Schwarzer Hautkrebs

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Schwarzer Hautkrebs, auch als malignes Melanom bezeichnet, ist eine bösartige Tumorerkrankung der Haut. Er entsteht durch eine unkontrollierte Vermehrung pigmentbildender Zellen, der sogenannten Melanozyten. Das maligne Melanom ist die aggressivste Form von Hautkrebs und zeichnet sich durch eine hohe Neigung zur Bildung von Tochtergeschwülsten (Metastasen) aus.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Entstehung von schwarzem Hautkrebs wird durch verschiedene Faktoren begünstigt. Zu den Hauptursachen gehört eine übermäßige Exposition gegenüber ultravioletter (UV-) Strahlung, sei es durch Sonnenlicht oder künstliche UV-Quellen wie Solarien. Weitere Risikofaktoren sind eine genetische Veranlagung, zahlreiche Muttermale (Naevi), ein heller Hauttyp sowie frühere Sonnenbrände, insbesondere in der Kindheit. Ein geschwächtes Immunsystem kann ebenfalls das Risiko erhöhen.

Symptome und Erscheinungsbild

Schwarzer Hautkrebs kann in verschiedenen Formen auftreten. Ein charakteristisches Merkmal ist eine dunkle, unregelmäßig geformte Hautveränderung, die in ihrer Größe, Form und Farbe variieren kann. Frühzeitig erkannt, ist schwarzer Hautkrebs oft gut behandelbar. Einfache Merkmale zur Erkennung sind die „ABCDE-Regel“, die auf Asymmetrie, Begrenzung, Colorit (Farbunterschiede), Durchmesser (über 5 mm) und Entwicklung (Veränderung) abzielt.

Diagnostik

Die Diagnose von schwarzem Hautkrebs erfolgt durch eine gründliche Hautuntersuchung. Bei Verdacht auf ein Melanom wird eine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen und histologisch untersucht. Weitere diagnostische Verfahren wie Ultraschall, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) können eingesetzt werden, um eine mögliche Ausbreitung der Erkrankung zu beurteilen.

Behandlung

Die Therapie des schwarzen Hautkrebses hängt vom Stadium der Erkrankung ab. In der Regel wird der Tumor chirurgisch entfernt. Bei fortgeschrittenen Stadien kann eine zusätzliche Behandlung erforderlich sein, wie Immuntherapie, zielgerichtete Therapien oder Chemotherapie. Eine regelmäßige Nachsorge ist entscheidend, um ein Wiederauftreten (Rezidiv) frühzeitig zu erkennen.

Prävention

Zur Vorbeugung von schwarzem Hautkrebs ist ein bewusster Umgang mit UV-Strahlung wichtig. Dies umfasst den Schutz der Haut durch Kleidung, die Verwendung von Sonnenschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor und das Meiden intensiver Sonnenbestrahlung. Regelmäßige Hautuntersuchungen durch Dermatologen und die Selbstkontrolle der Haut können zur Früherkennung beitragen.