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Richtig bewerben ist halb gewonnen

 
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Regenerative Energien
Aphorismen
"Vielwisserei lehrt nicht, Vernunft zu haben." Heraklit 

Dass eine gute Bewerbung die Voraussetzung für einen erfolgreichen Berufsstart ist, ist unumstritten. Dennoch scheitert die Einstellung meist an einer unzureichenden Bewerbung. Eine quantitative Aussage, dass man Dutzende von erfolglosen Bewerbungen verschickt hat, wirft zwangsläufig Fragen auf. Dabei ist es gar nicht mal so schwer, eine aussagekräftige Bewerbung zu erstellen.

Häufige Fehler

Tippen auf der Computertastatur
Bild: I-vista / pixelio.de

Die Möglichkeiten, Fehler zu machen, sind schier unendlich. Einige wenige werden jedoch immer wieder gemacht. Sie sollte man von vorn herein ausschließen. Die Geschäftsleitung sortiert solche Bewerbungen von vornherein aus, wenn sie:

  1. orthografische Fehler enthalten. Das ist absolutes No-Go. Was nützen Ihnen Ihre beruflichen Kompetenzen, wenn Ihre Bewerbungsunterlagen voller Rechtschreibfehler sind oder andere Formalitätsfehler aufweisen?
  2. einen falschen Ansprechpartner haben. Das passiert häufig, wenn man eine Flut von Bewerbungen verschickt. Wenn in der Anschrift "Herr Mustermann" steht, muss der Name natürlich auch in der Ansprache auftauchen. Taucht dort der Ansprechpartner aus der zuvor verschickten Bewerbung auf, ist es nicht nur peinlich, sondern zeugt von einer unkoordinierten Arbeitsweise des Bewerbers.
  3. unterschiedliche Schriftarten haben. Achten Sie darauf, dass Ihre Bewerbungsunterlagen das gleiche Layout und gleiche Schrifttypen haben. Nicht jede Schriftart eignet sich auch für eine Bewerbung. Sie muss gut lesbar sein, sachlich und nüchtern daher kommen, darf nicht verspielt und kindisch wirken. Um sich von der Masse abzuheben, darf es jedoch eine andere Schrift als Klassiker wie "Times New Roman" oder "Arial" sein.

Dicke Minuspunkte

In unserem Streben nach Perfektionismus werden auch perfekte Bewerbungsunterlagen erwartet. Je anspruchsvoller ein Job, desto perfekter muss Ihr Auftreten sein. Wenn Sie Folgendes nicht beachten, werden Ihre Unterlagen vielleicht nicht gleich im Papierkorb landen, positiv auffallen werden Sie jedoch nicht.

  1. Email-Bewerbung: Sie dürfen sich gern per E-Mail bewerben. So eine Bewerbung ist kostengünstiger und schneller. Die Firmen haben es auch einfacher, auf eine E-Mail zu antworten, statt kompliziert auf dem Postweg Unterlagen zu verschicken. Dazu gehört jedoch, dass Sie Ihre Bewerbungsunterlagen sauber in eine (!) PDF-Datei unterbringen. Mehrere PDFs im Anhang sind verwirrend. Richtig unprofessionell ist es, wenn Sie die Word-Datei mitschicken.
  2. E-Mail-Adresse: Verwenden Sie eine seriöse E-Mail-Adresse. In der Regel sollte sie wie folgt lauten: Vorname.Nachname@ihranbieter.de. Adressen wie Bierkoenig oder Biene14 haben in den Bewerbungsunterlagen nichts verloren.
  3. Layout: Eine wie mit Schreibmaschine geschriebene, zu schlicht wirkende Bewerbung hinterlässt keinen bleibenden Eindruck. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und experimentieren Sie mit Briefpapiervorlagen der Textverarbeitungsprogramme. Im Internet lassen sich zu diesem Zwecke viele kostengünstige Word-Vorlagen finden.

Was noch zu beachten ist

Personalleiter in großen Unternehmen lesen täglich oft mehrere Bewerbungen. Eine 0815-Bewerbung, die sich nur durch die Anschrift und den Ansprechpartner unterscheidet, erkennen sie auf Anhieb. Schreiben Sie deswegen maßgeschneiderte Bewerbungen, auch wenn sie mehr Aufwand kosten. Informieren Sie sich ausführlich über das Unternehmen, in dem Sie sich bewerben möchten. Gehen Sie darauf ein, wie Sie Ihre besonderen Kenntnisse und Stärken in diesem Unternehmen einsetzen können. Überzeugen Sie den Leser, dass Sie der Richtige für die ausgeschriebene Stelle sind. Nur so können Sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen und erwarten, dass Ihre Bewerbung nicht in der Flut der Mitbewerber untergeht.

Eine richtige Bewerbung zu schreiben setzt Wissen voraus. Wenn Sie sich zu unsicher sind, wenn Sie den Erfolg steigern möchten, können Sie eine professionelle Bewerbung schreiben lassen. Die Erfolgschancen für einen Vorstellungsgespräch steigern Sie dadurch allemal. Ob Sie zu guter Letzt die Stelle bekommen, hängt ganz von Ihnen ab.


Zuletzt geändert: 14. August 2016

 

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