Vulkan

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Querschnitt durch einen Vulkan

Nach dem römischen Gott des Feuers benannter geologischer Prozess, wenn Magma aus dem Erdinneren infolge des Drucks auf die Erdoberfläche steigt. Wenn das Magma zur Oberfläche durchbricht, spricht man von einem Vulkanausbruch oder einer Eruption. Bei einem Vulkanausbruch werden Lava, Asche, Gase und Gestein ausgeworfen, häufig begleitet von Erdbeben.

Der Vulkanismus kommt nicht nur auf der Erde vor. Der größte bekannte Vulkan des Sonnensystems ist der Olympus Mons auf dem Mars. Mit rund 27 Kilometer Höhe und ca. 600 Kilometer Basisdurchmesser übertrifft er alle gegenwärtigen Vulkane auf der Erde bei weitem. Der zur Zeit vulkanisch aktivste Körper im Sonnensystem ist der Jupitermond Io. Allerdings ist für die geologische Aktivität des Mondes ein anderer Prozess als auf der Erde verantwortlich, nämlich die Reibungshitze, erzeugt durch die Gravitation des Jupiter.

Es wird zwischen aktiven und inaktiven Vulkanen unterschieden. Konventionell gelten alle Vulkane, die in geschichtlicher Zeit ausgebrochen sind, als aktiv. Weltweit gibt es etwa 1.500 Vulkane, die als aktiv betrachtet werden. Erloschene, mit Wasser gefüllte Vulkankrater werden Maare genannt.

Legende zur Skizze

  1. inaktiver Vulkan
  2. Fumarole
  3. Nebenschlot
  4. Hauptschlot
  5. Krater
  6. Aschewolke

  1. Vulkanische Bombe
  2. Vulkankegel
  3. Ascheablagerungen
  4. fester Lavafluss
  5. Lavastrom
  6. Magmakammer

Vulkantypen

Siehe auch


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