Hauskatze: Unterschied zwischen den Versionen

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*Die Katze ist seit ca. 10.000 Jahren [[Domestizierung|domestiziert]].
*Die Katze ist seit ca. 10.000 Jahren [[Domestizierung|domestiziert]].
*Katzen haben ein gut ausgebildetes Gehör, das zu den besten unter den [[Säugetier]]en zählt. Es ist empfindlicher als das der Hunde. Dafür ist der Geruchssinn der Katzen weniger gut ausgeprägt. Jedoch ist er immer noch deutlich besser als der des Menschen.
*Katzen haben ein gut ausgebildetes Gehör, das zu den besten unter den [[Säugetier]]en zählt. Es ist empfindlicher als das der Hunde. Dafür ist der Geruchssinn der Katzen weniger gut ausgeprägt. Jedoch ist er immer noch deutlich besser als der des Menschen.
*Während die meisten Tiere (einschließlich des Menschen) ganz wild auf Zucker und Süßigkeiten sind, interessieren sich die Katzen wenig dafür. Der Grund für das Fehlen der Geschmacksempfindung für süß liegt wahrscheinlich in der Mutation des T1R2-Gens. Auch wild lebenden Arten wie Raubkatzen fehlt die Empfindung für süß. <ref>X. Li et al.: ''Pseudogenization of a sweet-receptor gene accounts for cats' indifference toward sugar.'' In: PLoS Genet. 2005 Jul;1(1):27–35. PMID 16103917</ref> Die Schokolade kann für die Katzen wegen des darin enthaltenen [[Theobromin]]s sogar giftig sein. <ref>[http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3437583107/sciencehomede-21 Ernährungsberatung in der Kleintierpraxis, Natalie Dillitzer, Petra Kölle, Julia Fritz, Urban & Fischer Verlag, 2009, S. 95]</ref>
*Während die meisten Tiere (einschließlich des Menschen) ganz wild auf Zucker und Süßigkeiten sind, interessieren sich die Katzen wenig dafür. Der Grund für das Fehlen der Geschmacksempfindung für süß liegt wahrscheinlich in der [[Mutation]] des T1R2-Gens. Auch wild lebenden Arten wie Raubkatzen fehlt die Empfindung für süß. <ref>X. Li et al.: ''Pseudogenization of a sweet-receptor gene accounts for cats' indifference toward sugar.'' In: PLoS Genet. 2005 Jul;1(1):27–35. PMID 16103917</ref> Die Schokolade kann für die Katzen wegen des darin enthaltenen [[Theobromin]]s sogar giftig sein. <ref>[http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3437583107/sciencehomede-21 Ernährungsberatung in der Kleintierpraxis, Natalie Dillitzer, Petra Kölle, Julia Fritz, Urban & Fischer Verlag, 2009, S. 95]</ref>
*Im [[Ägypten (Geschichte)|alten Ägypten]] stand für das versehentliche oder absichtliche Töten einer Katze die Todesstrafe. <ref>[http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3937775781/sciencehomede-21 Das alte Ägypten, International Knowledge, Contmedia Verlag, 2009]</ref>
*Im [[Ägypten (Geschichte)|alten Ägypten]] stand für das versehentliche oder absichtliche Töten einer Katze die Todesstrafe. <ref>[http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3937775781/sciencehomede-21 Das alte Ägypten, International Knowledge, Contmedia Verlag, 2009]</ref>
*Laut Analyse der [[Mitochondrien|mitochondrialen]] [[DNA]] gehen alle Katzen auf fünf Vertreter der Unterart [[Afrikanische Wildkatze]] (''Felis silvestris lybica'') zurück, die sich vor ca. 130 Tausend Jahren herausbildete.
*Laut Analyse der [[Mitochondrien|mitochondrialen]] [[DNA]] gehen alle Katzen auf fünf Vertreter der Unterart [[Afrikanische Wildkatze]] (''Felis silvestris lybica'') zurück, die sich vor ca. 130 Tausend Jahren herausbildete.

Aktuelle Version vom 29. Januar 2019, 12:58 Uhr

Hauskatze
Hauskatze
Systematik
Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
Familie: Katzen (Felidae)
Unterfamilie: Kleinkatzen (Felinae)
Gattung: Felis
Art: Wildkatze (Felis silvestris)
Wissenschaftlicher Name (Latein)
Nomenklatur: Felis silvestris catus (Linnaeus, 1758)
Synonyme: Felis catus (Linnaeus, 1758)
Felis catus domestica (Erxleben, 1777)
Felis domestica (Erxleben, 1777)
Unterarten
ssp.: Hauskatze


Morphologie und Verbreitungsgebiet

  • Durchschnittslänge: 50 - 60 cm
  • Schwanzlänge: 25 - 35 cm
  • Durchschnittsgewicht: 2,5 - 6,5 kg
  • Gebiss
    • Erwachsene Tiere: 30 Zähne
    • Michgebiss: 26 Zähne
  • Durchschnittliche Körpertemperatur: 38,6 °C
  • Puls: 110 - 140 Schläge pro Minute
  • Durchschnittliche Lebenserwartung: 12 - 15 Jahre
  • Die Katze besiedelt praktisch alle vom Menschen erschlossenen Gebiete sowohl als Haustier als auch als freilebendes Tier.

Interessante Fakten

  • Die Katze ist seit ca. 10.000 Jahren domestiziert.
  • Katzen haben ein gut ausgebildetes Gehör, das zu den besten unter den Säugetieren zählt. Es ist empfindlicher als das der Hunde. Dafür ist der Geruchssinn der Katzen weniger gut ausgeprägt. Jedoch ist er immer noch deutlich besser als der des Menschen.
  • Während die meisten Tiere (einschließlich des Menschen) ganz wild auf Zucker und Süßigkeiten sind, interessieren sich die Katzen wenig dafür. Der Grund für das Fehlen der Geschmacksempfindung für süß liegt wahrscheinlich in der Mutation des T1R2-Gens. Auch wild lebenden Arten wie Raubkatzen fehlt die Empfindung für süß. [1] Die Schokolade kann für die Katzen wegen des darin enthaltenen Theobromins sogar giftig sein. [2]
  • Im alten Ägypten stand für das versehentliche oder absichtliche Töten einer Katze die Todesstrafe. [3]
  • Laut Analyse der mitochondrialen DNA gehen alle Katzen auf fünf Vertreter der Unterart Afrikanische Wildkatze (Felis silvestris lybica) zurück, die sich vor ca. 130 Tausend Jahren herausbildete.
  • Gegenwärtig leben weltweit in Haushalten ca. 600 Millionen Katzen. [4]
  • Durch die weltweite massive Verbreitung der Katze wurde sie vielerorts zur Bedrohung der Ökosysteme. Die internationale Weltnaturschutzunion nahm sie deshalb in die Liste der 100 gefährlichsten Neobiota auf.

Quellennachweise