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Regenerative Energien
Wussten Sie schon,
dass unsere Gene mit denen von Schimpansen zu 99.6% identisch sind? 
Regenerative Energien
Aphorismen
"Wenn wir nicht Gott spielen – wer dann?" James Watson 

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Kommentare: 12

gepostet von: webmaster am 23.10.02
Über die Ähnlichkeit des Schimpansen-Genoms mit dem des Menschen gibt es unterschiedliche Angaben. Sie schwanken zwischen 96% und 99,6%. Die differenten Werte kommen deshalb zustande, weil diverse Institute nicht die gleichen Sequenzen des Genoms miteinander vergleichen. Es ist schier unmöglich, das ganze Genom einer Spezies mit der einer anderen einem Vergleich zu unterziehen. Man geht stichprobenartig vor. So analysierten beispielsweise die Wissenschaftler vom Max-Planck Institut 0,1% des Schimpansen-Genoms und verglichen die Werte mit dem Genom des Menschen. Es stellte sich heraus, dass von 1.000 untersuchten Basenpaaren 987 völlig identisch waren.

Mit fast identischen Gensequenzen lassen sich natürlich nur relative Aussagen machen. Der Mensch besitzt 30.000 Gene (3,3 Milliarden Basenpaare), der Weizen ganze 100.000 Gene (17 Milliarden Basenpaare), das Genom des Schimpansen ist laut Max-Planck Institut zu 98,7% identisch mit dem des Menschen, das Genom der Fruchtfliege Drosophila immer noch zu 60%!

 
gepostet von: webmaster am 23.10.02
„Genetisch sind Menschenaffen und Menschen sich erstaunlich ähnlich. Schimpansen und Bonobos stimmen in 99,3% der DNA im Zellkern überein; sie sind also sehr eng verwandt. Aber auch zwischen Schimpansen und Menschen beträgt die Übereinstimmung noch 98,4%. Bei allen anatomischen und kulturellen Unterschieden sind nur 1,6% unserer Genausstattung anders. Eine solche geringe genetische Distanz findet man sonst bei Arten derselben Gattung, hingegen hat man Schimpansen und Menschen willkürlich verschiedenen biologischen Familien zugeordnet.“ Lucy und ihre Kinder, Donald Johanson & Blake Edgar, Spektrum Akademischer Verlag.
 
gepostet von: webmaster am 23.10.02
Den Verwandtschaftsgrad zweier Spezies kann man auch mit einem sogenannten Präzipitin-Test (Antigen-Antikörper-Reaktion) ermitteln. Will man die Verwandtschaft des Menschen mit dem Schimpansen bestimmen, injiziert man einer möglichst weit entfernt verwandter Spezies (z.B. einem Kaninchen) menschliches Serum. Das Tier entwickelt rasch Antikörper gegen menschliche Proteine. Nach einigen Tagen entnimmt man dem Kaninchen Blut und gewinnt aus dem Überschuss von Antikörpern Antiserum. Gibt man nun menschliches Blut in das Antiserum, werden 100% der Antigene gefällt. Die verklumpten Eiweißmoleküle bilden einen Niederschlag (Präzipitation). Dieser Niederschlag ergibt das Eichmaß der Verwandtschaft zweier Spezies. Je größer der Verklumpungsgrad, desto ähnlicher die Bluteiweiße, desto näher stehen sich die Spezies auf der Evolutionsleiter. Bei Serum von Schimpansen beträgt die Ausfällung 85%, bei Gorillas 64%, bei Orang-Utans 42%, bei Schafen und Rindern 10%, bei Vögeln 0%.
 
gepostet von: Sonja am 27.11.02
gehts auch deutlicher und kürzer?
 
gepostet von: webmaster am 29.11.02
Ich versuche schon, mich möglichst knapp und klar zu fassen. Wenn bei jemandem der Eindruck entsteht, dass ich mich unmissverständlich ausgedrückt habe, dann bin ich an meine rhetorischen Grenzen angelangt und biete dafür um Entschuldigung.

Zu der Bemerkung: Darf ich bitte fragen, um welche Passage es sich genau handelt?

Und ich möchte noch mal betonen, dass solche Kommentare ins Forum gehören.

 
gepostet von: webmaster am 11.12.02
Menschenrechte_für_Menschenaffen?

1999 verabschiedete das Parlament Neuseelands ein Gesetz, das Menschenaffen Rechte einräumt, über die andere Tiere nicht verfügen. So sind die Tierversuche an Menschenaffen ohne Einschränkung verboten. Dem Beispiel Neuseelands folgte bald auch Großbritannien. Viele Tierrechtler fordern sogar Menschenrechte für Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans.

 
gepostet von: Marco am 26.02.03
Also zu wieviel % die Gene der schimpansen mit unseren übereinstimmen kann man eigentlich gar nicht sagen denn nicht jeder mensch ist mit dem anderen zu 100% gleich so wie der Schimpanse auch nicht zu 100% mit seinen Artgenossen gleich ist! Leichte abschwankungen wird es immer geben auch wenn sie oft nur im tausendstel bereich liegen. Im Grunde nach neusten erkenntnissen kann man sagen unsere und die Gene der Schimpansen sind zu 97,4-99,2% gleich !
 
gepostet von: Lisa Schrall am 18.03.03
Dieser Artikel war sehr aufschluss reich ich habe ihn verwendet um infos für mein Referat zu bekommen. Vielen Dank wirklöich sehr nett von IHNEN!!!!!!!!!!!text
 
gepostet von: webmaster am 30.03.03
Die Notwendigkeit der Arterhaltung, zu der Zoos gewiss einen Beitrag leisten, steht leider oft im Widerspruch zu einer nicht artgerechten Tierhaltung. Bewegungslosigkeit und Eintönigkeit steht in die Gesichter der Menschenaffen geschrieben, die, eingesperrt in kleinen Käfigen oder Räumen, apathisch da sitzen. „Verhaltensstörungen wie Stereotypien oder Akte der Selbstzerstörung sind häufig die Folge. Das abwegigste Verhalten ist die Koprophagie, das Verzehren der eigenen Exkremente. Dies geschieht meist in Momenten großer nervöser Anspannung und großer Langeweile. Es kommt besonders häufig beim Menschenaffen vor.“
Quelle: Vier Pfoten e.V.


Schimpansen in „Gefangenschaft“ (hier: im Osnabrücker Zoo)

 
gepostet von: Nathalie am 26.06.03
Vielen dank mir hat das Referat sehr für meinen aufsatz geholfen ich habe sogar ne 1 bekommen!!!
 
gepostet von: webmaster am 28.06.03
Ich danke Dir, Nathalie! Freut mich sehr für Dich!
 
gepostet von: webmaster am 20.04.04
"In einigen Versuchen wurden Menschenaffen dazu angeregt, aus Steinen scharfkantige Steinsplitter herzustellen (etwa um damit die Schnur zu durchschneiden, die den Kasten mit der Belohnung verschlossen hält) - teilweise mit, teilweise ohne vorherige Demonstration einer Bearbeitungstechnik. Einige der so hergestellten Steinwerkzeuge sehen denen, die man von sehr frühen archäologischen Fundstätten kennt, recht ähnlich."
Phantastische Wissenschaft, Markus Pössel, Rowohlt Tb., Februar 2000

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