Benching: Unterschied zwischen den Versionen
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Für die betroffene Person kann Benching emotional belastend sein. Es entsteht oft das Gefühl, hingehalten oder ausgenutzt zu werden, da das Verhalten widersprüchlich wirkt: Auf Nachrichten wird reagiert, jedoch ohne echtes Engagement. Psychologisch betrachtet dient Benching häufig der Absicherung des eigenen Egos oder dem Wunsch, Aufmerksamkeit zu behalten, ohne Verantwortung einzugehen. Experten empfehlen, auf Konsistenz und Verlässlichkeit im Kommunikationsverhalten zu achten. Wer über längere Zeit nur vage Antworten oder Ausreden erhält, sollte die Situation realistisch einschätzen und den Kontakt gegebenenfalls beenden. Benching gehört wie [[Ghosting]], [[Breadcrumbing]] oder [[Orbiting]] zu den typischen Dynamiken moderner Dating-Kultur, die durch digitale Kommunikationsformen und geringe Verbindlichkeit geprägt sind. | Für die betroffene Person kann Benching emotional belastend sein. Es entsteht oft das Gefühl, hingehalten oder ausgenutzt zu werden, da das Verhalten widersprüchlich wirkt: Auf Nachrichten wird reagiert, jedoch ohne echtes Engagement. Psychologisch betrachtet dient Benching häufig der Absicherung des eigenen Egos oder dem Wunsch, Aufmerksamkeit zu behalten, ohne Verantwortung einzugehen. Experten empfehlen, auf Konsistenz und Verlässlichkeit im Kommunikationsverhalten zu achten. Wer über längere Zeit nur vage Antworten oder Ausreden erhält, sollte die Situation realistisch einschätzen und den Kontakt gegebenenfalls beenden. Benching gehört wie [[Ghosting]], [[Breadcrumbing]] oder [[Orbiting]] zu den typischen Dynamiken moderner Dating-Kultur, die durch digitale Kommunikationsformen und geringe Verbindlichkeit geprägt sind. | ||
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Aktuelle Version vom 11. November 2025, 22:10 Uhr
Benching beschreibt ein Verhalten im Online-Dating oder in lockeren Beziehungsformen, bei dem eine Person eine potenzielle Bekanntschaft bewusst auf Abstand hält, ohne den Kontakt vollständig zu beenden. Der Begriff stammt vom englischen Wort "bench" (Bank) und bedeutet sinngemäß, jemanden "auf die Ersatzbank zu setzen". In der Praxis bedeutet das, dass eine Person gelegentlich Nachrichten sendet oder sporadisch Interesse zeigt, gleichzeitig aber keine konkreten Schritte unternimmt, um eine Beziehung zu vertiefen oder ein Treffen zu arrangieren. Die betroffene Person bleibt so in einem Schwebezustand, ohne zu wissen, ob echtes Interesse besteht oder sie lediglich als Option offengehalten wird.
Im Unterschied zu Ghosting, bei dem die Kommunikation plötzlich abbricht, und zu Breadcrumbing, das aus seltenen, unverbindlichen Signalen besteht, zeichnet sich Benching durch ein bewusstes Aufrechterhalten eines minimalen Kontakts aus. Der Benchende hält das Gegenüber "in Reserve", während er sich möglicherweise mit anderen Personen trifft oder seine eigenen Optionen prüft. Dieses Verhalten tritt häufig in Phasen auf, in denen noch keine feste Bindung besteht und mehrere Kontakte parallel gepflegt werden. Dating-Plattformen mit großer Auswahl an potenziellen Partnern fördern dieses Muster, da sie es erleichtern, mehrere Gespräche gleichzeitig zu führen und Prioritäten flexibel zu verschieben.
Für die betroffene Person kann Benching emotional belastend sein. Es entsteht oft das Gefühl, hingehalten oder ausgenutzt zu werden, da das Verhalten widersprüchlich wirkt: Auf Nachrichten wird reagiert, jedoch ohne echtes Engagement. Psychologisch betrachtet dient Benching häufig der Absicherung des eigenen Egos oder dem Wunsch, Aufmerksamkeit zu behalten, ohne Verantwortung einzugehen. Experten empfehlen, auf Konsistenz und Verlässlichkeit im Kommunikationsverhalten zu achten. Wer über längere Zeit nur vage Antworten oder Ausreden erhält, sollte die Situation realistisch einschätzen und den Kontakt gegebenenfalls beenden. Benching gehört wie Ghosting, Breadcrumbing oder Orbiting zu den typischen Dynamiken moderner Dating-Kultur, die durch digitale Kommunikationsformen und geringe Verbindlichkeit geprägt sind.