:: Astronomie und Raumfahrt ::


Opportunity gedenkt der Challenger-Katastrophe
29.01.2004 | 13:10 Uhr

Opportunity gedenkt der Challenger-Katastrophe Gestern vor 18 Jahren, am 28. Januar 1986, ereignete sich in der Geschichte der amerikanischen Raumfahrt die bis dahin schwerste Katastrophe: Nur 73 Sekunden nach dem Start explodierte aufgrund eines defekten Dichtungsrings das Space Shuttle "Challenger". Sieben Astronauten, darunter die Lehrerin Christa McAuliffe, fanden den Tod. Auf einen Vorschlag hin wurde die Landeplattform von Opportunity zu Ehren der sieben Astronauten "Challenger Memorial Station" getauft.

Die Vorbereitung auf Opportunitys erste Erkundungstour läuft auf Hochtouren. Ein weiteres Gerät, das "Miniature Thermal Emission Spectrometer", ist erfolgreich auf seinen Zustand hin überprüft worden. Läuft alles nach Plan, rollt Opportunity voraussichtlich in der Nacht von Sonntag auf Montag auf die Marsoberfläche.

Die Oberfläche der Meridiani-Tiefebene ist nicht nur weitgehend frei von herumliegenden Steinen, die die Landestellen der bisherigen Marsmissionen dominieren, sie scheint auch andere Eigenschaften zu besitzen als die im Gusev-Krater. Einen Hinweis darauf liefern die Airbag-Abdrücke im Marsboden an der Landestelle von Opportunity. Anhand solcher Spuren wollen die NASA-Fachleute auf die physischen Eigenschaften der Oberfläche schließen. Demnach sollen die dunklen Granulen in die darunter liegende feinere Schichten hineingepresst worden sein. Aufschluss darüber soll der Rover bringen, wenn er in wenigen Tagen von der Plattform rollt.


Abdrücke im Sand




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