Nach Schätzungen des berühmten Biodiversitätsexperten E.O. Wilson von der Harvard-Universität sterben jede Stunde bis zu drei Arten aus. Seine Meinung gilt unter den Fachkollegen noch als konservativ. [6] Im Allgemeinen geht man von einer Sterberate aus, die 1.000- bis 10.000-mal schneller abläuft, als durch den natürlichen Prozess der Evolution. >>>
40 Prozent der verkauften Batterien landeten im Jahr 2001 im Hausmüll. Das sind rund 100 Gramm pro Einwohner. Etwa eine Milliarde Batterien verbrauchen die Deutschen jedes Jahr. Die Rücknahmequote bei Knopfzellen liegt nur bei etwa 10 % der Verkaufsmenge. Der Quecksilbergehalt einer einzigen Knopfzelle kann ausreichen, um 800.000 Liter Wasser über den Trinkwassergrenzwert hinaus zu belasten.
Nach Angaben des Fachverbandes Biogas e.V. reicht der Dung von vier Kühen aus, um ein Haushalt ein ganzes Jahr mit Strom zu versorgen. Das Energiepotential beträgt ca. 3.500 kWh. Damit könnte ein Pkw 4.480 Kilometer weit fahren. [19]
Das Prinzip der Brennstoffzelle wurde bereits 1839 von dem englischen Physiker W. Grove entdeckt. Ihr erster Einsatz fand jedoch über 100 Jahre später statt (Gemini-Mission, 1963). Heute gehören die Brennstoffzellen zur Standardausrüstung des Space Shuttle. Ihr Abfallprodukt - H2O - wird zur Wasserversorgung der Besatzung verwendet.
Fast zwei drittel des durch Luftschadstoffe erzeugten Krebsrisikos gehen auf das Konto der Diesel-Motor-Emissionen. Die kalifornische Luftreinhaltebehörde (Californian Air Ressource Board) stufte die Dieselabgase als toxisch ein. Die deutsche Automobilindustrie weigert sich dennoch bis heute, Russpartikelfilter in ihren Autos einzubauen.
Der weltweite Primärenergieverbrauch beläuft sich auf 11.720 Milliarden Tonnen Steinkohleeinheiten. Deutschlands momentaner Energieverbrauch entspricht rund 500 Mio. t Steinkohleeinheiten. Diese Energiemenge würde - in Form von Kohle auf die Bahn verladen - einen Zug mit einer Länge von 400.000 km ergeben. Eine Strecke, die fast zehnmal um die Erde reicht! >>>