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Wenn ich heute Morgen nicht mehr weiß, wo ich gestern Abend die Autoschlüssel hingelegt habe, hat die Erinnerung mal wieder versagt. Wie sich diese möglicherweise verfestigt, haben nun Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Medizinische Forschung in Heidelberg untersucht. Ihre neue Studie bietet den bisher stärksten Beleg dafür, dass neue Informationen während des Schlafs zwischen dem Kurzzeitgedächtnisareal Hippocampus und der Großhirnrinde übertragen werden. Entgegen bisheriger Annahmen »mehr... |
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Neandertaler sind die nächsten ausgestorbenen Verwandten des Menschen, ihr Genom könnte den Schlüssel dazu liefern, welche genetischen Veränderungen bei der Entwicklung zum modernen Menschen stattgefunden haben. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der US-amerikanischen 454 Life Sciences Corporation haben nun die ersten eine Million Basenpaare des Neandertaler-Genoms ermittelt. Sie entwickelten »mehr... |
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Es kann eine chronische Gastritis auslösen, Magengeschwüre und im schlimmsten Fall sogar Magenkrebs - das Bakterium Helicobacter pylori. Die Hälfte der Weltbevölkerung ist mit diesem Keim infiziert, und offenbar litten auch schon unsere Vorfahren darunter. In den Mägen von Großkatzen, wie Löwen, Tiger oder Geparden, findet man eine eng verwandte Spezies: Helicobacter acinonychis. Dieses Bakterium könnte möglicherweise auf den Menschen übergesprungen sein - oder war es umgekehrt? »mehr... |
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Eine raffinierte Methode soll Dopingsünder künftig das Fürchten lehren: Mit dem so genannten "SteroCheck" lassen sich unter anderem neu entwickelte Anabolika schnell und kostengünstig nachweisen. Wissenschaftler der Frauenklinik der Universität Bonn haben das zum Patent angemeldete Verfahren entwickelt. Sie stellen es vom 15. bis 18. November auf der Medizin-Messe MEDICA in Düsseldorf vor. »mehr... |
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Pyramiden, Mumien und Hieroglyphen - nicht nur wegen solcher Gemeinsamkeiten werden die Kulturen Ägyptens und Altamerikas oft miteinander verglichen. Ihre Ähnlichkeiten und Unterschiede haben die Ägyptologen und Altamerikanisten der Universität Bonn in anschaulicher Weise herausgearbeitet. Das Ergebnis, eine Sonderausstellung unter dem Titel 'Tod und Macht', ist von 17. November 2006 bis 18. Februar 2007 dienstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr im Ägyptischen Museum der Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 7, zu sehen. »mehr... |
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Ein internationales Forscherteam aus den USA und Deutschland stellt im Wissenschaftsmagazin 'Science' jetzt eine Erklärung für das Leben in der Tiefen Biosphäre vor. Mit einem Bündel an neuesten Techniken aus den Bereichen Biogeochemie, Molekular- und Mikrobiologie sammelten die Wissenschaftler umfangreiche Proben im Meeresgrund. Nach intensiver Analyse haben Bo B. Jørgensen und Steven D´Hondt jetzt ein Modell veröffentlicht, mit dem sie erklären, dass Mikroorganismen möglicherweise durch die natürliche »mehr... |
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Molche können ihre Gliedmaßen bei Verlust wieder nachwachsen lassen, und auch ein verletztes Herz wird vollständig wiederhergestellt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim haben nun begonnen, die zellulären Mechanismen dieser beeindruckenden Regenerationsleistung zu entschlüsseln und sind auf eine bemerkenswerte Plastizität von Molch-Herzzellen gestoßen. Da Säugetieren - und damit auch dem Menschen - diese Fähigkeiten fehlen, könnten die Erkenntnisse zur Entwicklung neuer Zelltherapien »mehr... |
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| Im menschlichen Gehirn sind Nervenzellen weit in der Unterzahl: Unser Denkorgan besteht zu fast neun Zehnteln aus so genannten Gliazellen. Welche Rolle dieser "Nervenkitt" (im Griechischen heißt Glia Kitt oder Leim) spielt, ist erst zum Teil verstanden. Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Bonn hat nun erstmals die mechanischen Eigenschaften der rätselhaften Neuroglia genauer unter die Lupe genommen. Ergebnis: Die Zellen sind ausgesprochen weich und flexibel. Einerseits scheinen dadurch die Nervenzell-Ausläufer leichter wachsen zu können. Andererseits könnten die Gliazellen aber auch »mehr... |
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Harnsteine verursachen extreme Qualen - Mediziner sprechen von "Vernichtungsschmerzen". Ein Ziel der Behandlung ist es daher, die Entstehung neuer Steine zu verhindern. Dennoch sind viele Patienten Dauergäste auf den urologischen Stationen. Denn oft schlägt die Therapie fehl, weil der Arzt nicht genau weiß, welche Faktoren die Harnsteinbildung ausgelöst haben. Ein Grund: Urinuntersuchungen sind nicht immer aussagekräftig; wenn ein Stein »mehr... |
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Die Tuberkulose ist bis heute eine der tödlichsten Gefahren für die globale Gesundheit. Jahr für Jahr fordert diese vom Mikroorganismus Mycobacterium tuberculosis verursachte Krankheit zwei Millionen Todesopfer. Etwa ein Drittel der Weltbevölkerung ist infiziert, und immer mehr Stämme des Bakteriums entwickeln eine Resistenz gegen vorhandene Medikamente. Forscher der Außenstelle des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) in Hamburg und des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie (MPIIB) in Berlin haben nun die Struktur eines Proteins »mehr... |
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