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Astronomie und Raumfahrt (2009)
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[bearbeiten] Januar
[bearbeiten] Wie stark ist das Magnetfeld bei Himmelskörpern?
Nicht nur die Erde, sondern auch andere Planeten, die Sonne und viele Sterne besitzen ein eigenes Magnetfeld. Die Stärke dieser Felder unterscheidet sich erheblich: Während das Magnetfeld des Jupiters zehnmal so stark ist wie das der Erde, übertrifft das Magnetfeld mancher Sterne diesen Wert um mehr als das Tausendfache. Eine Erklärung für diese Unterschiede fehlte bisher. Zudem gab es unterschiedliche Theorien für Planeten und Sterne. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung und der Universität Göttingen haben nun eine Theorie vorgeschlagen, die für alle schnell rotierenden Himmelskörper gilt. Demnach sind die Energiemenge, die der Körper ins Weltall abstrahlt, und seine Dichte entscheidend. [weiter ...][bearbeiten] Wasser im frühen Universum
Eine Gruppe unter der Leitung von Violette Impellizzeri hat mit dem 100-Meter-Radioteleskop Effelsberg Wasser in der bisher größten bekannten Entfernung im Universum nachgewiesen. Das Wassermolekül wurde in dem Quasar MG J0414+0534 bei einer Rotverschiebung von 2,64 gefunden. Das entspricht einer Lichtlaufzeit von 11,1 Milliarden Jahren. Bei diesem Quasar schauen die Max-Planck-Forscher also zurück in eine Zeit, in der das Universum nur ein Fünftel seines heutigen Alters hatte. [weiter ...]

