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Celestron Teleskop NexStar 4 GT
cover

Okulare

Das mitgelieferte 26mm-Super-Plössl-Okular ist ein sehr sinnvolles Instrument, das bei 48-facher Vergrößerung ein großes Gesichtsfeld ermöglicht und optimalen Kontrast bietet. Man sollte nicht wie ich gleich zu Anfang den Fehler machen, sich Okulare zuzulegen, die eine hohe Vergrößerung auf Kosten der Sehschärfe ermöglichen. Zwei, drei Monate später, nachdem ich das Teleskop gekauft habe, bestellte ich bei meinem Händler ein 6.4mm-Super-Plössl-Okular und war nach der ersten visuellen Beobachtung ziemlich enttäuscht, denn es war beinahe unmöglich, die Schärfe einzustellen. Vielleicht mag das Okular an einem idealen Beobachtungsort etwas taugen, in der Stadt hingegen kann man getrost darauf verzichten. Die DM 215,- kann man sinnvoller in eine 2-fach-Barlowlinse investieren, die obendrein um 67,- DM günstiger ist.

Die Barlow-Linse verdoppelt bekanntlich die Brennweite und damit die Vergrößerung. Zusammen mit dem 26mm-SP-Okular ergibt sich eine 96-fache Vergrößerung, die bei der 90mm-Öffnung nach der Faustformel Öffnung = maximal sinnvolle Vergrößerung gerade an der Grenze der Optik liegt. Alles, was darüber hinaus geht, ergibt eine leere Vergrößerung, zumindest für einen Stadt-Hobbyastronomen.

Meade Super Plössl 6.4 mm

Meade Super Plössl 26 mm

2x Barlow Linse

Super Plössl 6.4 mm Super Plössl 26 mm 2x Barlow Linse

T-Adapter

T-Adapter ist unverzichtbar für die Astrofotografie, besonders in der konventionellen Fotografie ist es die einzige Möglichkeit, die Kamera mit dem Teleskop zu verbinden. Dafür ist jedoch ein T-Adapter-Ring notwendig, da jede Kamera einen unterschiedlichen Bajonettverschluss hat.

Meade Fokaladapter #64 T-Adapter-Ring für Minolta 500si

Für WebCams existieren leider (noch) keine fertige Lösungen, da sie von Hersteller zu Hersteller unterschiedliche Gehäuse besitzen und eigentlich für einen anderen Zweck gedacht sind. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, eine WebCam an das Teleskop anzubringen, da ist die Kreativität und handwerkliches Können des einzelnen gefragt. Es gibt Amateurastronomen, die recht aufwendig vorgehen und viel Zeit in einen Gehäuseumbau investieren. Ich hingegen habe oft nicht die Geduld, länger als eine halbe Stunde an irgendwas herumzubasteln. Für so jemand wie ich, finden sich die Mittel in jedem Haushalt.

Um eine WebCam Go von Creative Labs an dem Standard-26mm-SP-Okular zu befestigen, eignet sich hervorragend die Verschlusskappe des allgemein bekannten Tesa-Sticks, und zwar die 20 g-Version. Man schneide das obere Ende einfach mit einem scharfen Messer ab, fertig. Das eine Ende passt wie angegossen in die Vertiefung am 26mm-SP-Okular und das andere in die Öffnung am Gehäuse der Kamera, wenn man das Objektiv herausdreht. Ein wenig Isolierband drumherum, damit die Kappe etwa 5 mm tief in die Öffnung kann, und damit hat sich es. Damit man die Kamera nicht freihändig am Okular halten muss, kann man sie mit ein paar Gummibändern am Teleskop befestigen.

Stativ

Das ist der Stolz meiner "Sammlung". Von allen selbstgebastelten Zubehörteilen ist es das professionellste Gerät, das einer professionellen Werkstatt entstammt und von meinem jüngeren Bruder, der mit Herz und Seele Bastler ist, entworfen und verwirklicht wurde. Als Grundlage diente ein altes VANGUARD CT-278-Stativ. Die Plattform lässt sich zwar parallaktisch nicht ausrichten, aber für den AutoStar ist es ja kein Problem. Jede Erschütterung wird von der massiven Eisenstange im Keim erstickt.

VANGUARD CT-278 Einzelteile des Stativs Der Metallstift wird von unten eingeführt Basis
VANGUARD CT-278 Hier sind die Einzelteile, aus denen sich das neue Stativ zusammensetzt Der massive Metallstift bildet das Herzstück des neuen Stativs Oben drauf kommt die flache Plattform
Die Plattform Die Plattform im Alt/Az-Modus Schraube fetig...
Die Plattform mit zwei Bohrungen... ...wird in das Gewinde des Metallstiftes hineingeschraubt Mit zwei solchen Schrauben wird das Teleskop an der Plattform festgemacht So sieht das Ganze zum Schluss aus

AutoStar

AutoStar

Rund anderthalb Jahre nach dem Kauf des ETX, investierte ich DM 350,- in den AutoStar. Über eine Woche ist es nun her, aber ich hatte aufgrund des schlechten Wetters noch keine Gelegenheit, das Gerät zu testen, außer die Motoren der beiden Achsen trainiert. Sobald sich das Wetter bessert, berichte ich an dieser Stelle über die ersten Schritte mit dem kleinen Astro-Computer...

...Nun war es soweit. Der Himmel war einigermaßen klar und gewährte mir im Osten den Blick auf die hellsten Sterne. Ich stellte den Tubus des Teleskops waagerecht und richtete ihn ungefähr nach Norden, schaltete die Steuerung ein und wählte im AutoStar die Ein-Stern-Ausrichtung aus. Der hellste Stern von meinem Fenster aus war Deneb im Sternbild Schwan. Ich wählte ihn aus der Datenbank aus und drückte Enter. Das Teleskop begann sich sogleich in die Richtung des selektierten Objektes zu bewegen, wurde kurz davor langsamer und blieb einige Grad westlich von dem Stern zu stehen. Es kostete mich keine Mühe, den Stern im Sucher zu finden und mittels Pfeiltasten zu zentrieren. Von da an bewegte sich das Teleskop, das im azimutalen Modus auf dem Stativ stand, mit den Sternen.

Die Menüführung ist für das kleine Display übersichtlich aufgebaut und ist intuitiv zu bedienen. Die Datenbank enthält Informationen über jedes einzelne Objekt, die Hintergrundinformation ist jedoch in englisch. Ich wählte den sich ebenfalls im Schwan befindenden  M29 aus dem Messier-Katalog aus und drückte GoTo. Die Motoren setzten sich in Bewegung und drehten den Tubus in Richtung des gesuchten Objektes, das ich leider in der hellen Sommernacht, dazu vom Scheinwerfer einer örtlichen Diskothek beleuchteten Himmelareals, nicht sehen konnte. Es war aber nicht weiter schlimm, denn ich wollte ehe nur die Funktionsweise von AutoStar testen. Ich wählte also wieder die Ausgangsposition des Teleskops aus und drückte GoTo. Deneb erschien wieder im Zentrum des Okulars, wich lediglich um etwa eine Bogenminute von seiner ursprünglichen Position ab. Je weiter sich die Objekte voneinander befanden, desto größer war die Abweichung. Jedoch nach einem Dreh um 180° und zurück war Deneb immer noch im Sichtfeld des Okulars, so dass man die Nachführfehler mühelos mittels Synchronisation korrigieren konnte.

Die Fehler schlichen sich ein mit großer Wahrscheinlichkeit aufgrund der ungenauen Ausrichtung. Dazu kommt noch, dass die Batterien anderthalb Jahre alt waren und weniger als 40% ihrer Kapazität besaßen. Und es kommt noch dazu, dass ich unter Umständen die Motoren der beiden Achsen nicht genau genug trainiert habe. Jeder dieser Punkte für sich allein, in meinem Fall wahrscheinlich alle zusammengenommen, beeinflusst die Nachführung.

Im großen und ganzen war ich aber zufrieden; der AutoStar erfüllte, ja übertraf sogar weitgehend meine Erwartungen. Die Motoren surrten leise vor sich hin, und auf meinem stabilen Stativ mit dem 26mm-SP-Okular verspürte ich keine Vibrationen.

 

Zuletzt geändert: 08. April 2016

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