Oswald Pohl: Unterschied zwischen den Versionen
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In den letzten Kriegstagen versuchte Pohl sich über Flensburg abzusetzen, wurde jedoch erkannt und verhaftet. Beim Prozess leugnete er nicht, vom [[Holocaust]] nichts gewusst zu haben, versuchte aber, sich aber als treuen Staatsdiener und unschuldigen Verwaltungsangestellten dem Gericht zu präsentieren. Diese Strategie ging nicht auf, und Pohl wurde zum Tode durch den Strang verurteilt. | In den letzten Kriegstagen versuchte Pohl sich über Flensburg abzusetzen, wurde jedoch erkannt und verhaftet. Beim Prozess leugnete er nicht, vom [[Holocaust]] nichts gewusst zu haben, versuchte aber, sich aber als treuen Staatsdiener und unschuldigen Verwaltungsangestellten dem Gericht zu präsentieren. Diese Strategie ging nicht auf, und Pohl wurde zum Tode durch den Strang verurteilt. | ||
Nach dem Urteilsspruch widmete sich Pohl dem [[christlich]]en Glauben und verurteilte den Nationalsozialismus als [[Ideologie]]. Das Urteil wurde am 7. Juni 1951 vollstreckt, und Pohl wurde in der Justizvollzugsanstalt Landsberg gehängt. Sein Leichnam wurde auf dem Gefängnisfriedhof begraben.}} | Nach dem Urteilsspruch widmete sich Pohl dem [[christlich]]en Glauben und verurteilte den [[Nationalsozialismus]] als [[Ideologie]]. Das Urteil wurde am 7. Juni 1951 vollstreckt, und Pohl wurde in der Justizvollzugsanstalt Landsberg gehängt. Sein Leichnam wurde auf dem Gefängnisfriedhof begraben.}} | ||
Aktuelle Version vom 15. Mai 2025, 14:47 Uhr
| Oswald Pohl | |
- Geboren: 30. Juni 1892 in Duisburg
- Gestorben: 7. Juni 1951 in Landsberg am Lech (hingerichtet)
Oswald Pohl nahm kurz nach dem Abitur am Ersten Weltkrieg als Schiffsoffizier teil. 1922 schloss er sich der NSDAP an, 1925 trat er der SA bei. Im Zweiten Weltkrieg übernahm er die Leitung des SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamtes. In dieser Position übernahm er die Verwaltung der Konzentrationslager und war für die Bedingungen in Lagern und den Einsatz der Lagerinsassen als Arbeitskraft in der Rüstungsproduktion verantwortlich.
In den letzten Kriegstagen versuchte Pohl sich über Flensburg abzusetzen, wurde jedoch erkannt und verhaftet. Beim Prozess leugnete er nicht, vom Holocaust nichts gewusst zu haben, versuchte aber, sich aber als treuen Staatsdiener und unschuldigen Verwaltungsangestellten dem Gericht zu präsentieren. Diese Strategie ging nicht auf, und Pohl wurde zum Tode durch den Strang verurteilt.
Nach dem Urteilsspruch widmete sich Pohl dem christlichen Glauben und verurteilte den Nationalsozialismus als Ideologie. Das Urteil wurde am 7. Juni 1951 vollstreckt, und Pohl wurde in der Justizvollzugsanstalt Landsberg gehängt. Sein Leichnam wurde auf dem Gefängnisfriedhof begraben.