Christianisierung

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(lat. christianizare)

Annahme des Christentums zumeist für ganze Landstriche oder Staaten. In der Regel ging die Christianisierung von oben nach unten. Ein Herrscher nahm aus persönlichen oder politischen Motiven die Taufe an und erklärte das Christentum für verbindlich für alle Bewohner seines Landes. Solche Prozesse mussten meist mit Gewalt durchgesetzt werden und zogen sich oft über mehrere Generationen hinweg. Viele heidnische Elemente und Bräuche sind bis in heutige Zeit lebendig: Osterfeuer, Maifeuer, Tannenbäume sowie Weihnachten [1] selbst, Walpurgisnacht u.v.a. In einigen Fällen gab die Christianisierung einem Volk jedoch erst eine historisch-kulturelle Identität (z.B. die Christianisierung der Slawen durch die Mönche Kyrill und Method).

Fussnoten