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Der an der Universität Oxford lehrende Zoologe und Bestsellerautor Richard Dawkins äußerte scharfe Kritik an dem Vorgehen der christlich-fundamentalistischer Bewegung Intelligent Design (ID) in den USA, die seit einiger Zeit in Kansas und Pennsylvania im Schulunterricht neben Biologie gelehrt wird. Die Anhänger des ID behaupten, die Strukturen des Lebens seien zu komplex und zu perfekt, um ihre Entstehung allein durch Zufall erklären zu können. Dawkins, bekannt durch seine Bücher "Das egoistische Gen" und "Der blinde Uhrmacher", kritisiert, dass ID seinerseits keinen einzigen Beweis präsentiere und die Evolutionstheorie lediglich zu entkräften versuche. Das Intelligent Design sei keine Wissenschaft, sondern eine ideologische Anschauung; es fehle ID an Wissenschaftlichkeit und Objektivität. Die Indizienlast für die Evolutionstheorie sei zu überwältigend, als dass sie geleugnet werden kann. Die Evolution sei in der Biologie ebenso Fakt wie Holocaust in der Geschichtswissenschaft.
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