespielter Natürlichkeit verbirgt sich nichts anderes als eine dogmatische, in sich geschlossene Lehre mit einem autoritären, protoreligiösen Personenkult.

Knallhartes Wissen eignet sich zwar am ehesten, Betrüger zu überführen, aber es ist nicht zwingend notwendig, ein Fachmann zu sein, um Unsinn entlarven zu können. Es gibt relativ einfache Handgriffe, die jeder erlernen kann, um im Alltag Spreu vom Weizen trennen zu können. Wichtig ist nur, dass man begreift, was eine Wissenschaft ausmacht.

Wissenschaftliche Methode

Wie die Wissenschaft funktioniert, scheinen leider nur wenige zu wissen. Für die Seriosität einer Wissenschaft oder eines ihrer Repräsentanten sind weniger Titel, Referenzen, Fachsprache oder extravagantes Auftreten kennzeichnend, sondern die Methodik, mit der man vorgeht. Sie sieht stets folgendermaßen aus [1]:

Beobachten, Sammeln von Daten und Fakten (Empirie) -> Aufstellen einer Hypothese -> Prüfbarkeit der Hypothese durch wiederholte Beobachtung und Experiment (Verifikation) -> Widerlegbarkeit (Falsifikation) -> Aufstellen einer Theorie, die widerspruchslos ist, und durch Testerfolg, Prognosefähigkeit und Reproduzierbarkeit gekennzeichnet ist -> Veröffentlichung in einem renommierten wissenschaftlichen Magazin (Peer-Review [Evaluation])

>> siehe auch: 'Wissenschaftliche Arbeitsweise'

Nur wenn diese Kriterien erfüllt werden, handelt es sich um eine apodiktische Naturwissenschaft. Die Wissenschaft sollte stets unabhängig, objektiv und nicht autoritär sein. Alle Daten und Erkenntnisse sollen der Öffentlichkeit und Fachleuten aus der ganzen Welt zugänglich gemacht werden. Wer von dieser Methodik abweicht oder die Reihenfolge verletzt, verlässt damit den wissenschaftlichen Pfad und untergräbt somit seine Glaubwürdigkeit. [2]

Natürlich ist auch die Wissenschaft, wie nahezu alles, vor schwarzen Schafen nicht sicher, die sich mit Betrug und Fälschung einen Namen machen und zu Ruhm und Ehre gelangen wollen. Es schaffen immer wieder einige, die oben genannten Hürden zu umgehen und mit gefälschten Daten Laien und Akademiker hinters Licht zu führen. Das wichtigste Werkzeug gegen diese Art von Betrug ist die Reproduzierbarkeit. Kalte Fusion, Überlichtgeschwindigkeit, nicht messbare Energiefelder, Antigravitation und Perpetuum mobile - all diese geheimnisumwitterten Begriffe scheiterten an eben diesen Hürden, allen voran an der Reproduzierbarkeit.

Sicherlich haben auch ernste Wissenschaftler menschliche Schwächen und wollen eigene Ideen nicht so schnell aufgeben, wenn sie vom Rest der wissenschaftlichen Gemeinde für unhaltbar befunden wurden. Als Reaktion auf Abweisung kommen die "Verstoßenen" mit stereotypen Verschwörungstheorien daher, die die eigene Lehre als die einzig richtige postulieren, während der Rest der Welt die Wahrheit nicht erkennt, nicht erkennen will, oder sie eine gewisse Elite vor der Öffentlichkeit hütet. Anhänger von solchen in sich geschlossenen Lehren prahlen oft damit, dass ihr Begründer eine akademische Ausbildung genossen hat. Doch ein Doktortitel ist noch lange keine Lizenz zur Wahrheit. Behalten Sie es immer im Hinterkopf: Autoritäre Argumente haben in der Wissenschaft nur wenig Gewicht. Auch geht es in der Wissenschaft nicht darum, recht zu behalten, sondern darum, gültige Vorhersagen zu treffen.

Gerade aber weil viele Begründer von Pseudowissenschaften Akademiker sind oder waren, lässt das ihre Anhänger glauben, dass ihre Pseudologie eine vollwertige wissenschaftliche Disziplin ist. Es liegt in der Natur der Primaten, den Autoritäten blind zu folgen. Daher ist es meist nicht der Hobbytüftler, der eine Zeitmaschine oder "belebtes Wasser" erfunden haben will, der der Wissenschaft schadet, sondern vielmehr der akademische Aussteiger oder Manipulateur, der das Ansehen der Wissenschaft sabotiert und Pseudowissenschaftler neben aggressiv agierenden religiösen Gruppierungen wie Kreationisten mit Argumenten füttert, mit denen sie die seriöse Forschung oft mit Hilfe der sensationslüsternen Medien in der Öffentlichkeit noch weiter unterwandern. [6] Dabei entsteht auch ein falsches Bild der Wissenschaft, das sich in einem verbreiteten Vorurteil ungefähr so anhört: "Ein Wissenschaftler glaubt dies, der andere jenes. Verschiedene Theorien, die einander widersprechen, stehen gleichwertig nebeneinander, die Wahrheit ist eben relativ! Nein, man kann zwar prinzipiell nicht beweisen, dass eine Theorie wahr ist, aber man kann falsche wissenschaftliche Theorien als falsch erkennen, indem man ihre Voraussagen unvoreingenommen prüft. Wenn eine Heilmethode im Doppelblindexperiment keine signifikant besseren Resultate hervorbringt als eine adäquate Placebo-Behandlung, dann ist die Wirksamkeit dieser Methode damit unvoreingenommen widerlegt. Außerhalb dieser Logik gibt es keinen anderen Weg zu verlässlicher Erkenntnis." [3]

Diktatorischen Regimes und pseudowissenschaftliche ideologische Denksysteme sind oft Brüder im Geiste. Immer wieder schaffen es einige Individuen, sich die Gunst des Despoten zu erkaufen, um sich im zwielichtigen Licht des Ruhms und der Macht zu sonnen und die Pseudowissenschaft öffentlich zu vertreten. Irrlehren stehen oft im Einklang mit staatlich verordneten Ideologien. Sie ziehen sich magisch an. Im Dritten Reich waren es ziemlich obskure Lehren von Hanns Hörbiger und Karl Maria Wiligut (Weisthor) gewesen, sowie die nationalsozialistische Esoterik von Helena Blavatsky und Lanz von Liebenfels, die eine Mythologie des edlen Ariers lehrten und den Genozid als legitim befürworteten. Die Irrlehren von Iwan Mitschurin und Trofim Lysenko passten ebenso in das Konzept der sozialistischen Gesellschaftsordnung. Im Schatten des Tyrannen Stalin machten diese Personen Karriere und gaben an, mit ihrer sozialistischen Methode, die auf wissenschaftlich unhaltbaren Mitteln baute, die Landwirtschaft revolutionieren zu wollen. Stattdessen riefen sie eine beispiellose Hungerkatastrophe hervor, die Millionen von Menschen dahinraffte.

Pseudowissenschaft in der Medizin

Die Medizin ist für Pseudowissenschaften, Irrlehren aller Art und ideologische Denkmuster geradezu prädestiniert. Medizin geht alle was an: Wir beschäftigen uns intensiv mit der Biologie der Verdauung und sammeln enzyklopädisches Wissen über die Funktion der Vitamine und Mineralien in unserem Körper an, in welchen Lebensmitteln diese vorkommen und welche Vorteile sie mit sich bringen. Man sollte deswegen annehmen, dass der Durchschnittseuropäer heutzutage über fundiertes biologisches und anatomisches Wissen verfügt. Weshalb, angesichts dieser Tatsache, viele Gesundheitsinteressierte in wirklichkeitsferne Weltanschauungen abrutschen, entzieht sich meinem Verständnis. Es ist nicht so, dass es Menschen gefällt, an der Nase herumgeführt zu werden. Vielmehr liegt die Attraktivität pseudowissenschaftlicher Ideologien in der Flucht aus der Wirklichkeit. Unterstützt wird dies durch zahlreiches Propagandamaterial á la "bewusster und gesünder leben" in einschlägiger Literatur, Boulevardpresse und Fernsehberichten der privaten Sender.

Menschen, die krank sind, verlieren in der Hoffnung auf Genesung ihre Urteilskraft. Und das nutzen die Quacksalber schamlos aus. Seien Sie deswegen immer skeptisch und denken Sie daran, dass man kein Wissenschaftler sein muss, um zu verstehen, wie die Methoden der Wissenschaft funktionieren.

Warum Quacksalber scheinbar Erfolg haben

Als erstes sollte man sich Gedanken machen, wie der Heilungsprozess funktioniert. Die Natur hat alle Lebewesen mit einer hochkomplexen Waffe ausgestattet, die wir Immunsystem nennen. Dieses Abwehrsystem des Körpers gegen Erreger aller Art arbeitet so effektiv, dass es uns im Alltag oft nicht bewusst ist. Das Immunsystem bekämpft virale und bakterielle Infektionen, lässt eine Wunde ausheilen und Knochen zusammenwachsen. Ohne diese Körperabwehr wären in den meisten Fällen die besten Medikamenten wirkungslos. Die Hochschulmedizin ist sich der Wirkung des Immunsystems sehr wohl bewusst und kalkuliert diese bei der Behandlung mit ein, während pseudowissenschaftliche Alternativmedizin jeden Heilerfolg sich selbst zuschreibt.

Die Pseudowissenschaft verlässt sich weitgehend auf subjektive Validität. Ein Beispiel: "Hans Luftikus stürzt die Götterspeise auf seinen Kopf und seine Kopfschmerzen gehen weg. Für den Pseudowissenschaftler bedeutet dies, dass Götterspeise Kopfschmerzen kuriert. Für den Wissenschaftler bedeutet dieses nichts, da kein Experiment durchgeführt wurde. Viele Sachen ereigneten sich, als die Kopfschmerzen von Hans Luftikus verschwanden - es war Vollmond, ein Vogel flog über seinen Kopf, das Fenster war offen, Herr Luftikus hatte sein rotes Hemd an, etc. - und seine Kopfschmerzen wären letztendlich ohnehin sicher verschwunden, so oder so. Ein kontrolliertes Experiment würde viele Leute, die unter Kopfschmerzen leiden, unter identische Umstände untersuchen, identisch natürlich mit Ausnahme des Vorhandensein bzw. des Fehlens des zu überprüfenden Heilmittels, und die Resultate vergleichen, welche dann zumindest die Chance hätten, aussagekräftig zu sein." [4]

Wann sollten die Glocken Alarm schlagen?

Fast jeder wurde schon einmal mit Aussagen konfrontiert, die Gesundheit, Glück, Schönheit und [fast] ewiges Leben versprechen. Hausierer, eMail-Spam, Prospekte im Briefkasten und Fernsehwerbung. Fast alle entsprechende Produkte [5] beschäftigen sich mit dem Thema Gesundheit und Wohlbefinden. Weil dieses Thema die meisten Menschen anspricht, lässt sich hier am meisten verdienen. Denn nur darum geht es. Um Ihre Gesundheit ist der Scharlatan am wenigsten besorgt, auch wenn diese Leute oft mit ihrer charismatischen Erscheinung den Eindruck erwecken, dass sie es wären. Natürlich ist nicht jeder Anhänger der alternativen Heilmethoden definitionsgemäß ein Betrüger. Wie Robert Park es treffend formuliert hat: "Die Grenze zwischen Dummheit und Betrug ist fließend."

Im Zusammenhang mit einer "Medizin", Nahrungsmittelergänzung oder Vitamincocktails sollten Sie sofort aufhorchen, wenn einer dieser aufgelisteten Punke zutrifft:

  • Es fehlt nie ein Wort über ausreichende Bewegung und Sport
  • Das Präparat soll Krebs heilen
  • Das Präparat soll nur positive Wirkungen besitzen und gegen viele Gebrechen helfen
  • Es wird behauptet, wir würden an einem chronischen Vitaminmangel leiden
  • Sie müssen für das Mittel relativ viel bezahlen
  • Sie werden von einem Laien-Verkäufer "beraten"
  • Sie werden zum Kauf gedrängt, ansonsten werden Sie erkranken und gar frühzeitig sterben
  • Der Laien-Berater bietet Ihnen lukrative Möglichkeit an, Ihr Einkommen aufzubessern
  • Man behauptet, die Vitamine aus der Apotheke seien "weniger gut" bis mangelhaft. Nur das Produkt enthalte die nötige, ausgewogene Menge
  • Wenn das Produkt angepriesen wird, fallen oft Begriffe wie "Wunderpille", "Entgiftung", "Harmonie", "Allheilmittel", "die Neuheit", "immunsystemstärkend", "natürlich", "komplementär", "risikolos" und "nebenwirkungsfrei"
  • Um die Glaubwürdigkeit zu unterstreichen, wird man mit Anekdoten und Referenzen überschüttet oder mit Vorher/Nachher-Fotos in die Irre geführt
  • Versprechungen über leichte, schnelle Erfolge, wenn es ums Abnehmen geht
  • Pauschale Ablehnung der Schulmedizin
  • Es fällt ein Sektenname (oder auch nur Andeutungen)

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen, aber es ist natürlich unmöglich, alle konkrete Beispiele aufzuzeigen. Vielmehr soll diese Liste zum Nachdenken anregen.

Beachten Sie, dass ein einzelner Punkt nicht repräsentativ ist, aber spätestens dann ist Ihre vollste Aufmerksamkeit gefragt, wenn Sie mit einer dieser Behauptungen konfrontiert werden. Bei einer Kombination von zwei, drei Punkten aus der Liste handelt es sich zweifellos um Quacksalber.

Was Sie tun können

Da die Nachfrage bekanntlich das Angebot regelt, tun Sie eine ganze Menge, wenn Sie gar nichts tun! Vergessen Sie nie: Sie müssen immer auf der Hut sein, skeptisch und mißtraurisch bleiben. Verpassen Sie nie die Gelegenheit, kritisch zu hinterfragen. Oft finden solche Gespräche innerhalb einer familiären Umgebung statt oder in vor Euphorieschreien in Ovationen tosenden Sälen. In solchen Situationen ist es besonders schwer, kritisch zu bleiben oder Kritik zu äußern. Lassen Sie sich nie vom Zug der kollektiven Stimmung mitreißen. Jede politische oder religiöse Ideologie weiß den kollektiven Stimmungsbarometer zum Zwecke der Beeinflussung zu schätzen. Kritisch zu bleiben erfordert einen analytischen, sachlichen Verstand. Und der Verstand zeichnet den Menschen aus.


[1] Das ist natürlich nur der Idealweg. Würden nur geprüfte und bestätigte Theorien gedruckt werden, müssten die meisten Verlage nach kurzer Zeit schließen. Der überwiegend große Teil dessen, was den Weg in die Fachpresse findet, wird wieder verworfen oder gerät in Vergessenheit. Bei den Veröffentlichungen handelt es sich in den meisten Fällen um hypothetische Annahmen und wissenschaftlich fundierte Spekulationen, also um Interpretationen der gesammelten Messdaten. Diese sollen in erster Linie dazu dienen, die Kollegen rund um den Globus über eigene Arbeiten zu informieren und Denkanstöße fördern.
[2] Bei vielen "Wissenschaftsberichten" in den Medien sieht die o.g. Reihenfolge wie folgt aus: Aufstellen einer Hypothese -> Veröffentlichung.
[3] "Heilungsversprechen – zwischen Versuch und Irrtum", Michael Shermer/Lee Traynor, Alibri Verlag, 2000 Scheßlitz
[4] Ziegelphysik und andere urbane Mythen aus dem Baubereich

[5] Es nützt hier wenig, alle Produkten beim Namen zu nennen, weil sie erstens oft ihre äußere Erscheinung wechseln, wenn sie in einem oder anderen Land mit den Gesundheitsbehörden kollidierten, und zweitens begibt man sich damit auf einen gefährlichen Pfad, weil Kritiker mit Klagen und Gerichtsurteilen mundtot gemacht werden. Es geht letztendlich um Umsätze in Milliardenhöhe. Nicht anders erging es dem Marburger Apotheker Dr. Gregor Huesmann mit seiner Aktion "Scheiß des Monats", bei der er monatlich in seinem Schaufenster Artikel ausstellte mit dem Motto: "Präparate, die wir Ihnen nicht empfehlen können!" Ob die Verbraucher seinen Mut zu schätzen wissen, ist fraglich. Fakt ist, dass der Marburger mit Klagen überhäuft wurde und seine Aktion schließlich einstellen musste.
[6] z.B der Piltdown-Mensch.


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