EPO

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(griech. erythros "rot" und poiein "machen")

Auch Erythropoietin oder Epoetin. Ein in der Niere produziertes Hormon, das für die Bildung roter Blutkörperchen verantwortlich ist. Therapeutisch wird EPO zu Behandlung von Anämie und Leukämie eingesetzt. Da die roten Blutkörperchen Sauerstoff binden und transportieren, hat deren vermehre, EPO-bedingte Produktion mehr Leistung zur Folge. Diese Eigenschaft des Hormons machen sich einige Sportler zunutze. Besonders im Radsport erlangte EPO als Doping eine negative Berühmtheit. Die Einnahme von EPO bringt gefahren mit sich, da die höhere Konzentration roter Blutkörperchen die Viskosität des Bluts erhöht und zu Thrombose, Herz-Kreislauf-Schäden und Schlaganfall führen kann.