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 :: Gesellschaft und Kultur ::

Pisa 2 - Bildung als Auslaufmodell
15.12.2004 | 16:16 Uhr

Auch bei dem neusten PISA-Test, an dem über 250.000 Schüler aus vierzig Ländern teilgenommen haben, wird deutlich, dass sich das Problem der sozialen Chancen verstärkt hat. Gymnasiasten schnitten sichtbar besser in Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern ab als bei der letzten PISA-Studie im Jahr 2000. Die Hauptschüler sind hingegen gleich schwach geblieben. Einer der größten Mängel ist und bleibt die Lesekompetenz. Fast jeder 15-jährige ist nicht in der Lage, einfachste Texte zu lesen und zu interpretieren und kann nur auf Grundschulniveau rechnen.

Schon beginnt die Suche nach dem Verantwortlichen. Die einen wollen die Bildungs- und Integrationspolitik der Ausländer als Sündenbock sehen, die anderen die überlasteten Lehrkräfte, es wird zu wenig unterrichtet, von den Ganztagsschulen ist die Rede. Österreicher, die bei der diesjährigen PISA-Studie ähnlich schlecht wie Deutschland abgeschnitten haben, lassen sich eine ganz pfiffige Erklärung einfallen: "Wir sind nicht schlechter geworden, die anderen sind nur besser geworden." (Günter Hanisch, Studienprogrammleiter für Mathematik an der Uni Wien).

"Der Schule allein kann nicht die gesamte Verantwortung aufgebürgt werden", schreibt die Westfalenpost. "PISA bedeutet ein Versagen der gesamten Gesellschaft. […] Offensichtlich ist das Verständnis dafür verloren gegangen, […] dass nicht nur der Staat für die Zukunft der Jungen und Mädchen verantwortlich ist. Die Einsicht fehlt […], dass Jugendliche lernen müssen, wie man lernt, selbst wenn sie die Zeit lieber anders verbringen würden."

Und die Zeit wird verbracht und verprasselt - der Löwenanteil davon vor dem Fernseher. Besonderen Augenmerk sollte man auf die Inhalte werfen, die aus stupider Unterhaltung mit einer Priese politischer Verdrossenheit und Bildungsfeindlichkeit einhergeht. "Hurra! Wir verblöden", titelte der Spiegel zum Ergebnis der neuen Pisa-Studie und unterstreicht damit die im Fernsehen vorherrschende Grundstimmung: bissig-sarkastische TV-Soaps und einfallslose Unterhaltungssendungen ohne einen echten Unterhaltungswert dominieren das Programm - Nonsens wie am Fließband! Coole Klingeltöne und schicke Klamotten gehören bei der heranwachsenden Generation eher zum guten Ton als Allgemeinbildung und Wissenskompetenz. Die Jugendlichen sollten aber nicht nur mit Schönheits-OPs, Pop-Gesang und nonchalanter Glamour-Welt im Fernsehen konfrontiert werden, sondern auch mit bildenden Programmen und Kultur auf hohem Niveau, die es im privaten Fernsehen leider nicht mehr gibt. Die Prominenz und die Medien sollten ihre Verantwortungsrolle ernst nehmen und damit sorgsam umgehen. Die Vorbildfunktionen der Popikonen und der Schauspieler, die einen enormen Einfluss auf die Jugendlichen ausüben, dürfen nicht nur in immer geschmacklos werdender Medienverwahrlosung gipfeln, sondern müssten ab und zu in positive Bahnen gelenkt werden. Diese Problematik müsste nicht nur auf politischer Ebene diskutiert, sondern in massiven TV-Kampagnen angegangen werden. Auch müsste das Fernsehen mehr Wert auf die Qualität der Sendungen legen und sich nicht allein an Profitbilanzen orientieren dürfen. Denn Bildung ist und bleibt unser wichtigstes, um nicht zu sagen, unser einzig verbliebenes Gut.

siehe auch:
-Analphabetismus
-Wissenschaftlicher Analphabetismus



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