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Mars Rover Opportunity entdeckt Kügelchen im Sand
05.02.2004 | 15:27 Uhr

Der Mars Rover Opportunity, der am Sol 10 mit der Untersuchung des Marsbodens in der Nähe seiner Landestelle begann, hat mit Hilfe eines in seinem Instrumentenarm untergebrachten Mikroskops eine sehr interessante Entdeckung gemacht. Die bereits auf den Panoramaaufnahmen deutlich sichtbaren dunklen Granulen offenbarten sich auf den Mikroskopaufnahmen als interessante runde Strukturen, die vermutlich anderen Ursprungs sind als der feinere Sand darunter. Wie sie zustande kamen, ist noch unklar. Es kämen unterschiedliche geologische Prozesse in Frage, inklusive der Bildung im Wasser. Aber auch andere Entstehungsprozesse wie Meteorimpakte oder Vulkaneruptionen könnten laut NASA-Geologen solche Strukturen hervorbringen.


Mars unter dem Mikroskop

Um die Herkunft der rundlichen Granulen besser verstehen zu können, planen die für den Missionsverlauf zuständigen Wissenschaftler den Rover einige Meter weiter fahren zu lassen, um zusätzliche Proben aus den tiefer liegenden Schichten zu entnehmen. Dazu soll Opportunity so etwas wie einen Kavalierstart hinlegen. Während ein Vorderrad drehen soll, bleiben die restlichen fünf stehen. So hoffen die Wissenschaftler, an das tiefer liegende Material dranzukommen.

Mit dem "Miniature Thermal Emission Spectrometer" ist es Opportunity gelungen, die in seiner Umgebung vorkommenden Minerale zu bestimmen. Auf der untenstehenden Abbildung sind die Hämatitvorkommen gut sichtbar. Die roten und orangen Stellen zeigen hohe Konzentration dieses eisenhaltigen Minerals. Die nordöstlichen, am Kraterrand aus der Oberfläche herausragenden Steine enthalten demnach keinen Hämatit.


Mini-TES-Aufnahme der Umgebung

Zusätzlich führte Opportunity eine Analyse des Marsbodens mit dem Mössbauer-Spektrometer durch. Das Spektrum ergab genau wie im Gusev-Krater recht hohe Vorkommen des Minerals Olivin. Die Daten des Spektrums lassen die Wissenschaftler schließen, dass die Oberfläche der Meridiani-Tiefebene teilweise aus fein gekörntem Basalt bestehen muss.


Mössbauer-Spektrum der Meridiani-Tiefebene
Zum Vergleich: Mössbauer-Spektrum des Steins 'Adirondack'


mehr zur:
Mars Rover Exploration Mission
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Planet Mars: Stand der Forschung
Das Logbuch der Mission
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