Europäische Union: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Europäische Union''' (kurz '''EU''') ist eine politische und wirtschaftliche Gemeinschaft europäischer Staaten. Sie umfasst derzeit 27 Mitgliedsländer: [[Belgien]], [[Bulgarien]], [[Dänemark]], [[Deutschland]], [[Estland]], [[Finnland]], [[Frankreich]] (einschließlich Überseegebiete), [[Griechenland]], [[Irland]], [[Italien]], [[Kroatien]], [[Lettland]], [[Litauen]], [[Luxemburg]], [[Malta]], [[Niederlande]], [[Österreich]], [[Polen]], [[Portugal]], [[Rumänien]], [[Schweden]], [[Slowakei]], [[Slowenien]], [[Spanien]], [[Tschechien]], [[Ungarn]] und die [[Zypern|Republik Zypern]]. | |||
Das [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]] war bis zum 31. Januar 2020 Mitglied der EU. Innerhalb der Union bestehen ein gemeinsamer Binnenmarkt, freier Waren-, Personen-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr sowie eine enge politische Zusammenarbeit. Zollkontrollen zwischen den Mitgliedstaaten sind abgeschafft. | |||
Die EU entstand aus mehreren Vorläuferorganisationen, die nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurden, um Frieden, wirtschaftliche Stabilität und Zusammenarbeit in Europa zu fördern. Ein wichtiger Schritt war die Unterzeichnung der [[Römische Verträge|Römischen Verträge]] im Jahr 1957, die die [[Europäische Wirtschaftsgemeinschaft]] begründeten. Mit dem [[Vertrag von Maastricht]] (1993) erhielt die Gemeinschaft den Namen „Europäische Union“ und weitete ihre Kompetenzen deutlich aus. | |||
Die Union verfügt über gemeinsame Institutionen, darunter die [[Europäische Kommission]], das [[Europäische Parlament]] und den [[Rat der Europäischen Union]]. In 20 Mitgliedstaaten wird zudem der [[Euro]] als gemeinsame Währung verwendet. Neben der Wirtschaftspolitik koordiniert die EU auch Bereiche wie Umwelt- und Klimaschutz, Verbraucherschutz, Forschung, Bildung sowie Aspekte der Außen- und Sicherheitspolitik. | |||
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Aktuelle Version vom 10. August 2025, 12:36 Uhr
Europäische Union (kurz EU) ist eine politische und wirtschaftliche Gemeinschaft europäischer Staaten. Sie umfasst derzeit 27 Mitgliedsländer: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich (einschließlich Überseegebiete), Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und die Republik Zypern.
Das Vereinigte Königreich war bis zum 31. Januar 2020 Mitglied der EU. Innerhalb der Union bestehen ein gemeinsamer Binnenmarkt, freier Waren-, Personen-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr sowie eine enge politische Zusammenarbeit. Zollkontrollen zwischen den Mitgliedstaaten sind abgeschafft.
Die EU entstand aus mehreren Vorläuferorganisationen, die nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurden, um Frieden, wirtschaftliche Stabilität und Zusammenarbeit in Europa zu fördern. Ein wichtiger Schritt war die Unterzeichnung der Römischen Verträge im Jahr 1957, die die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft begründeten. Mit dem Vertrag von Maastricht (1993) erhielt die Gemeinschaft den Namen „Europäische Union“ und weitete ihre Kompetenzen deutlich aus.
Die Union verfügt über gemeinsame Institutionen, darunter die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und den Rat der Europäischen Union. In 20 Mitgliedstaaten wird zudem der Euro als gemeinsame Währung verwendet. Neben der Wirtschaftspolitik koordiniert die EU auch Bereiche wie Umwelt- und Klimaschutz, Verbraucherschutz, Forschung, Bildung sowie Aspekte der Außen- und Sicherheitspolitik.
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