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Opportunity findet eindeutige Hinweise für die ehemalige Existenz von flüssigem Wasser
03.03.2004 | 13:32 Uhr

In der gestrigen Pressekonferenz hat die NASA bestätigt, dass es auf dem Mars einst flüssiges Wasser gegeben hat. Dafür hat jetzt der Mars Rover Opportunity nicht von der Hand zu weisende Indizien, die alle zusammengenommen eine sehr klare Sprache sprechen: Auf dem Mars gab es einst stehendes, salzhaltiges Gewässer, das Sedimentschichten bildete, auf die Opportunity in unmittelbarer Umgebung seiner Landestelle gestoßen ist. Damit wäre die Primärmission des Mars-Exploration-Programms, der Nachweis für die Existenz von Wasser in der Vergangenheit des roten Planeten, schon erfüllt.


'Opportunity Ledge' - geologische Schatztruhe

Anhaltspunkte wie die Zusammensetzung des Gesteins, insbesondere die Präsenz von Sulfaten, die äußere geschichtete Erscheinung sowie die auf den Mikroskopaufnahmen sichtbare Nischen und Einschüsse sprechen für die Theorie.

"Flüssiges Wasser floss einst durch diese Steine. Es veränderte ihre Beschaffenheit, und es veränderte ihre Chemie", sagte Dr. Steve Squyres von der Cornell University, Chefwissenschaftler für die wissenschaftliche Ausrüstung von Opportunity und Spirit. "NASA startete die Mars Exploration Rover Mission mit dem Zweck, herauszufinden, ob zumindest Teile von Mars in der Vergangenheit mit Wasser bedeckt waren, um so günstige Voraussetzungen für die Entstehung des Lebens zu ermöglichen.", fügte Dr. James Garvin hinzu, wissenschaftlicher Leiter für die Mars- und Mondforschung am NASA Hauptquartier in Washington. "Heute haben wir handfeste Beweise für die aufregende Antwort: Ja."


Opportunity's Nachbarschaft – Der Krater 'Endurance' am Horizont

Der "Roboter-Feldgeologe" hat die meiste Zeit in den letzten drei Wochen mit der Untersuchung der Bruchstelle "Opportunity Ledge" zugebracht. Bei der Analyse mit dem Röntgenspektrometer fand der Rover eine sehr hohe Schwefelkonzentration. Das Spektrometer identifizierte zahlreiche Schwefelverbindungen wie Magnesiumsulfat und Eisensulfat und fand auch weitere Salze wie Chloride und Bromide.

Das in Deutschland entwickelte Mössbauer-Sprektrometer, das eisenhaltige Minerale aufspürt, identifizierte im Stein "El Capitan" ein hydratisiertes Eisensulfat namens Jarosit. Dies sind weitere Anhaltspunkte für die ehemals feuchte Periode der Meridiani-Tiefebene.

Geschäftiges TreibenStein 'El Capitan'Hohe SalzkonzentrationenOpportunity's unmittelbare Umgebung

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