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Autor Thema: Astrologie – welche Logik verbirgt sich dahinter?  (Gelesen 9915 mal)
E.T.
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« am: Juni 14, 2003, 08:04:32 »

Was haltet Ihr von der Astrologie? Ist da etwas dran oder alles hirnloser Humbug des multimedialen Zeitalters?
« Letzte Änderung: Juni 20, 2005, 09:39:24 von E.T. » Gespeichert
Skeptikos
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« Antworten #1 am: Februar 06, 2004, 09:59:23 »

Zitat
Es gibt mehrere Studien, die Horoskope kritisch unter die Lupe nehmen. Nachfolgend ein krasses Beispiel, das die Groteske des Nonsens um die Horoskope in aller Deutlichkeit vor die Augen führt: "Ein Wissenschaftler bietet in einer Pariser Zeitung per Anzeige an, kostenlose Horoskope zu erstellen. Er erhält etwa hundertfünfzig Zuschriften, in denen jeweils, wie gewünscht, Ort und Zeit der Geburt angegeben sind. Jeder Interessent bekommt dann das gleiche Horoskop, samt einem Fragebogen, in dem er ankreuzen soll, wie genau das Horoskop gewesen sei. Vierundneunzig Prozent der Interessenten (und neunzig Prozent ihrer Familien und Freunde) erwiderten, sie hätten sich in diesem Horoskop zumindest wiedererkannt. Dieses Horoskop war jedoch für einen Serienmörder erstellt worden."[2]
Bei dem französischen Wissenschaftler handelt es sich  um Michel Gauguelin (Buch von ihm: Dreams and Illusions of Astrology. 1979, Prometheus Books. A critique of astrology by a French statistician.)

Allerdings Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah  Zwinkernd

Das Wissenschafts Magazin Quarks & Co (WDR) hat 1997 eine ähnliche Studie gemacht:
http://www.quarks.de/astro/03.htm

Dabei wurde das Horoskop des Massenmörders Friedrich Haarmann verwendet.
http://www.quarks.de/astro/a02.htm

Die Empfänger mussten danach diesen Fragebogen ausfüllen:
http://www.quarks.de/astro/a01.htm  

Das Ergebnis: 74% aller Interessenten antworteten mit "Ja, mein Charakter wird korrekt beschrieben" oder gar mit "Perfekt, es stimmt alles" (15%).

Gruss
Skeptikos
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E.T.
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« Antworten #2 am: Februar 06, 2004, 05:29:42 »

Köstlich!

Die Studie beweist einmal mehr, dass subjektive Aussagen über positive Charaktereigenschaften sehr gern und unkritisch auf eigene Person projiziert werden. Wer hört so etwas nicht gern, bezogen auf das eigene, wenig aufregende Leben: "So wie Rom nicht an einem Tag erbaut wurde, kann es sein, dass Ihr Weg zu einer erfolgreichen Karriere mit vielen Hindernissen, Verzögerungen und schweren, verantwortungsvollen Aufgaben gesäumt ist und zunächst wenig Ruhm einbringt, denn Ihre Leistung hat keinen spektakulären Charakter und wird nicht so gewürdigt, wie sie es verdient hätte." Da fühlt sich jeder "Versager" bestätigt.

Danke für die Links!  Smiley

Gruss

E.T.
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MurphysLaw
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« Antworten #3 am: Juni 11, 2005, 04:41:03 »

Ich finde ja, dass sich bei einigen Kleinigkeiten zumindest etwas Logik dahinter verbirgt, und zwar was den Zusammenhang zwischen Sternzeichen und allgemeiner Natur eines Menschen betrifft.
Das hat aber meiner Meinung nach absolut nix mit irgendeiner Stellung der Gestirne zu tun, sondern vielmehr mit der Jahreszeit, in die jemand geboren wird.
Wer in den Sommer hineingeboren wird, hat große Chancen, den Anfang seines Lebens zu einem großen Teil draußen an der Sonne zu verbringen. Wer in den Hebst/Winter hineingeboren wird, ist dadurch logischerweise als Säugling sehr viel weniger außer Haus. Dass so etwas auf die Psyche Auswirkungen haben kann, ist für mich kein Mysterium.
Somit halte ich es auch für möglich, dass sich manche Menschen eher zu Wassermännern hingezogen fühlen, andere zu Löwen.
 Lächelnd
Aber "...wenn Jupiter im Haus des Mars steht" oder so halte ich auch für totalen Kokolores.
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E.T.
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« Antworten #4 am: Juni 20, 2005, 09:40:29 »

Eine interessante Theorie ... allerdings nur, wenn der Charakter eines Menschen in statistischer Relation mit seinem Sternzeichen steht. Ich bin sicher, dass das nicht der Fall ist. Andere Faktoren wie genetische Veranlagung und das soziale Umfeld fallen deutlicher ins Gewicht, als wenn jemand im Sommer oder im Winter auf die Welt kam.
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Gaveston
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« Antworten #5 am: April 07, 2007, 12:57:40 »

Hi  Zwinkernd

Das Thema ist zwar schon sehr alt - dafü bin ich aber um so neuer hier Grinsend

Ich beschäftige mich seit 25 Jahren mit der Astrologie - ursprünglich mit dem festen Vorsatz, sie fundiert zu widerlegen. Zu diesem Zwecke muß man natürlich erstmal wissen, wie sie überhaupt funktioniert.

Erstaunlicherweise hatte ich niemanden gefunden, der mir das nachvollziehbar erklären konnte - nicht einmal Astrologen?? Unentschlossen ...aber alle Urteilen doch über sie???

Wie dem auch ist, die Jahre gingen dahin, und ich fand Erstaunliches.

Ich habe nun ein Buch darüber geschrieben (noch nicht veröffentlicht), und gebe einen kleinen Einblick auf einer Webseite, die ich gerade erstellt habe.

Da ich in diesem Forum wenig "Astrologiegläubige" vermuten darf,  stelle ich meine Einsichten mal hier zur Diskussion.  Grinsend

Astro-Logik
Entschlüsselung eines Mysteriums

http://www.astronomie-und-logik.de/




PS: Die "Profileinstellung" funktioniert nicht. Kennt jemand den Fehler?
Ein Fehler ist aufgetreten!
file_exists() [function.file-exists]: open_basedir restriction in effect. File(/web/forum/avatars) is not within the allowed path(s): (/tmp:/bin:/usr:/is/htdocs/wp1039030_FXD15TDAZF)


« Letzte Änderung: April 07, 2007, 01:17:45 von Gaveston » Gespeichert

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Lao-Tse
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« Antworten #6 am: April 07, 2007, 01:17:34 »

Hallo!

Ich hab die die Homepage nicht zu Ende angeschaut, aber allein schon die Definition, was das innere und das äußere Sonnensystem ist, ist nicht korrekt! Die inneren Planeten des Sonnensystems sind: Merkur, Venus, Erde, Mars; die Äußeren: Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun. Wenn man auf der falschen Grundlage die Argumentationskette ausbaut, was darf man dann vom Ergebnis erwarten?
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Gaveston
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« Antworten #7 am: August 01, 2007, 12:07:46 »

Leider finde ich diese Antwort erst jetzt. Verlegen

Du hast natürlich recht. Aber dem habe ich auch nicht wiedersprochen.
Es dürfte dennoch tatsächlich irritierend sein, wenn nicht so tief in der Sache "drin steckt" wie ich.

In dem Buch ist die astronomische Definition zwischen "inneren und äußeren Planeten" natürlich beschrieben, weil sie in anderer Hinsicht bezeichnend und vertiefend von Bedeutung für die innere Logik der Systemstruktur ist (Verhältnis der äußeren/inneren Planeten: Gasplaneten  --> Steinplaneten).
Dies wird aber auf der Seite nicht behandelt.

Da ich auf der Seite nur einen kleinen Ausschnitt darstelle, in der ich nicht darauf eingehen, ist mir leider entgangen, das man es ohne klärenden Hinweis mißverstehen kann. Ich spreche dort vom "inneren System", und will in dem dort beschriebenen Zusammenhang das gesamte "klassische" System verstanden wissen - also  jene Himmelskörper, die mit bloßen Auge sichtbar sind, und in der sich die Astrologie begründet.

Es hätte Dir vielleicht daran auffallen können, daß ich nie vom "inneren oder Außeren Planeten" spreche, sondern immer von "System".

Ich Danke aber für den Hinweis, da Du sicherlich nicht der einzige bist, der sich dadurch bereits "abstoßen" läßt. Ich werde schnellstmöglich diese Irritationsmöglichkeit auf der Seite bereinigen.


Ich muß aber auch feststellen, daß, selbst wenn es fehlerhaft definiert wäre, es keinerlei Einfluß auf die dort ausgeführten Zusammenhänge haben könnte. Denn für diese wäre die Definition von innen und außen vollkommen unmaßgeblich. Es gäbe folglich keine "fehlerhaften Grundlagen" bezogen auf die Untersuchung, sondern lediglich "fehlerhafte Bezeichnungen"!
In so fern, sollte man sich wohl grundsätzlich nicht zu voreilig in seinen "Vor"-urteilen bestätigt fühlen. Es ist immer auch wichtig, die "Schlüsselreize" der eigenen Kritikauslöser kritisch zu prüfen.

Nichts desto Trotz ist und bleibt es tatsächlich mißverständlich, und für jemanden, der (mit Recht) nach Fehlern sucht, ist es natürlich (leider) immer auch bereits ein Grund, daß Ganze nicht weiter zu prüfen (weil ja schon scheinbar: Alles klar...!) ;Ö)

für das Auffinden tatsächlich logischer Fehler bin ich natürlich sehr dankbar. Es wäre vermessen, wenn ich meinen würde, bereits alles verstanden zu haben. Ich kann wie jeder "Suchende" nur Vorschläge machen, auf eine gemeinsame "Wahreit" muß man sich einigen.



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« Antworten #8 am: August 04, 2007, 01:59:15 »

für das Auffinden tatsächlich logischer Fehler bin ich natürlich sehr dankbar. Es wäre vermessen, wenn ich meinen würde, bereits alles verstanden zu haben. Ich kann wie jeder "Suchende" nur Vorschläge machen, auf eine gemeinsame "Wahreit" muß man sich einigen.
Gut!
Ich hoffe, Du bist mir nicht böse, auch wenn ich jetzt gleich ziemlich gnadenlos werde.
 Unentschlossen

Hier mal einer:
Auf dieser Seite sprichst Du davon, dass die Erde exakt das "Zentrum des Geschehens" bilde. Stimmt aber gar nicht.
Das System wie Du es hier darstellst ist ja alles andere als Maßstabsgetreu.

Guckst Du hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnensystem#Zone_der_Planeten

Die Art und Weise wie Du dann mit Energie und Masse umspringst, ist gelinde gesagt frech, direkt gesagt: haaresträubend.
Masse ist nicht Energie, die war, genauso wenig ist Energie Masse die noch wird.
Die beiden sind vielmehr äquivalent.
E=m*c²
Da ist ein Gleichheitszeichen in der Mitte. Kein Richtungspfeil!

Die anschließenden Verknüpfungen/"E/M"-Beziehungen sind an den Haaren herbeigezogen und entbehren jeder logischen Grundlage.

So auch, wie Du mit den "Begrenzern" Sonne und Saturn umspringst.
Re: Sonne und "weißes Licht" als Summe...
Schon mal was von Fraunhoferlinien gehört?
==>http://de.wikipedia.org/wiki/Fraunhoferlinie

Re: Saturn: Der ist im Gegensatz zur Sonne ein Planet. Der hat gar kein eigenes Licht, sondern nur reflektiertes Sonnenlicht. Du vergleichst also Äpfel mit Kokosnüssen.

Die Sinnhaftigkeit der anderen Systeme wie Merkur/Jupiter oder Venus/Mars entgeht mir auch völlig.
Vielleicht bin ich aber auch einfach zu doof dafür---
 Zunge

Sorry, dass ich nichts positiveres loslassen kann, aber wenn Du dich schon auf Wissenschaft/Logik beziehst und Astrologie auf deren Basis erklären willst, dann darfst Du nicht ganz so unfundiert an die Sache rangehen.
Hier hätte Dir ein simples Nachschlagen auf Wikipedia manche Seite (und Folgeseite) erspart.

Noch zwei Tipps zum Abschluss:

  • Nicht nur Recherchieren ist wichtig. Je bunter eine Seite, je größer die Buchstaben (und dann auch noch fett und farbig hinterlegt), umso mehr wirkt eine Seite eher sensationsheischend und amateurhaft und umso weniger seriös.
  • Du entschuldigst gleich zu Beginn viel zu viel. Selbst wenn man den größten Blödsinn schreibt: Tu es mit Überzeugung!  Grinsend

Also: nix für ungut, aber knöpf dir deine Seite lieber noch mal gründlich vor.
Oder frei nach Edison:
Zitat
Ich bin nicht gescheitert. nicht einmal und schon gar nicht hundert Mal. Ich habe nur 700 Wege gefunden, wie eine Glühbirne nicht funktioniert. Ich brauche nur einen einzigen zu finden, wie sie es doch tut.
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« Antworten #9 am: August 07, 2007, 02:52:33 »

für das Auffinden tatsächlich logischer Fehler bin ich natürlich sehr dankbar. Es wäre vermessen, wenn ich meinen würde, bereits alles verstanden zu haben. Ich kann wie jeder "Suchende" nur Vorschläge machen, auf eine gemeinsame "Wahreit" muß man sich einigen.

Gut!
Ich hoffe, Du bist mir nicht böse, auch wenn ich jetzt gleich ziemlich gnadenlos werde.
 Unentschlossen

Keineswegs, solange es der "Wahrheitfindung" dient!  Zwinkernd Aber auch schön, Das Du das hier noch gefunden hast.

Zitat
Hier mal einer:
Auf dieser Seite sprichst Du davon, dass die Erde exakt das "Zentrum des Geschehens" bilde. Stimmt aber gar nicht.
Das System wie Du es hier darstellst ist ja alles andere als Maßstabsgetreu.

Guckst Du hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnensystem#Zone_der_Planeten

Darauf Weise ich bereits in der Fußnote der ersten Graphik hin (Hier http://www.astronomie-und-logik.de/Astro-Logik05.html[/)

Wenn ich in einer Reihe von 7 Kugeln die 4 als deren Zentralkugel bezeichne, ist das bezogen auf die grundsätzliche Anordnung der Reihe korrekt (3 Links - 3 Rechts - von der Mittleren aus betrachtet)

Die Wikipediaseite ist mir ansonsten bekannt und erscheint etwas erweitert an in einem anderen Zusammenhang auch in meinem Buch zum Thema.

Zitat
Die Art und Weise wie Du dann mit Energie und Masse umspringst, ist gelinde gesagt frech, direkt gesagt: haaresträubend.
Masse ist nicht Energie, die war, genauso wenig ist Energie Masse die noch wird.
Die beiden sind vielmehr äquivalent.
E=m*c²
Da ist ein Gleichheitszeichen in der Mitte. Kein Richtungspfeil!

Womit Du grundsätzlich natürlich recht hast. Dem wird aber auch keineswegs widersprochen (zu etwaigen Irritationsmöglichkeiten solcher Aussagen komme ich noch später).

Was ich dort tue ist: Ich erhebe die "physikalisch - begrifflichen" fundamentalen Größen von Energie und Masse zu dem Ursächlichen Prinzip jedweder Wirklichkeit schlechthin. Ihre notwendige Äquivalenz ist darin inpliziert.
Der Pfeil drückt hier nur das Interesse einer bestimmten Beobachtung in diesem Zusammenhang aus. Bei einfachster Betrachtung, und ohne den natürlich notwendigen Bewegungszustand müßte er demzufolge eher <--> aussehen.

Das Problem, auf das ich hier zunächst hinweise, ist der eigentlich schlichte Umstand, daß sich grundsätzlich nichts in der Welt "also Solches", sondern nur über seinen Widerspruch definieren läßt (Jeder Gegenstand definiert sich über seinen Widerspruch) Dies gilt selbstverständlich auch auf der fundamentalsten Ebene von Wirklichkeit - der Masse/Energie.
Masse "existiert" sowenig ohne Energie wie umgekehrt.

Das Symbol -->| weißt hier lediglich auf die Zustande hin, wenn ich ihr jeweiliges Verhältnis zum anderen Betrachte.
"Astro-Logisch" betrachtet befindet sich Energie (was immer das zunächst sein mag) in einem nonkausalen Zustand. Sie "ist" scheinbar ganz einfach zu jeder Zeit an jedem Ort. Ihre physikalische "Ausdehnung" (Strahlung) ist rein hypothetisch, weil sie als Solche nicht nachzuweisen ist, ohne sie eben "abzubremsen" (Widerstand/Meßgerät). Niemand kann folglich mit Sicherheit sagen, was, wie, wo, und zu welcher Zeit sie Widerstandslos vorhanden ist (assoziert auch die böse Frage: was war vor dem sogenannten Urknall)

Das Zeichen -->| soll also darauf hinweisen, das es sich bei dem Objekthaften um den Ausdruck und die Erscheinungsform einer "gebremsten Energie" Handelt. Wobei hier denklogisch folgend die kausale Wirklichkeit ursächlich als ein Zustand der "Unterlichtgeschwindigkeit" in relativer Bewegung erscheint.

Zitat
Die anschließenden Verknüpfungen/"E/M"-Beziehungen sind an den Haaren herbeigezogen und entbehren jeder logischen Grundlage.

Nein. Logik bezieht sich immer auf einen Anfangszustand. Der muß zunächst angenommen werden. Die Axiome der "allgemeinen Astrologie" widersprechen meines Wissens zwar in keinem Punkt den Ergebnissen der Naturwissenschaften, gehen aber über die bloße Betrachtung der Erscheinungsfom hinaus.
Insofern müßten wir unsere verschiedenen Grundannahmen klären, um die jeweilige Logik zuordnen zu können.

Zitat
So auch, wie Du mit den "Begrenzern" Sonne und Saturn umspringst.
Re: Sonne und "weißes Licht" als Summe...
Schon mal was von Fraunhoferlinien gehört?
==>http://de.wikipedia.org/wiki/Fraunhoferlinie

Nein, kenne ich tatsächlich nicht. Aber in wie Fern widerspricht des der Aussage, daß es sich beim weißen Licht um die Summe der Farben hanelt? Noch immer erscheinen im meinem Prisma die Spektrahlfarben des aufgespaltenen weißen Lichtes?

Zitat
Re: Saturn: Der ist im Gegensatz zur Sonne ein Planet. Der hat gar kein eigenes Licht, sondern nur reflektiertes Sonnenlicht. Du vergleichst also Äpfel mit Kokosnüssen.

Nicht ganz. Ich vergleiche Licht mit Licht.
Der Mond beispielsweise reflektiert das gesamte Spektrum des Sonnenlichts - nur eben mit der entsprechend geringeren Helligkeit. Das Selbe dürfte für Saturn zutreffen.

Zitat
Die Sinnhaftigkeit der anderen Systeme wie Merkur/Jupiter oder Venus/Mars entgeht mir auch völlig.
Vielleicht bin ich aber auch einfach zu doof dafür---
 Zunge
Zitat

Eher Unwahrscheinlich. L&#228;chelnd Du müßtest einiges über astrologische Denkansätze verstehen, um das nachvollziehen zu können. Hier liegt offenbar der entscheidende Fehler meiner Ausführungen. Ich bin in der Kürze der Darstellung nicht in der Lage, diese zu vermitteln, gehe aber "Fachidiotisch" von einer scheinbaren Allgemeinverständlichkeit aus.

Zitat
Sorry, dass ich nichts positiveres loslassen kann, aber wenn Du dich schon auf Wissenschaft/Logik beziehst und Astrologie auf deren Basis erklären willst, dann darfst Du nicht ganz so unfundiert an die Sache rangehen.
Hier hätte Dir ein simples Nachschlagen auf Wikipedia manche Seite (und Folgeseite) erspart.

Es sieht wohl eher nach einem Mißverstehen aus.  Zwinkernd

Zitat
Noch zwei Tipps zum Abschluss:

  • Nicht nur Recherchieren ist wichtig. Je bunter eine Seite, je größer die Buchstaben (und dann auch noch fett und farbig hinterlegt), umso mehr wirkt eine Seite eher sensationsheischend und amateurhaft und umso weniger seriös.
  • Du entschuldigst gleich zu Beginn viel zu viel. Selbst wenn man den größten Blödsinn schreibt: Tu es mit Überzeugung!  Grinsend

Da sind wir und grundsätzlich voll einig - sehe ich genauso.  Grinsend
Allerdings meine ich bereits zu viel von der Sache zu verstehen, als das ich "mit ungebremster Überzeugung" agieren könnte. Wäre dem nicht so, wäre ich längst  Astrologe und würde gutes Geld damit verdienen!  Grinsend


Zum wohl eigentlichen Problem:
Die Seite ist aus verschiedenen Gründen sehr ungeeignet, das eigentliche Ziel zu erreichen - daß sehe ich immer deutlicher.

Usprünglich wollte ich auf dieser Seite lediglich nachweisen, daß der Zodiakus (Tierkreis) mitnichten ein spirtuelles Werk irgendwelcher Vorfahren ist, sondern den tatsächlichen Aufbau des Sonnensystems in seiner Anordnung im Raum spiegelt.

Allein dies sollte wenigstens aufhorchen lassen. Wenn man dann noch bedenkt, daß er so, wie wir ihn heute kennen, daß Werk solcher Leute wie Pythagoras, Aristoteles, Platon usw. ist, die immerhin die Begründer der Naturwissenschaften waren - und die nicht nur in Ermangelung éines Elektronenrastermikroskopes davon überzeugt waren, das Wirklichkeit in der Zahl und der Logik erfassbar sein müßte - sollte es schwer fallen, seine Konstruktion als Aberglaube abzutun, ohne ihn nicht wenigstens genau hinterfragt und untersucht zu haben. Der "Satz des Pythagoras" wird den Kindern heute ja auch nicht als "Aberglaube" vermittelt.

Sehr vereinfacht ausgedrückt betrachtet die allgemeine Astrologie das Sonnensystem wie die überdimensionierte Vergrößerung eines Atomkerns. Es ist die höchstmögliche Auflösung von Wirklichkeit, die den Jahrtausende währenden empirischen Beobachtungen der Menschen zur Verfügung standen.
Jedes dieser "Bausteine" steht hier in einem spezifischen Verhältnis zum anderen, und ihre Summe ist der Fundamentalbaustein aller Wirklichkeit, dessen Aufbau und Prinzipien sich sich in allem Objekthaften - bis zum Allerkleinsten - spiegelt.

Der Unterschied zwischen dem Astrophysiker und dem Astrologen besteht also qualitativ darin, das der Eine eine Ansammlung von Masse/Energie im Raum beobachtet, während der Andere ihn als höchstmögliche Auflösung eines Fundamenalen Bausteines sieht.
Jeder einzelne Himmelskörper steht hier für ein bestimmtes "Teilchen", das in seiner Verhältnismäßigkeit und Anordnung gegenüber den anderen logisch begründet, und in Bezug auf seine Funktion innerhalb der Summe entsprechend unabdingbar ist.

Dies ist nun alles andere als der Kenntnisstand der heute praktizierten  Astrologie, die eher auf Fragmente der ursprünglich erkenntnistheoretischen Grundlage fußt, und damit immerhin noch im günstigen Fall allerlei Zaubertricks hinbekommt.

Meine Seite ist also in erster Linie eine kleine Provokation, die sich auf das bezieht, was allgemein als "Astrologie" verstanden wird, und doch so ziemlich nichts damit zu tun hat. Deshalb habe ich diese "Plakathafte" Ausführung gewählt - ein "Bilderbuch", um mit der Nase draufgestoßen zu können.

für den wissenschaftlich Denkenden muß sie entsprechend abstoßend wirken - obwohl diese auch gern mal ein großes Bilderbuch lesen sollten, wo sie sich zu festgefahren haben. Aber es ist mir auch inzwischen absolut klar, daß ohne langwierige und genaue Herleitung der inneren Logik des Aufbaus des Sonnensystems, keine Chance für den Sachfremden besteht, diese nachvollziehen zu können.

Zitat
Also: nix für ungut, aber knöpf dir deine Seite lieber noch mal gründlich vor.
Oder frei nach Edison:
Zitat
Ich bin nicht gescheitert. nicht einmal und schon gar nicht hundert Mal. Ich habe nur 700 Wege gefunden, wie eine Glühbirne nicht funktioniert. Ich brauche nur einen einzigen zu finden, wie sie es doch tut.

Da hast du sicher Recht, aber ich fürchte, zum einen werde ich in der Kürze einer solchen Vorstellung kaum die Möglichkeit haben, solche Dinge wie "Planetenlogik", für den Wissenschaftlich Denkenden nachvollziebar zu machen - und zum Anderen gilt wohl letztlich grundsätzlich das, was Max Planck mal feinsinnig formuliert hat:

"Eine neue wissenschaftliche Wahrheit (Einsicht) pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist."  Unentschlossen

Übrigens gilt dieser Satz nicht nur für die Wissenschaftlich arbeitenden Menschen, sondern ist übertragbar auf die Natur schlechthin. In der Physik bezeichnet man dieses Phänomen als "Trägheit der Masse" - in der Astro-Logik fällt es in unter das "Stabilisierungsprinzip" (Krebs-->|Steinbock)  Grinsend Grinsend Grinsend
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