Iwan Grigorjewitsch Kiritschenko: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 9. Oktober 2025, 09:21 Uhr

Iwan Grigorjewitsch Kiritschenko (* 1894; † 13. April 1938) war ein sowjetischer Kommandeur (Kombrig) der Roten Armee und Teilnehmer am Russischen Bürgerkrieg. Für seinen Einsatz wurde er zweimal mit dem Rotbannerorden und später mit dem Leninorden ausgezeichnet.

Militärkarriere

Kiritschenko trat 1918 der Roten Armee bei und kämpfte im Bürgerkrieg in verschiedenen Funktionen, vom einfachen Soldaten bis zum stellvertretenden Regimentskommandeur in der Kavalleriebrigade von Grigori Kotowski.

Besondere Verdienste erwarb er sich bei der gewaltsamen Niederschlagung des Tambower Bauernaufstands unter Alexander Antonow (1920–1921). Für seine Leistungen wurde er 1923 mit dem ersten und 1924 mit dem zweiten Rotbannerorden ausgezeichnet.

Nach dem Krieg absolvierte er Offizierskurse und die Militärakademie „M. W. Frunse“. Ab 1937 führte er die 23. Kavalleriedivision.

Verfolgung und Tod

Am 1. September 1937 wurde er vom NKWD verhaftet und im April 1938 wegen angeblicher Beteiligung an einer militärischen Verschwörung erschossen. 1957 wurde er postum rehabilitiert.

Auszeichnungen

  • Orden des Roten Banners (1923, 1924)
  • Leninorden

Literatur

  • Герои Гражданской войны. Кириченко Иван Григорьевич. // Военно-исторический журнал, 1971, Nr. 7, S. 53–54.
  • D. A. Wolkogonow: Stalin. Moskau, 1992.