Meade ETX-90 EC: Unterschied zwischen den Versionen

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<html>Das ETX-90 EC hat mir den Weg in die seriöse Amateurastronomie
Das ETX-90 EC hat mir den Weg in die seriöse Amateurastronomie eröffnet. Was ich früher nur aus den Büchern kannte oder vielleicht mit Einschränkung mit einem Fernglas beobachten konnte, bot mir mit dem ETX die Möglichkeit an, dies live zu erleben. Sicher hat eine Öffnung von 90 mm ihre Grenzen, und jemand, der zu viele Erwartungen in die Hobbyastronomie setzt, würde vielleicht beim Anblick eines diffusen Fleckchens schnell enttäuscht werden. Bei der Fülle professioneller hochauflösender Bilder, die uns täglich das Hubble-Weltraumteleskop oder die ESO-Sternwarte in Chile präsentieren, erwartet ein Laie ähnlichen Detailreichtum auch von Amateurteleskopen. Wenn man sich an solchen Bildern orientiert, ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Dabei ist das ETX ein ernsthaftes Gerät der Einsteigerklasse, mit dem man viele interessante Stunden unter dem Sternhimmel verbringen kann. [[Mond]], [[Planeten im Sonnensystem|Planeten]], [[Doppelstern]]e und über hundert [[Messier-Objekte]] - all das ist immer ein grandioses Erlebnis, besonders, wenn man weiß, welche Dimensionen man mit seinem Teleskop überbrückt. Paradebeispiele am Nachthimmel, auch bei stärkster [[Lichtverschmutzung]], sind Mond und Planeten. Die Ringe des [[Saturn]], Wolkenbänder der [[Jupiter]]atmosphäre und die Stellung seiner Monde sind immer wieder aufs Neue ein Live-Erlebnis wert. Zu den Juwelen der Nacht gehört zweifelsohne der Mond. Er ist am nächsten von der Erde entfernt und bietet schon für kleine Öffnungen unbeschreibbaren Detailreichtum. Berge, Rillen, wechselnde Schattenspiele an den Kraterrändern und am [[Terminator]] bieten stündlich ein anderes Schauspiel.
      eröffnet. Was ich früher nur aus den Büchern kannte oder vielleicht mit
      Einschränkung mit einem Fernglas beobachten konnte, bot mir mit dem ETX
      die Möglichkeit an, dies live zu erleben. Sicher hat eine Öffnung von 90
      mm ihre Grenzen, und jemand, der zu viele Erwartungen in die
      Hobbyastronomie setzt, würde vielleicht beim Anblick eines diffusen
      Fleckchens schnell enttäuscht werden. Bei der Fülle professioneller hochauflösender Bilder, die uns täglich das Hubble-Weltraumteleskop oder
      die ESO-Sternwarte in Chile präsentieren, erwartet ein Laie ähnlichen
      Detailreichtum auch von Amateurteleskopen. Wenn man sich an solchen
      Bildern orientiert, ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Dabei ist das
      ETX ein ernsthaftes Gerät der Einsteigerklasse, mit dem man viele
      interessante Stunden unter dem Sternhimmel verbringen kann. Mond,
      Planeten, Doppelsterne und über hundert Messier-Objekte - all das ist
      immer ein grandioses Erlebnis, besonders, wenn man weiß, welche
      Dimensionen man mit seinem Teleskop überbrückt. Paradebeispiele am
      Nachthimmel, auch bei stärkster Lichtverschmutzung, sind Mond und
      Planeten. Die Ringe des Saturn, Wolkenbänder der Jupiteratmosphäre und die
      Stellung seiner Monde sind immer wieder aufs Neue ein Live-Erlebnis wert.
      Zu den Juwelen der Nacht gehört zweifelsohne der Mond. Er ist am nächsten
      von der Erde entfernt und bietet schon für kleine Öffnungen
      unbeschreibbaren Detailreichtum. Berge, Rillen, wechselnde
      Schattenspiele an den Kraterrändern und am Terminator bieten stündlich ein
      anderes Schauspiel.</p>


      <p>Auch für lichtschwache Messier-Objekte&nbsp; eignet sich das ETX. In
Auch für lichtschwache Messier-Objekte eignet sich das ETX. In Verbindung mit der Computersteuerung AutoStar kann man leicht entfernte [[Galaxie]]n, Nebel und [[Sternhaufen]] lokalisieren. [[Orionnebel]], [[Andromedagalaxie]] und die [[Plejaden]] zählen zu den schönsten Objekten der nördlichen Hemisphäre, die man mit dem ETX bewundern kann. Die implementierte Nachführung - egal ob in der Alt/Az-Montierung oder der Äquatorialausrichtung - sorgt dafür, dass die angepeilten Objekte stets in der Okularmitte bleiben.
      Verbindung mit der Computersteuerung AutoStar kann man leicht entfernte
      Galaxien, Nebel und Sternhaufen lokalisieren. Orionnebel, Andromedagalaxie
      und die Plejaden zählen zu den schönsten Objekten der nördlichen
      Hemisphäre, die man mit dem ETX bewundern kann. Die implementierte
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      angepeilten Objekte stets in der Okularmitte bleiben.</p>


      <p>Auch die für eine Digitalkamera üblichen Langzeitbelichtungen bewältigt das
Auch die für eine [[Digitalkamera]] üblichen Langzeitbelichtungen bewältigt das kleine Maksutov-Teleskop. Im Sandwich-Verfahren übereinander gelegte Bilder ergeben so Aufnahmen, die sich teilweise mit langbelichteten Filmaufnahmen messen können. Für Sternfeldfotografien im Piggyback-Modus sind auch längere Belichtungszeiten möglich.
      kleine Maksutov-Teleskop. Im Sandwich-Verfahren übereinander gelegte
      Bilder ergeben so Aufnahmen, die sich teilweise mit langbelichteten
      Filmaufnahmen messen können. Für Sternfeldfotografien im Piggyback-Modus
      sind auch längere Belichtungszeiten möglich.</p>


      <p>Aber auch für terrestrische Fotografie ist das ETX aufgrund seiner
Aber auch für terrestrische [[Fotografie]] ist das ETX aufgrund seiner Handlichkeit gerade zu prädestiniert. Landschaft- und Tierfotografie bieten dem Naturbeobachter ganz neue Möglichkeiten, die die eines Fernglases oder eines Spektivs bei weitem übersteigen.
      Handlichkeit gerade zu prädestiniert. Landschaft- und Tierfotografie
 
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      Fernglases oder eines Spektivs bei weitem übersteigen.</p>
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      <p><b>Technische Daten des Teleskops</b></p>
 
<html><p><b>Technische Daten des Teleskops</b></p>


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[[Kategorie:Magazin]]
[[Kategorie:Magazin]]
[[Kategorie:Astronomie]]
[[Kategorie:Hobbyastronomie]]

Aktuelle Version vom 6. März 2024, 17:49 Uhr

Das ETX-90 EC hat mir den Weg in die seriöse Amateurastronomie eröffnet. Was ich früher nur aus den Büchern kannte oder vielleicht mit Einschränkung mit einem Fernglas beobachten konnte, bot mir mit dem ETX die Möglichkeit an, dies live zu erleben. Sicher hat eine Öffnung von 90 mm ihre Grenzen, und jemand, der zu viele Erwartungen in die Hobbyastronomie setzt, würde vielleicht beim Anblick eines diffusen Fleckchens schnell enttäuscht werden. Bei der Fülle professioneller hochauflösender Bilder, die uns täglich das Hubble-Weltraumteleskop oder die ESO-Sternwarte in Chile präsentieren, erwartet ein Laie ähnlichen Detailreichtum auch von Amateurteleskopen. Wenn man sich an solchen Bildern orientiert, ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Dabei ist das ETX ein ernsthaftes Gerät der Einsteigerklasse, mit dem man viele interessante Stunden unter dem Sternhimmel verbringen kann. Mond, Planeten, Doppelsterne und über hundert Messier-Objekte - all das ist immer ein grandioses Erlebnis, besonders, wenn man weiß, welche Dimensionen man mit seinem Teleskop überbrückt. Paradebeispiele am Nachthimmel, auch bei stärkster Lichtverschmutzung, sind Mond und Planeten. Die Ringe des Saturn, Wolkenbänder der Jupiteratmosphäre und die Stellung seiner Monde sind immer wieder aufs Neue ein Live-Erlebnis wert. Zu den Juwelen der Nacht gehört zweifelsohne der Mond. Er ist am nächsten von der Erde entfernt und bietet schon für kleine Öffnungen unbeschreibbaren Detailreichtum. Berge, Rillen, wechselnde Schattenspiele an den Kraterrändern und am Terminator bieten stündlich ein anderes Schauspiel.

Auch für lichtschwache Messier-Objekte eignet sich das ETX. In Verbindung mit der Computersteuerung AutoStar kann man leicht entfernte Galaxien, Nebel und Sternhaufen lokalisieren. Orionnebel, Andromedagalaxie und die Plejaden zählen zu den schönsten Objekten der nördlichen Hemisphäre, die man mit dem ETX bewundern kann. Die implementierte Nachführung - egal ob in der Alt/Az-Montierung oder der Äquatorialausrichtung - sorgt dafür, dass die angepeilten Objekte stets in der Okularmitte bleiben.

Auch die für eine Digitalkamera üblichen Langzeitbelichtungen bewältigt das kleine Maksutov-Teleskop. Im Sandwich-Verfahren übereinander gelegte Bilder ergeben so Aufnahmen, die sich teilweise mit langbelichteten Filmaufnahmen messen können. Für Sternfeldfotografien im Piggyback-Modus sind auch längere Belichtungszeiten möglich.

Aber auch für terrestrische Fotografie ist das ETX aufgrund seiner Handlichkeit gerade zu prädestiniert. Landschaft- und Tierfotografie bieten dem Naturbeobachter ganz neue Möglichkeiten, die die eines Fernglases oder eines Spektivs bei weitem übersteigen.

Meade ETX 90 EC Jupiter Saturn M 42 (Orionnebel)

Technische Daten des Teleskops

Optische Bauart Maksutov-Cassegrain
Durchmesser Hauptspiegel 96 mm
Freie Öffnung 90 mm
Brennweite 1250 mm
Öffnungsverhältnis/fotografische Blende f/13,8
Nahbereich (ungefähr) 3,5 m
Maximale Auflösung 1,3''
Super-Multi-Vergütung (EMC) standard
Stellare visuelle Grenzgröße +11,7 mag
Bildmaßstab 1,16°/Zoll
Praktikable visuelle Höchstvergrößerung 325x
   
Maße des optischen Tubus  
Durchmesser x Länge 10,4 cm x 27,9 cm
Fangspiegelabschattung (d/%) 27,9 mm/9,6 %
Montierung Gabelmontierung, Doppelgabel
Teilkreis (d) Dec: 8,7 cm/R.A.: 17,5 cm
Stromversorgung 12 V (Gleichstrom)
Antriebssystem Gleichstrom-Servomotoren mit Decodern für beide Achsen
Feinbewegung elektrisch, 4 Geschwindigkeiten, beide Achsen
Anschlussmöglichkeit für AutoStar ja
Erdhemisphären für Beobachtung nord und süd, umschaltbar
   
Lagerung  
Altitude UHMW-Polyethylen
Azimuth PTFE
   
Materialien  
Tubuskörper Aluminium
Montierung Hochdruckgepresstes ABS mit Alu-Versteifung
Hauptspiegel Pyrex Glas
Korrekturlinse BK 7 optisches Glas, Klasse A
Ausmaße des Teleskops 38 cm x 18 cm x 22 cm
   
Nettogewicht des Teleskops  
(incl. elektronischer Handsteuerung und Batterien) 3,5 kg
Versandgewicht des Teleskops 5,6 kg
   
Lebensdauer der Batterien (durchschn.)  
mit elektronischer Handsteuerung 45 h
mit AutoStar 20 h