Temperaturleitfähigkeit

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Die Temperaturleitfähigkeit (auch Temperaturleitzahl oder Wärmediffusivität) ist eine Materialeigenschaft, die zur Beschreibung der zeitlichen Veränderung der räumlichen Verteilung der Temperatur durch Wärmeleitung als Folge eines Temperaturgefälles dient. Sie beschreibt das Verhalten der Temperatur an einem Punkt im Inneren des Materials bei einer Temperaturänderung an der Oberfläche. Die Temperaturleitfähigkeit a steht in enger Beziehung zur Wärmeleitfähigkeit λ. Die Maßeinheit der Temperaturleitfähigkeit ist m² / s.


a = λ / (ρ · cp)
a  = Temperaturleitfähigkeit
λ  = Wärmeleitfähigkeit
ρ  = Dichte
cp = spezifische Wärmekapazität


Temperaturleitfähigkeitswerte von einigen Metallen und Nichtmetallen

bei 20 °C

Material Temperaturleitfähigkeit (a)
10-6 ([m²/s])
Metalle und Legierungen
Silber 173
Gold 127,2
Kupfer 117
Natrium 112
Magnesium 87,9
Silicium 87
Zink 44
Zinn 40,8
Platin 25
Blei 23,9
Eisen 22,8
Bronze 18,7
Nichtmetalle
Marmor 1,35
Granit 1,18
Glaswolle 0,58
Beton 0,54
Gips 0,47
Asphalt 0,36
Papier 0,14
Kork 0,115
PVC 0,11
Plexiglas 0,108
Polytetrafluorethylen (Teflon® ) 0,10

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