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 :: Sonderbeitrag ::


Bedrohte Tierarten
08.08.2005 | 10:36 Uhr

Fast alle Arten, die die Erde bevölkert haben, sind im Laufe der Zeit ausgestorben. Das Sterben ist ein fester Bestandteil des Lebens. Dennoch hat das Aussterben vieler heute lebender Tierarten bedrohliche Ausmaße genommen. Nach Schätzungen von Experten sterben täglich 100 Tierarten (überwiegend Insekten) aus. Zu den wichtigsten Ursachen für das Massensterben der Tiere zählen der Anstieg der Durchschnittstemperaturen, Umweltverschmutzung, Jagd (sowie illegaler Tierhandel), Schrumpfung des Lebensraums (Kahlschlag der Tropenwälder) und durch den Menschen verursachte Bioinvasion geografisch fremder Spezies.

An dieser Stelle soll monatlich eine noch lebende, jedoch bedrohte Spezies vorgestellt werden.


- August 2005

- Juli 2005



August 2005
Nasenaffen (Nasalis larvatus)

Nasenaffe

Nasenaffe
Bild: Das Bild entstammt der kolorierten zweiten Auflage von Brehms Tierleben in zehn Bänden von 1882 bis 1887 und ist somit gemeinfrei.

Die Nasenaffen (Nasalis larvatus) gehören zur Ordnung der Primaten aus der Gruppe der Schlankaffen innerhalb der Familie der Meerkatzenverwandten (Cercopithecidae). Die Männchen besitzen eine große, gurkenförmige Nase, deren genaue Funktion noch nicht geklärt ist. Die Nasenaffen sind gute Schwimmer und können tauchend bis zu 20 m unter Wasser zurücklegen. Der Nasenaffe kommt ausschließlich auf der Insel Borneo vor. (Quelle: Wikipedia)

Die wachsende weltweite Nachfrage nach Palmöl gefährdet die einmalige Tierwelt Borneos. Nach einer WWF-Studie wuchs die Fläche der Ölpalmen-Plantagen allein im malaysischen Teil der Insel Borneo von 1998 bis 2003 jährlich um acht Prozent. Malaysia ist nach Angaben des WWF das weltweit wichtigste Herkunftsland für den begehrten Rohstoff.

Opfer des Booms sind auch viele der 44 nur auf Borneo vorkommenden Säugetierarten wie der Nasenaffe. Die Affen sind wegen ihrer auffälligen roten Nasen berühmt. Diese werden beim Männchen im Alter immer größer, so dass alte Tiere beim Essen ihre Nase zur Seite schieben müssen, um Futter in den Mund zu stecken. Die Bewohner Borneos nennen die Nasenaffen "Kera Bellanda" – Holländeraffen, weil die roten Nasen denen sonnenverbrannter Europäer ähneln. Am Kinabatangan-Fluss im malaysischen Bundesstaat Sabah, einem der wichtigsten Verbreitungsgebiete der Nasenaffen, leben heute nach Schätzungen des WWF nur noch 900 Tiere, auf ganz Borneo etwa 8.000. Ihre Zahl ist seit den 1960er Jahren drastisch zurückgegangen. » zur Pressemitteilung des WWF


Juli 2005
Larvensifaka (Propithecus verreauxi)

Larvensifakas der Primatenfamilie der Indriartigen. Sie kommen nur auf der Insel Madagaskar vor.

Durch die Zerstörung ihres Lebensraums Wald sind die Tiere stark bedroht. Der WWF schätzt, dass bis heute nur noch zehn Prozent der ursprünglichen Waldfläche auf der Insel erhalten sind. Die Lemuren hatten sich einst bei der Abspaltung Madagaskars vom afrikanischen Festland vor rund 168 Millionen Jahren auf die Insel retten können. Dort lebten sie lange weitgehend frei von Konkurrenten und Feinden. Doch durch die Rodung der Trocken- und Regenwälder droht den meisten der noch etwa 30 Lemuren-Arten Madagaskars jetzt die Vernichtung. » zur Pressemitteilung des WWF

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