Venus

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Sonnensystem Erde Merkur

Venus

Kleinster Abstand von der Sonne [Perihel] (Mio. km) 107,5
Größter Abstand von der Sonne [Aphel] (Mio. km) 108,9
Mittlerer Abstand von der Sonne (Mio. km) 108,2
Kleinster Abstand von der Erde (Mio. km) 38,3
Größter Abstand von der Erde (Mio. km) 260,9
Mittlere Umlaufgeschwindigkeit (km/s) 35,0
Siderische Umlaufzeit (Erdjahre) 0,61521
Bahnneigung gegen die Ekliptik 3,394°
Äquatordurchmesser (km) 12.104
Durchmesser in Erddurchmessern 0,95
Volumen in Erdvolumina 0,85
Abplattung -
Masse (kg) 4,869*10^24
Masse in Erdmassen 0,8150
Mittlere Dichte (g/cm³) 5,24
Schwerkraft (bezogen auf die Erde) 88%
Entweichgeschwindigkeit (km/s) 10,4
Fallbeschleunigung (cm/s²) 887
Siderische Rotationsperiode 243 Tage
Neigung des Äquators gegen die Bahnebene ~3°
Albedo 0,75
Größte scheinbare visuelle Helligkeit (mag) -4,08
Größter scheinbarer Durchmesser (Bogensekunden) 65,2''
Anzahl der Monde -
Entdeckung ?
Mythologie Göttin der Liebe
Besucht von Raumsonden Mariner-10-Reihe (USA), Venera-Reihe (UdSSR), Magellan (USA)

Zahlen und Fakten

  • Ein Tag auf der Venus dauert 243 Erdentage. Somit dauert der Tag auf der Venus geringfügig länger als ein Jahr (225 Erdentage).
  • Die Venus, mit der die Astrologen seit Urzeiten nur Angenehmes zu verbinden wussten, ist in ihrer wahren Natur die sprichwörtliche Hölle: Der Atmosphärendruck beträgt rund 90 Bar, die Temperatur an der Oberfläche liegt bei 470 °C (Treibhauseffekt!) und es regnet Schwefelsäure.
  • In den Fünfzigerjahren erregte der Wissenschaftler und Schriftsteller Immanuel Welikowski großes Aufsehen mit einer gewagten These: Er behauptete, dass Jupiter vor rund 3.500 Jahren einen riesigen "Kometen" ausspie, der die Erde mehrmals schrammte und zu verschiedenen Ereignissen führte, die in allen Aufzeichnungen verschiedener Völker auftauchen (so beispielsweise der Stillstand der Sonne auf Geheiß Josuas), und sich dann in den Planeten Venus verwandelte.[1]
  • Die Venus ist ein noch schlecht erforschter Planet. Zusätzlich zu den extremen Umweltbedingungen entzieht er sich mit einer im sichtbaren Licht undurchdringbaren Wolkenschicht unseren Blicken. In der Vergangenheit gelang es einigen wenigen Sonden, die Oberfläche des Planeten zu erreichen und für kurze Zeit Daten und einige Bilder zur Erde zu übermitteln. Es handelte sich ausnahmslos um russische Sonden aus dem Venera-Programm der sechziger, siebziger und achtziger Jahre.
  • Die zur Sondierung der Venusoberfläche konstruierte Radaranlage wurde auf der Erde über den wolkenbedeckten Dschungeln von Guatemala und Belize getestet. Dabei entdeckte der Archäologe R.E.W. Adams zu seiner Überraschung ein bis dahin unbekanntes, auf gewöhnlichen Photografien nicht erkennbares verwickeltes Netz aus Geraden und Wellenlinien, das sich bei den nachfolgenden Ausgrabungen als Kanalsystem der alten Maya (250 v. Chr. - 900 n. Chr.) entpuppte.[2]

venera.jpg

Panoramabild von der Venus-Oberfläche (Venera-13-Sonde, 1981)

Amateuraufnahmen

Quellennachweise