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Die Zeitschrift Annals of Improbable Research (AIR) verleiht seit 1991 die sog. Ig Nobel Preise in zehn Kategorien: Technik, Physik, Chemie, Medizin, Biologie, Physiologie, Wirtschaft, Interdisziplinäre Forschung, Literatur und Frieden. Der Zusatz Ig - aus dem Englischen „ignobel“ - nicht so nobel - soll den Sinn der Verleihung hervorheben: Erfindungen und Forschungsarbeiten, die einerseits zum Lachen bringen, andererseits zum Denken anregen sollen. Denn was zuerst abwegig und skurril erscheint, erweist sich oft als überaus ernsthaft und nützlich und vor allem sehr komplex. Ausgezeichnet wurden unter anderem folgende Arbeiten: Einfluss der Erdnussbutter auf die Erdrotation; Art und Weise, wie ein Keks in ein Behältnis mit Flüssigkeit getunkt wird, ohne dass sie überschwappt; Bestimmung der Größe der Elefantenoberfläche; Berechnung, wie eine nicht tropfende Teekannentülle auszusehen hat; Beweis für das Murphy's Gesetz.
Ebenfalls interessant sind Auszeichnungen für Frieden: 2000 wurde die britische Kriegsmarine für ihr Verzicht auf echte Munition ausgezeichnet. Stattdessen sollen die Soldaten laut „Bumm!“ schreien. 2002 bekamen japanische Wissenschaftler den Friedens Ig Nobel-Preis für ihren Beitrag zur Artenverständigung. Sie entwickelten ein Mensch-Hund-Übersetzungsprogramms "Bow-Lingual". 2003 wurde der Friedenspreis einem gewissen Lal Bihari für seinen jahrelangen Kampf mit den Behörden um seine Wiedereingliederung in die Gesellschaft als Lebender überreicht. Er wurde 1976 für tot erklärt.
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