Sie sind hier: Startseite >> Astronomie >> News

Portal
· Home
· Forum
· Galerie
· Weblinks
· Lexikon
· Mitarbeit
· Newsfeed
· Kontakt
Regenerative Energien
Werbung
 
Astronomie
Astronomie
· News
· Astrofotografie
· Referate
· Quiz
· Zahlen und Fakten
 :: Astronomie und Raumfahrt ::


Opportunity blickt erstmals über den Kraterrand hinaus
11.02.2004 | 15:19 Uhr

Anhand der Satellitenaufnahmen von Mars Global Surveyor hat die NASA die Landestelle von Opportunity exakt ermitteln können. Die Satellitenfotos geben außerdem eine genaue Auskunft über den Landevorgang. So hüpfte der Rover Opportunity 26-mal auf und ab und rollte über 200 Meter weit, bevor er in den 22 Meter breiten Krater fiel, wo er sich auch noch jetzt befindet.


Fallschirm und die Außenhülle des Landers am Horizont

Die Landestelle im Krater entpuppte sich sehr bald als wahre geologische Goldgrube. Dies gilt insbesondere für die zutage tretende Gesteinformation. Bei näherem Hinsehen erblickten die scharfen "Augen" der Pan-Cam eine ungewöhnlich Layerstruktur im Felsen, die dem irdischen Sedimentgestein verblüffend ähnlich sah. Opportunity wurde angewiesen, zu dem äußeren der in der nähe des Kraterrandes herausragenden Steine zu fahren. Bei dem als "Stone Mountain" getauften Stein angekommen spähte der Rover zum ersten Mal über den Rand des Kraters in die Weite der Meridiani-Tiefebene hinaus. Am Horizont erblickte der Rover in etwa 440 m Entfernung seinen abgeworfenen Fallschirm und die Außenhülle des Landers.


Markiertes Ziel für die nähere Untersuchung


Bilder anklicken, um zu vergrößern
Satellitenbild der LandestelleFelsbrocken "Stone Mountain""Stone Mountain" in FalschfarbenMikroskopaufnahme des Steins "Robert E"


Die Bilder von "Stone Mountain" zeigen seltsame kugelförmige Körner, die ähnlich "wie Blaubeeren in einem Kuchen" aussehen. Auch die mikroskopische Untersuchung des Felsbrockens "Robert E" offenbarte weitere interessante Merkmale – runde Einschlüsse, die wahrscheinlich durch Winderosion entstanden sind. Über die Entstehung der "Blaubeeren" wird noch spekuliert. Wahrscheinlich handelt es sich um geschmolzenes und rasch abgekühltes Gestein nach einem Vulkanausbruch oder Meteoriteneinschlag. Es wäre auch möglich, dass es sich dabei um Konkretionen handelt – um ausgewaschenes Gestein mit darin eingeschlossenen wiederstandsfähigeren Mineralen.

mehr zur:
Mars Rover Exploration Mission
...................................................
Planet Mars: Stand der Forschung
Das Logbuch der Mission
Fotogalerie: Mars Rover Mission
Fotogalerie: Mars in 3D
360°-Panoramabilder
...................................................



Leser-Kommentare:

- es sind noch keine Kommentare vorhanden -

Kommentar schreiben:
Aufgrund der massiven Spamflut ist die Abgabe von Kommentaren vorübergehend deaktiviert! Nutzen Sie bitte das Forum.

Name:
E-Mail oder Homepage:

Comment-Script (c) by Alex Ilosuna



(c) Science@home.de



vorige News

[ARCHIV]

wiki.sah

Seite empfehlen  Weblinks  Sitemap  Community  Lexikon  Newsmeldungen
Volltextsuche
Regenerative Energien
Wussten Sie schon,
dass die interstellaren Nebel im Durchschnitt nur 100 - 1000 Atome pro Kubikzentimeter Materie enthalten? 
Regenerative Energien
Aphorismen
"Wenn Du einem Menschen sagst, dass Du ihn für intelligent hältst, dann wird er Dich lieben. Wenn Du ihn dann zum Denken bringst, beginnt er, Dich zu hassen." Michael Winkelmann 

impressum | kontakt | disclaimer |

© by Science@home.de