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Achtung: Bei diesem Text handelt es sich um eine freie Übersetzung aus dem Englischen. Der Text ist in erster Person geschrieben. Irrtümer sind vorbehalten. Vorschläge und Fehlerkorrekturen, die die Übersetzung betreffen, nehme ich gern entgegen.


Wie SETIEasy funktioniert?

SETIEasy ist ein Computerprogramm, das ungewöhnliche schmallbändige Signale aus dem Hintergrundrauschen des Alls herausfiltert. Bei der Analyse der Mikrowellenstrahlung, die außerhalb unseres Sonnensystems stammt, siebt SETIEasy potentielle Signale aus dem Hintergrundrauschen heraus. Das Programm ist eine Text-only-Version mit minimaler Bildschirmausgabe, lässt sich leicht kompilieren mit einem Standard g++ oder Borland C++v5.02-Compiler und belegt nur 7 MB im Speichers. Die Daten kommen von einem Radioteleskop des Projekts Argus und sind im WAV-Format gespeichert. SETIEasy macht eine Serie von Datenfenstern aus den Rohdaten, angefangen von einer fixen Position aus wird das Fenster exponentiell erweitert und bezieht progressiv mehr Daten. Die kleinste Fenstergröße ist über 8 Sekunden lang und die größte über 120 Sekunden. Die Daten sind typischerweise 15 Minuten oder eine Stunden lang.

ASRG-Experimenten

Diese Seite präsentiert die Ergebnisse der Teilnehmer des Projekts.

Die Daten werden aufbewahrt und etwa einen Monat später analysiert. Wir versuchen, unsere Bemühungen auf die aktuellsten Daten zu konzentrieren, weil potentielle Signale von anderen Stationen bestätigt werden müssen. Sie können sehen, welche Himmelsareale wir zuletzt gescant haben, wenn Sie die Discussion Groups auf dem Server verfolgen.

Es gibt Daten verschiedener Länge zum Download: 28 MB-Dateien (eine Stunde lang), 7 MB (eine Viertelstunde lang) und 2 MB (5 Minuten lang). Die Daten sind in unterschiedlicher Länge aufgenommen, aber keine der Daten ist in zwei Dateien doppelt vorhanden.

Mikrowellen-SETI

Seit der Gründung von SETI vor über 35Jahren konzentrierte man sich auf den Mikrowellenbereich bei der Suche nach künstlichen Signalen. Der intelligente Ursprung der Mikrowellensignale hat sich durch die Spektroskopie durch die scharfdefinierten Bandbreiten etabliert, in denen die Signale wahrscheinlich auftreten würden, die Dopplerverschiebung, den Fakt, dass die Signale wahrscheinlich hoch polarisiert und den Fakt, das sie wahrscheinlich eine gut definierte "unnatürliche" Modulation vorweisen werden. Das ASRG-Forschungsprojekt verwendet das Wasserstofflinie-Teleskop, entwickelt für das Projekt Argus. Die Himmelsbeobachtung wird koordiniert durch die SETI League.

Für Forscher auf diesem Gebiet hat SETI Perioden, die von extremer Erregung begleitet sind. SETI sorgt für zufriedenstellende Augenblicke, wenn eine Aufgabe erledigt ist, sogar wenn eine Suche leer ausging. In einigen Fällen kann SETI eine mühselige Aktivität in völliger Einsamkeit sein. Einige Aspekte der Datenanalyse in SETI können sich ermüdend auf Menschen auswirken bis zu dem Punkt, wenn Fehler auftreten und Signale übersehen werden. Das ASRG verwendet einen Computeralgorithmus, um alle Daten zu scanen, die vom Teleskop gesammelt wurden. Die anfängliche Überprüfung am Radioteleskop für stärkere Signale kann einfach schwache oder sich wiederholende Signale messen (die anfängliche computerisierte Datensammlung und Durchsiebung wird durchgeführt mit CoolEdit 2000 und der Spectral View-Funktion). Die Gruppe arbeitet ebenfalls mit diversen anderen Algorithmen, um schwache, sich wiederholende Signale zu entdecken, nahe oder unterhalb des nominalen Rauschlevels. Diese Computerprogramme werden jedoch viel langsamer ausgeführt als die Daten gesammelt werden, sind also ungeeignet für eine routinierte Überwachung. Die Teilnehmer an diesem Projekt helfen, die Zeiten zu verkürzen zwischen der Aufnahme und Analyse der Daten.

Information für zukünftige Mitglieder

ASRG-Mitglieder nehmen die Signale von dem Radioteleskop auf Disks oder Bänder auf und transportieren die Daten ins Labor. Die Daten auf den Medien sind in Audiodateien konvertiert, meistens eine Viertelstunde bis eine Stunde lang. Nachdem die Daten im Labor ankommen, werden sie zum Server übertragen, damit sie von weiteren Teilnehmern berechnet werden können. Dateien mit den Endungen utc_*.wav, wobei * eine Nummer ist, sind 15 Minuten lang (über 7 MB), für einfacheres Downloading über Telefonleitungen. Dateien, die einfach mit utc.wav enden, sind eine Stunde lang (über 28 MB). Die Daten sind schon einmal auf der Radioteleskop-Site berechnet worden, unter Verwendung eines Algorithmen, der deutlich vom Hintergrundrauschen abhebende Signale sofort entdecken kann. Die nochmalige Berechnung durch die am Projekt beteiligten Teilnehmer sucht nach weniger intensiven Signalen unter Verwendung des FFT (fast fourier transform), was mit Shareware-Programmen wie CoolEdit (was wir am meisten einsetzen wegen seiner empfindlicher spektraler Analysis), FFTDSP, Goldwave oder anderen Programmen möglich ist. Bei der Berechnung der Daten mit Hilfe eines dieser Programme wird eine Aufzeichnung abgespielt und dargestellt wie ein Spektrogramm. Die Aufgabe des Teilnehmers besteht darin, zu prüfen, ob ein dargestelltes Spektrogramm mögliche "Treffer" enthält. Ein Treffer wäre wahrscheinlich entweder eine durchgezogene oder sich wiederholende dünne Linie. Einige Beispiele sind hier unten dargestellt. Nachdem die Datei überprüft wurde, schicken Sie die Ergebnisse zurück an U Kentucky ASRG SETI, oder wenn Sie ein verdächtiges Signal finden (denken Sie daran, es ist wahrscheinlich Störung), posten Sie die Antwort bei der data files discussion group auf dem U Kentucky ASRG SETI-Server, damit das Signal umfassender analysiert werden kann. (PS. SETI League erlaubt es nicht, Informationen über verdächtige Signale über andere Wege als den U Kentucky ASRG SETI-Server zu verbreiten, um Falschmeldungen zu verhindern [s. SETI.Germany/Knowledgebase/Grundsatzerklärung - Anm. d. Webmasters]).

So, das sind die Grundschritte:

Lesen Sie gründlich diese Seite, laden Sie ein Spektroanalyseprogramm wie CoolEdit oder GoldWave herunter, wenn Sie nicht bereits eins haben, wählen Sie ein Spektrogramm aus, laden Sie eine Datei vom Server herunter, posten Sie eine In Progress-Message, analysieren Sie die Datei, posten Sie eine Completed-Message und anschließend Beobachtungen ungewöhnlicher Signale auf der data files discussion group.

Worauf soll ich achten?

Ein echtes extraterrestrisches Signal würde eine Dopplerverschiebung aufweisen, da die Signalquelle durch die Rotation des Planeten sich relativ zu oder von der Erde bewegen würde. Klicken Sie hier für eine Excel-Tabelle, um die Dopplerverschiebung der Rotation für jeden Ort auf der Erde zu berechnen. Für unser Teleskop in seiner typischen Ausrichtung beträgt die erwartete Dopplerverschiebung +/-6.07 Hz/min. Das bedeutet, dass ein reeller "Signal" durch die Erdrotation um 6.07 Hz in der Minute während der Aufnahme verschoben sein würde. Die Bewegung der Erde um die Sonne, sowie auch die orbitale Bewegung eines entfernten Planeten würden natürlich ebenfalls eine Dopplerverschiebung bei einem Empfangssignal verursachen. Theoretisch würde eine Dopplerverschiebung aussehen wie hier:

Der Winkel dieser Neigung ist ein bisschen übertrieben dargestellt. Wenn Sie irgendeine horizontale Linie auf dem Bildschirm sehen, notieren Sie die Zeit, wann sie aufgetreten war, und die Datei, machen Sie einen Screenshot und posten Sie umgehend die Information auf dem data files discussion group on U Kentucky ASRG SETI. Die Linie muss nicht unbedingt durchgezogen sein, da es sich um ein sich wiederholendes Signal handeln könnte. ASRG besitzt Tools, mit denen die Daten näher untersucht werden können, und kann das Teleskop in Richtung, aus der das Signal kam, ausrichten, um zu prüfen, ob es sich um ein interstellares Signal oder irdische Störung handelte. Die Linie, die Sie sehen würden, wird wahrscheinlich nicht dicker und ausgeprägter sein als die auf der Abbildung. Um Schwindel und unerwünschten Medienrummel zu verhindern, geben Sie bitte die Informationen nicht an Dritte weiter. Denken Sie daran, bei dem Signal handelt es sich wahrscheinlich um eine irdische Störung. Erst wenn das Signal alle Tests einer nicht durch irdische Interferenz verursachten Anomalie besteht, wird ein anderes Teleskop vom Projekt Argus die Stelle am Himmel anvisieren, um das Signal zu bestätigen.

Extraterrestrische Signale sehen nicht wie folgt aus:

Dieses Signal wurde durch ein anderes Programm aufgezeichnet (FFTDSP, das vertikal statt horizontal scannt), aber der Vorgang ist derselbe. Wirkliche Signale würden nicht hin und zurück "wackeln". Das Wackeln ist charakteristisch für die Interferenz, die von nahegelegener Elektronik kommt.
Dieses Bild repräsentiert ein gelegentliches SETI-Problem. Irgendwelche Signale, die wie eine Kurve aussehen, sind wahrscheinlich durch ein Flugzeug oder einen Satellit verursacht worden. ASRG konzentriert sich auf die Frequenz um 1420 MHz, die international geschützt ist. Störungen können jedoch auch in dieser Region gelegentlich auftreten.

Klicken Sie hier, um weitere Beispiele der Störsignale zu sehen.

Ihre Berichterstattung

Jedes Mal, wenn Sie eine Datei herunterladen oder deren Analysis beenden, teilen Sie uns bitte Ihre Ergebnisse mit. Wenn Sie eine Datei herunterladen, folgen Sie den Dateinamen und setzen Sie "In Progress" darunter. Das würde helfen, unnötigen Aufwand zu reduzieren, ein und dieselbe Datei zweimal herunterzuladen. Darüber hinaus laden Sie bitte nicht viele Dateien auf einmal herunter, außer Sie können sie sehr schnell bearbeiten. Unser Ziel ist, die Zeit, in der die Dateien in der Warteschlange verweilen, möglichst kurz zu halten, um die Chance zu erhöhen, ein potentielles Signal durch andere Stationen bestätigen zu lassen.

Falls Sie irgendwelche ungewöhnliche Signale entdecken, posten Sie ihren Bericht nach der Beendigung der Analyse in der Newsgroup. Vermerken Sie die Zeit, wann das Signal auftrat (oder rufen Sie gleich an) so schnell wie möglich, damit man mit der Überprüfung beginnen kann, und fügen Sie einen Screenshot des Signals als ein GIF oder JPG-Bild bei. Denken Sie daran, innerhalb der letzten 40 Jahren von SETI wurde kein einziges Signal einer intelligenten extraterrestrischen Zivilisation bestätigt, die meisten verdächtigen Signale stellten sich als irdische Störung heraus. Wir werden die Ergebnisse unserer Signalüberprüfung Ihnen mitteilen und einige andere Resultate von Projekt Argus-Stationen.

Falls Sie irgendwelche Probleme während der Datenanalyse auftreten, wenden Sie sich an den Projektbetreiber.


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xx Suche nach außerirdischen Fernsehsignalen?
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Harvard-Astronomen regen an, im Rahmen der SETI-Programme zusätzlich nach extraterrestrischem Radio- und Fernseh-Emissionen zu suchen, die uns zufällig erreichen

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xx Pentium 4 HT
Dezember 15, 2004, 12:10:54 von kai
Hi Leute,
Ich hab da mal eine Frage.
Man soll doch mit der HT Technologie 2 WU's gleichzeitig berechnen können.
Also hab ich mir sagen lassen man soll Seti einfach 1 mal aus je 2 verschiedenen Verzeichnissen Starten (Ich hab nen WinXP) das Funktioniert bei mir aber nicht  Traurig
Auch wenn ich Versuche Seti unter 2 verschiedenen Benutzer laufen zu lassen mit Hilfe von "runas" Funktioniert es auch nicht.

Was muss ich machen damit Seti 2 Wu's gleichzeitig Berechnet ?

mfg Kai

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grin crunchen bis der Zähler brennt
Dezember 12, 2004, 08:55:37 von Darkstar603
Einige haben nur einen Rechner und crunchen damit lustig vor sich hin. Andere haben vier oder sechs. Ist ja auch alles noch zu vertreten. Aber was ich hier gesehen habe ist doch der pure Wahnsinn oder?

shadyshacks Computer Farm http://shadyshack.dyndns.org/farm/current/current.html
und hier weitere Computer Farmen von ihm http://shadyshack.dyndns.org/farm/farm.html

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xx Geht die Botschaft im Rauschen unter?
Dezember 08, 2004, 03:29:26 von Ed
Nachdem ich das gelesen habe, bekam ich Zweifel, ob das mit Seti überhaupt Sinn macht.  Augen rollen

Aber wenn es intelligente Wesen da draußen gibt, die Kontakt mit anderen (vielleicht weniger) intelligenten Wesen aufnehmen wollen, dann werden sie hoffentlich dafür sorgen, daß das Signal sehr wohl vom Rauschen unterschieden werden kann (auch von weniger intelligenten Wesen).

Was meint Ihr dazu??
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Zuletzt geändert: 10. February 2010

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