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"Get Up, Stand Up", ertönte Bob Marley's populäres Lied aus den Lautsprechern des JPL-Kontrollzentrums in Pasadena, als die neusten Bilder vom Mars das erfolgreiche Aufrichten des Marsrovers Spirit auf seiner Landeplattform dokumentierten. Ein weiterer wichtiger Schritt vor dem bevorstehenden Aufbruch des Rovers ist erfolgreich abgeschlossen worden. Außer dem luftleeren Airbag vor der Rampe hindert Spirit nichts mehr, seine Räder auf den sandigen Marsboden zu setzen. Sollten die JPL-Techniker durch mehrfaches Anheben der Faltklappen den Airbag nicht beiseite räumen können, werden sie sich für eine alternative Abfahrtrampe entscheiden.
Solange Spirit bewegungslos auf einer Stelle verharrt, nutzen die JPL-Wissenschaftler die Zeit, seine Instrumente zu testen. Das Mini-TES (Mini-Thermal Emission Spectrometer) lieferte eine Infrarotaufnahme der uns mittlerweile vertraut vorkommenden Umgebung. Die unten abgebildete Aufnahme zeigt ein solches Infrarotbild, das über ein Bild im sichtbaren Licht gelegt wurde. Die rote Farbe steht für wärmere und die blaue für kühlere Stellen auf der Marsoberfläche. Zu beachten ist, dass der mögliche staubbedeckte Krater „Sleepy Hollow“ auffallend wärmer als der Rest der Umgebung ist. Die Daten vom Mini-TES werden dazu benutzt, die interessanteren Ziele auszusuchen, die später vom Mars Rover angefahren werden.
 Infrarotbild der Umgebung Das Mini-TES ist auch zu mehr fähig, als nur bunte Bilder zu liefern. Aufgrund der Tatsache, dass jedes chemische Element und jede Verbindung eine für sie spezifische Wellenlänge emittieren, kann man mit dem Thermal-Spektrometer bestimmte Verbindungen nachweisen, woraus man auf die vorkommenden Minerale schließen kann. So spürte das Mini-TES im Marsgestein Silikate auf (ein auf der Erde sehr häufiges Mineral), Kohlendioxid (ein Hauptbestandteil der Marsatmosphäre), Karbonate (organische Moleküle, die auf der Erde im Allgemeinen nur in Wasser gebildet werden) und sogar ein noch nicht identifiziertes Mineral, dessen Kristallstruktur gebundenes Wasser enthält. Solche Minerale wie Gips oder Zeolith wären mögliche Kandidaten.
Das vom Mini-TES erzeugte Spektrogramm deckt sich mit den Daten vom Mars Global Surveyor, was dafür spricht, das das Gerät ausgezeichnet arbeitet.
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