Dunkelflaute

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Als Dunkelflaute wird im Bereich der Energieversorgung ein Wetterzustand bezeichnet, wo es während einer längeren Zeitspanne nicht möglich ist, Strom aus Regenerativen Energien in ausreichender Menge zu beziehen. Im Detail handelt es sich um länger anhaltende Windstille mit wenig Tageslicht. Meteorologisch bedingt tritt die Dunkelflaute in den Wintermonaten auf.

Während kurze Flauten durch den Einsatz von Speichertechniken wie z. B. mit Pumpspeicherkraftwerken ausgeglichen werden können, können längere Perioden für die Netzstabilität problematisch werden. Um den Zeitraum einer Dunkelflaute zu überbrücken, wird auf verstärkten Einsatz konventioneller Kraftwerke zurückgegriffen.

Statistisch gesehen tritt eine zweiwöchige Dunkelflaute alle zwei Jahre auf. Der Terminus fand als technischer Neologismus Einzug ins Englische, Schwedische und das Niederländische.