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Neutronensterne sind Überbleibsel von Supernovae, massenreichen Sternen,
die ihren Vorrat an Wasserstoff verbraucht haben und sich mit einer
gewaltigen Explosion verabschieden. Dabei wird die äußere Schale
abgesprengt, und der Kern kollabiert in sich zusammen auf eine Größe
zwischen 10 bis 20 km, bei einer Masse, die ungefähr der unserer Sonne
entspricht. Die Dichte steigt dementsprechend um das 50 Billionenfache.
Durch den Kollaps beschleunigt sich die Drehung des Neutronensterns, etwa so
wie eine Eisläuferin sich schneller dreht, wenn sie die Arme an den Körper
zieht. Sich drehende Neutronensterne - Pulsare stoßen Signale mit der
Regelmäßigkeit einer Atomuhr aus.
Es sind etwa 1000 Pulsare in unserer Galaxie bekannt, zwei in der großen
Magellan'schen Wolke. Der schnellste davon, ein Pulsar mit dem Namen
PSR B1937+21 hat eine Rotationsperiode von 0.00155780644887275 sec
oder 642 mal in der Sekunde um die eigene Achse.
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Der bekannteste aller Pulsaren ist der Krebsnebel M1 im
Sternbild Taurus. Der Krebsnebel ist das Überbleibsel eines
Sterns, der als Supernova am 4. Juli im Jahr 1054 n. Chr. explodierte
und von chinesischen Astronomen beobachtet wurde. Der Pulsar
in dem Nebel, der 1968 von Astronomen entdeckt wurde, dreht
sich 30 mal pro Sekunde um die eigene Achse. |
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Der Pulsar Vela ist 800 Lichtjahre von der Erde entfernt
und entstand vor über 10.000 Jahren bei einer Supernovaexplosion.
Der Stern rotiert 11 mal in der Sekunde um die eigene Achse. |
siehe auch: Kurzreferat
Neutronensterne
Zuletzt geändert: 14. January 2009
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