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Kommentare: 5

gepostet von: webmaster am 23.12.03
Die deutsche Gesellschaft für kritisches Denken stellt ihre alljährliche Prognosenrückschau für die peinlichsten Fehldeutungen astrologischer Vorhersagen vor:

"Weder wurde CDU-Chefin Angela Merkel nach vorgezogenen Neuwahlen im Oktober Kanzlerin einer großen Koalition (so die bekannte Tournee-Astrologin und Handleserin Patricia Schwennold bzw. Bahrani), noch wurde die Ehe zwischen Gerhard Schröder und Doris Schröder-Köpf geschieden, wie der Star-Astrologe und Nostradamus-Deuter Kurt Allgeier in den Sternen las. Weitere Nieten von Allgeier betrafen Herbert Grönemeyer (zieht zurück nach Deutschland), Stefan Raab (erhält eine neue Show), Michael Jackson (großes Comeback), Nena (wird schwanger), Arnold Schwarzenegger (sein Wechsel in die Politik scheitert) und Königin Beatrix (dankt ab).

Ähnlich blamable Astro-Flauten gab es für den Medien-Astrologen Winfried Noé, der beim Privatsender TV Berlin eine eigene Fernsehshow hat. Noé prognostizierte für den FDP-Politiker Jürgen W. Möllemann 'Erfolge als Redner zwischen Mai und November'. Möllemann starb Anfang Juni bei einem Fallschirmsprung.

Osama bin Laden gefasst, der Euro abgeschafft, ein Attentat auf Außenminister Fischer, eine neue Flutkatastrophe in Deutschland, die Trennung von Andre Agassi und Steffi Graf." >>> vollständiger Artikel

Quelle: e-Skeptiker-Newsletter, http://gwup.org
 
gepostet von: Astronaut am 23.06.04
Die ,,Wissenschaft'' weiss so gut wie gar nichts über die Kräfte die Planeten auf das All, sowie die Erde ausüben.
Es muss sich hierbei nicht um Gravitation handeln (kein Mensch weiß genau was das eigentlich ist). Einstein formulierte einmal eine Theorie über derartige Einflüsse ferner Planeten zueinander.
Vermutlich dienen die Planetenstellungen der Deutung eher als ,,Kalender'', vielmehr spekuliert man, dass die Natur (Wetter, Tag/Nacht etc...) und Umwelteinflüsse ´zum Zeitpunkt der Geburt die tragende Rolle spielen.
Sie ,,prägen'' sozusagen den Menschen, formen ihn ein Stückweit. Die Horoskope aus der Zeitung sind, für ernsthafte Astrologen ,,Mickey-Maus Kram'', da sie wirklich allgemein formuliert sind, dass sie auf JEDEN zutreffen. Außerdem darf man bei der Deutung nicht allzu sehr kategorisieren, da oft der Unterschied zwischen den versch. Menschen eines Zeichens oft ,,schwimmend'' ist. Meist sind es nur bestimmte pregnante Merkmale die zutreffen, wobei hier oft das Gefühl die richtigen Hinweise gibt.

Ich beschäftige mich mit dem Thema Astrologie zetzt schon seit ca. 2 Jahren sehr kritisch und bin jetzt soweit dass ich nach einem längeren Gespräch mit einem mir fremden Menschen dessen Sternzeichen mit 90 % tiger wahrscheinlichkeit erraten kann. (Oft tippe ich auf das ,,Nebenzeichen'' z.B Zwilling statt Krebs'') Auch beobachtungen im eigenen Freundeskreis sind sehr interressant. z.B fand ich weder in meinem noch im Freundeskreis von anderen, Beziehungen zwischen ,,nicht passenden'' Sternzeichen.
Wie in jedem Wissensbereich gibt es Scharlatane und Wahrheitsgläubige, wobei gerade die Astrologie allzu oft von Menschen missbraucht wird, die zwar Astrologisch keine Kenntnisse haben, dafür aber sich in psychologischer Manipulation ganz gut auskennen. Das ist schade.
Man sollte wie bei allen Dingen zuerst einmal offen (zwar kritisch aber offen) an die Astrologie herantreten, ganz ohne Vorurteile und man wird nach längerer Forschung merken ,,dass was dran ist''. Wir stehen mit der Erforschung unserer Welt noch GANZ AM ANFANG und sollten nicht allzuschnell Möglichkeiten aussschließen, die uns vielleicht eines Tages als Selbstverständlich erscheinen, da sie sich dann irgendwann (durch den ,,Beleg'' der Forschung) als wahr erweisen. ,,Ich weiß das ich nichts weiß'' Ist wohl ein Satz den sich bestimmte selbsternannte ,,Wissenschaftler'' einmal durch den Kopf gehen lassen sollten, denn auch die Astrologie ist in gewisser weise eine Forschung. Eine Erfahrungsforschung. Man notierte seit dem Mittelalter bestimmte Eigenschaften von Menschen die zu einer best. Jahreszeit geboren wurden und legte eine Klassifizierung an. So entstand erst das uns heute vorliegende Wissen.
Genau auf diesen Grundlagen bassiert auch die ,,herkömmliche Wissenschaft''.
Ich halte sowohl Ablehner sowie Befürworter der Astrologie für für nicht glaubhaft, da es beiden Seiten an konkreten Beweisen mangelt. Ich sehe in der Astrologie auf keinen Fall eine Gefahr, eher einen Unterhaltungswert, da sie noch nie schädigend benutzt wurde (man kann die Zukunft NICHT vorraussagen) jedoch aber oft förderlich, da viele Menschen in ihr einen Halt und Bestätigung finden. Das allein ist eine Daseinsberechtigung.
 
gepostet von: E.T. am 24.06.04
Wenn die Wissenschaft nicht wüsste, was Gravitation ist, wäre man nicht in der Lage, Flugzeuge zu bauen und Satelliten in die Erdumlaufbahn zu befördern, Himmelsmechanik zu betreiben und Sonnenfinsternisse vorherzusagen. Die Wirkung der Gravitation ist seit Newton mathematisch beschrieben und seit Einstein als Raumzeitkrümmung physikalisch verstanden. Über die Wirkung, die Massen auf einander ausüben, weiß man also genauestens Bescheid. Wo es lediglich noch Unklarheit herrscht, ist die Natur der Gravitation, d.h. ob für die Massenanziehungskraft ein Quantenteilchen, das sog. Graviton verantwortlich ist oder nicht. Aber da bewegen wir uns schnurstracks auf die Weltformel zu.

Gravitation ist die schwächere der vier Grundkräfte und nimmt außerdem mit dem Quadrat der Entfernung ab. Die Masse der Planeten, geschweige denn die der teilweise Hunderte von Lichtjahren entfernten Sterne, ist also vernachlässigbar gering. Und auch für den unwahrscheinlichsten Fall, dass da „doch noch was dran sei“, wird es völlig außer acht gelassen, dass die Planeten immer da sind, unabhängig davon, ob sie die Ekliptik kreuzen oder gerade im Widder sind. Ihre gravitative Wirkung ändert sich nur mit dem Abstand der Planeten untereinander auf ihren Umlaufbahnen. Dafür ist der relative Abstand der Erde zur Sonne und dem Mond nahezu immer gleich. Die Anziehungskraft, die sie auf die Erde ausüben, ist demnach immer präsent.

Das, was Sie als „Nebenzeichen“-Tippen nennen, ist ein klassischer Selbstbetrug. Sie erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit von ursprünglichen 8% bei 12 Sternzeichen auf ganze 25%. Ich weiß nicht, ob das Ihnen bewusst ist. Das wäre jedenfalls so, als würden Sie beim Lotto immer noch gewinnen, wenn sie statt 6 auf 5 oder 7 tippen. Damit untergraben Sie den Rest der Seriosität, die man an Astrologie so vergeblich sucht.

Sie behaupten, man sollte sich den Dingen öffnen und gleichzeitig kritisch bleiben. Aber meinen Sie das ernst mit der Kritik? Würde die Astrologie Kritik zulassen, es akzeptieren, dass das eine oder das andere angewandte Verfahren nicht stimmt oder aufgrund neuer Erkenntnisse überholt ist? Unterzieht sich die Astrologie kritischer Überprüfung, die postulierte Korrelation zwischen Planeten, Gestirnen und Menschen (warum nicht auch Tieren?) mit der üblichen wissenschaftlichen Methode zu überprüfen, um eine statistische Zufälligkeit auszuschließen?

Nun, die Astrologie ist da, soweit ich weiß, nicht sonderlich bestrebt, eigene Aussagen kritisch aufs Korn zu nehmen. Das taten aber andere – unabhängige Institute und einzelne Forscher -, und die Ergebnisse sprachen stets, wie es nicht anders zu erwarten war, gegen die Astrologie.

Sie sagen, die Astrologie sei eine Forschung, die auf „Erfahrung“ basiere, dass man seit dem Mittelalter empirische Untersuchungen bezüglich der Stellung der Planeten und Gestirne und Charaktereigenschaften der Menschen akribisch notiert und miteinander in Beziehung gebracht hat. Also, erstens existiert die Astrologie nicht erst seit dem Mittelalter, sondern geht auf das vorantike Altertum zurück, auf die Zeit der Babylonier und Ägypter. Zweitens: mit Erfahrung, Empirik und Analyse hat die Astrologie nichts zu tun. Bernd Harder hat es in seinem Buch „X-Akten gelöst“ treffend auf den Punkt gebracht: „Die Astrologie gründet keineswegs auf 'Erfahrung' und systematischer Himmelsbeobachtung. Keine Statistik hat die Hand der damaligen Astrologen geführt, eine Regel so und nicht anders zu formulieren. Statt dessen beruht das astrologische Deutungssystem lediglich auf simplen Analogieschlüssen aufgrund der Namen der jeweiligen Gestirne. Deutlich wird dies auch am Planeten Pluto. Obwohl der neunte Planet unseres Sonnensystems erst 1930 entdeckt wurde, waren die Astrologen bereits kurze Zeit später mit ihren Entsprechungen zur Hand: Die zufällige Namensgebung Pluto (Der Gott der Unterwelt) führte zu folgenden Charakteristika: Gewalt, Skrupellosigkeit, Verbrechen, Erdbeben, Vulkanausbrüche und ähnliches mehr. Eigentlich hätte man doch annehmen sollen, dass die Astrologen erst einmal einen kompletten Umlauf des Planeten um die Sonne abwarten und den Pluto-Einfluß auf uns Menschen genau beobachten und protokollieren. Das hätte allerdings 248 Jahre gedauert. Und so lange wollte anscheinend keiner warten.“ Und was ist mit Sedna – einem kürzlich entdeckten, etwa 1.700 km großen Planetoiden aus dem Kuipergürtel? Es wird von den Astrologen bereits fieberhaft überlegt, mit welchen Eigenschaften man dieses Objekt mit über 10.000 Jahre umfassenden Orbit belegen soll. Da der Planetoid von der Astronomischen Union nach der Meeresgöttin der Inuit „Sedna“ benannt wurde, wird dieser Brocken am Rande der Sonnensystems mit großer Wahrscheinlichkeit der astrologischen Tradition zufolge mit analogen Eigenschaften besetzt. Wenn die Meeresgöttin durch den Wassermann wandert, dann muss es doch was bedeuten! Warten wir es ab.
 
gepostet von: E.T. am 07.08.04
Dass die Astrologen oft kein astronomisches Grundwissen besitzen, obwohl sie Zusammenhänge zwischen Planeten, Hunderte von Lichtjahren entfernten Sternen und Menschen sehen wollen, beweist der folgende Beispiel: Vor einigen Tagen sah ich im Fernsehen "Die Quiz Show" auf SAT1 mit Matthias Opdenhoevel. Darin nahm eine Person teil, die sich "Lebensberaterin" nannte. Diese "Lebensberaterin", gegen die ich persönlich nichts habe - im Gegenteil, sie gab eine ausgesprochen angenehme und charismatische Erscheinung ab -, macht beruflich new-age-orientierte, esoterische "Lebensberatung" im Radio und sonst wo. Jedenfalls, wie der Zufall es wollte, wurde sie mit einer astronomischen Frage konfrontiert, die lautete: "Welcher dieser Planeten wird je nach Lage als 'Abendstern' oder 'Morgenstern' bezeichnet?" Zur Auswahl standen 5 Planeten: Merkur, Venus, Jupiter, Saturn und Pluto. Um es vorweg zu sagen: Sie hat die Frage zwar richtig beantwortet, aber nach langem Zögern und im Ausschlussverfahren, das auf teils unsinniger Argumentation aufbaute. Mit anderen Worten: sie hatte von der Materie, nach deren Grundlagen sie Menschen beraten will, nicht die leiseste Ahnung.

Ich weiß nicht, ob solche lächerlichen Analogien, wie "Jupiter ist für Expansion und Maßlosigkeit zuständig [und] Saturn bewertet, reduziert und stellt Regeln auf" (entnommen von www.astronode.de/lexikon/s/sa/saturn.php) irgendeinen Sinn besitzen, wenn man oft nicht einmal weiß, in welchem Abstand diese Planeten um die Sonne kreisen und wie groß sie sind? Viele der lebensberatender Gurus interessiert es auch wenig. Sie sind aber schnell mit ihrer Interpretation zur Stelle und wollen Zusammenhänge sehen und erkennen, die für das eine oder das andere im Leben verantwortlich sein sollen. Es mag für viele nicht mehr als eine harmlose Unterhaltung sein, die sich aber in einigen Fällen als eine lebenswichtige Entscheidung erweisen und das Leben unter Umständen nachhaltig prägen kann. Wenn solche Entscheidungen wie die nach einem Lebenspartner, Beruf und Finanzen von völlig irrationalen Gründen abhängig gemacht werden, dann wird man seines Glückes kein Schmied, sondern überlässt sein Leben bestenfalls dem Zufall. Wie Bernd Harder mit dem Titel seines letzten Buches brillant formuliert hat: "Die Sterne lügen nicht - sie schweigen".
 
gepostet von: Jean Marc am 04.10.04
Ich beschäftige mich mit der Astrologie zwischendurch schon sit über 30 Jahren. Ich habe sehr interessante und schöne Bücher (in Barcelona, Paris und jetzt in München) und in mehreren Sprachen gelesen. Für mich zählt nur, ob die Voraussage/Blick in die Vergangenheit 100% stimmt oder nicht. Bis jetzt habe ich keinen Astrolog gefunden, der genau trifft. Fragen: Wenn ein Mensch ein Schicksal hat, z.B., Reise, Geld, u.s.w. wieso stimmen die Horoskope einer ganzen Familie, die im gleichen Ort, lebt, nicht überein (die Wahrscheinlichkeit, die die Aspekte gleich sind ist = O trotz gemeinsame Phase)? Was ist mit Menschen, die im gleichen Ort, Zeit zur Welt kommen? (es kommt vor in den Kliniken); Die natürliche Ereignisse, die zum Tod von vielen Menschen führen, können nicht in allen Horoskope stehen gelichzeitig!....Hmmm, ich glaube, dass Astrologie schön ist aber ein Zeitverlust leider.
 

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