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Mutation
Kategorie: Biologie

[lat. mutare "verändern"]
Eine auf äußere Ursachen zurückführende Veränderung des Erbguts, die nicht auf natürliche Rekombination zurückgeht. Die Mutationen können spontan auftreten, durch Mutagene wie ionisierende Strahlung oder chemische Stoffe induziert werden oder aufgrund von Replikationsfehlern entstehen. Es wird unterschieden zwischen Keimbahnmutationen, die an die nächste Generation vererbt werden, und somatischen Mutationen, die nicht in den Keimzellen stattfinden. Die Mutationen können unterschiedliche Folgen für den Organismus haben. Die meisten Mutationen bleiben folgenlos - als sog. stille und neutrale Mutationen. Andere Veränderungen der Nucleotidbausteine können zu Fehlbildungen des Organismus führen, sich in einer Krebserkrankung ausarten oder gar als Erbkrankheit an die nächste Generation gegeben werden. Nur selten haben Mutationen positive Folgen, die, falls es sich um Keimbahnmutationen handelt, zur Fitnesssteigerung einer Art herbeiführen.

Die Mutation, auch wenn sie meist neutralen oder gar letalen Charakters ist, ist ein zentraler Motor der Evolution.

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