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Der eine ist ängstlich, der andere mutig - solche Unterschiede in der Persönlichkeit können auch eine Frage der Gene sein. Doch solche "Charakter-Gene" lassen sich beim Menschen nur sehr schwer dingfest machen - zu viele Faktoren beeinflussen das Verhalten und sind entsprechend schwer zu kontrollieren. An Vögeln lässt es sich da schon besser forschen »mehr... |
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Dass weibliche Wespenspinnen zahlreiche Sexualkontakte haben, können ihre männlichen Artgenossen nicht verhindern. Wohl aber, dass aus diesen Tête-à-têtes mit den Rivalen Kinder hervorgehen: Die Spinnenmänner legen ihrer Partnerin bei der Begattung einfach einen Keuschheitsgürtel an. Die Spitze ihres Genitals bricht nämlich beim Verkehr ab und verstopft die Geschlechtsöffnung der Spinnen-Dame. Biologen der Universitäten Bonn und Hamburg berichten über diesen »mehr... |
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| Epilepsie ist die häufigste neurologische Erkrankung; unter 1.000 Menschen sind im Schnitt fünf bis zehn Betroffene. Prominente Patienten waren beispielsweise Julius Caesar, Agatha Christie oder Alfred Nobel. Die Krampfanfälle treten in der Regel plötzlich auf und kündigen sich nicht an. Da Epileptiker bei einem Anfall das Bewusstsein verlieren, dürfen viele von ihnen kein Auto fahren und auch manche Berufe nicht ergreifen. »mehr... |
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Biologen der Universität Bonn sind einem trickreichen Parasiten auf die Spur gekommen: Der Wurm befällt zunächst Flohkrebse, kann sich dort aber nur bis zum Larvenstadium entwickeln. Die Larve programmiert ihren Wirt jedoch um: Der infizierte Krebs weicht räuberischen Fischen plötzlich nicht mehr aus, sondern schwimmt ihnen quasi ins Maul. Im Fisch entwickelt sich dann aus der Wurmlarve ein geschlechtsreifes Tier. »mehr... |
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Wer die Zeit misst, kann sich besser in seine Umwelt fügen: Das gilt für alle Organismen - für pflanzliche ebenso wie für tierische. Bei einer Vielzahl physiologischer Prozesse spielen Zeitinformationen, die über biologische Uhren vermittelt werden, eine Rolle; so auch bei Zellteilungszyklen. Wenig verstanden sind bisher jedoch die Wechselwirkungen zwischen diesen zellautonomen Mechanismen und den systemischen, also durch Hormone gesteuerten. Durch Untersuchung verschiedener Zebrafisch-Mutanten »mehr... |
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Schon vor 160.000 Jahren dauerte die Kindheit genauso lange wie heute. Dies konnte nun ein internationales Forscherteam vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie und der französischen European Synchrotron Radiation Facility nachweisen. Die Wissenschaftler kombinierten Synchrotron-Tomographie, hochauflösende Mikrotomographie, mit der Analyse der Zahnentwicklung und konnten so das Zahnwachstum eines fossilen Homo sapiens-Kindes »mehr... |
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Wenn Nervenzellen im Gehirn unkontrolliert sterben, drohen neurodegenerative Erkrankungen wie die Parkinson- oder die Alzheimer-Krankheit. Wie lange Neuronen leben, hängt unter anderem davon ab, ob bestimmte Nervenwachstumsfaktoren vorhanden sind. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried lieferten nun einen eindeutigen Beleg, dass GDNF zu diesen wichtigen Wachstumsfaktoren gehört; und auch sein Rezeptor Ret ist notwendig, um »mehr... |
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Vier Millionen Menschen sterben jedes Jahr an Atemwegserkrankungen wie der Virusgrippe. Gerade älteren Menschen kann eine Infektion gefährlich werden. Hinzu kommt, dass bei dieser Risikogruppe die Grippeimpfung nicht so wirksam ist wie bei Jüngeren. Grund: Im Alter nimmt die Schlagkraft der Immunabwehr ab - warum, ist noch weitgehend unbekannt. Unter Federführung der Universität Bonn startet nun ein internationales EU-Projekt, das Licht ins Dunkel bringen soll. »mehr... |
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In fast allen menschlichen Kulturen ist Inzucht tabu. Nicht so bei manchen Buntbarschen: Lässt man ihnen die Wahl zwischen einem nicht verwandten Artgenossen und einem Familienmitglied, paaren sie sich weit häufiger mit Bruder oder Schwester. Das haben Evolutionsbiologen der Universität Bonn in einer aktuellen Studie festgestellt. Die Forscher konnten keine Hinweise dafür finden, dass die Geschwisterliebe unter Buntbarschen beim Nachwuchs zu genetischen Komplikationen führt. »mehr... |
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| An der Universität Bonn hat eine neue Emmy-Noether-Gruppe ihre Arbeit angetreten. Der Teilchenphysiker Dr. Markus Cristinziani und seine Mitarbeiter heften sich unter anderem auf die Spur des rätselhaften Top-Quarks, eines Elementarteilchens, das in den ersten Billionstel Sekunden nach dem Urknall existierte. Heute kann man es nur noch in gewaltigen Beschleunigern erzeugen. Das Top-Quark gilt als Hoffnungsträger der Physiker: Seine Erforschung könnte unser Verständnis vom Aufbau der Materie tiefgreifend verändern. »mehr... |
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