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"Die Wissenschaftler bemühen sich, das Unmögliche möglich zu machen. Die Politiker bemühen sich oft, das Mögliche unmöglich zu machen." Bertrand Russell 
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Viren
Kategorie: Biologie

[lat. virus "Schleim", "Gift"]
Aus Proteinen und Nukleinsäuren bestehenden, zw. 10 bis 400 nm großen Objekte, die zwecks eigener Reproduktion in lebende Zellen eindringen und sie umprogrammieren. Außerhalb der Zelle stellen die Viren jegliche Aktivität ein. Da Viren keinen Stoffwechsel besitzen, sind sie auf die Reproduktionsmechanismen der Wirtszelle angewiesen. Sie sind somit intrazelluläre Parasiten.

Viren kommen in zwei Zuständen vor: als Nukleinsäure in den infizierten Zellen oder als von einer Proteinhülle umgebene freie Partikel außerhalb der Zellen - sog. Vironen. Viren stellen in der biologischen Systematik ein eigenes Reich dar. Sie besitzen kein Zytoplasma, keine Ribosomen und keine Mitochondrien; sie können keine Proteine synthesieren, keine Energie erzeugen oder sich eigenständig vermehren. Ihre Zuordnung als Lebewesen nach der gängigen Definition ist daher strittig. Problematisch ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung antiviraler Medikamente (Virostatika). Im Gegensatz zu zellulären Erregern wie Bakterien oder Pilzen, können Viren mit Antibiotika nicht abgetötet werden. Dafür müssten lebende Zellen, in denen die Viren sitzen, zerstört werden. Impfung ist die einzig wirksame Methode, einige bestimmte Virusinfektionen zu verhindern.

Die Wissenschaft, die sich mit den Viren beschäftigt, heißt Virologie.

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